Es hat mich wieder,..

mein Sofa.

Und ich bin stolz drauf, daß ich alle Dinge für das Weihnachtstage erledigt und zusammen habe. Jetzt habe ich es mir gemütlich gemacht, schaue fern und lasse die Welt draußen Welt draußen sein.

Morgen werde ich es genauso halten, mich zurückhalten, ein neues Hörbuch beginnen.

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Ebenso werde ich die Vorbereitungen für die Weihnachtstage mit meiner Familie im Hause meiner Eltern treffen, die letzten Geschenke einpacken, um dann nach dem BeWo – Weihnachtsfrühstück in den Bus zu steigen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXIII

721. In welchem Beruf wärst du wahrscheinlich ebenfalls gut?

Ich würde vermutlich einen ganz ordentlichen Kfz-Kaufmann abgeben – leider wurde mir zur Zeit der Entscheidung sehr ehrlich gesagt, wie entscheidend der erste Eindruck der erste Handschlag ist. Auch wenn es niemand zugegeben hätte, der kleine Moment der Unschlüssigkeit im Umgang mit meiner rechten Hand hätte sich direkt auf die Entscheidungen des Kunden ausgewirkt.

Dies hat mir ein guter Freund – selber Inhaber eines BMW – Autohauses – offen und mit einem ehrlichen Ausdruck von Entschuldigung in seinen Zügen – gesagt und meine Frage nach einem Ausbildungsplatz mit Nein beantwortet. Er kennt mich nun schon fast 35 Jahre und weiß, wie viel Begeisterung und Wissen ich rund um seine Produkte hatte und habe.

722. Was waren die liebsten Worte, die du jemals zu einer Person gesagt hast?

An den genauen Wortlaut kann ich mich nicht erinnern, doch gab es einige sehr intensive Gesprächssituationen, die ich nie vergessen werde.

723. Was von der Einrichtung deiner Wohnung hast du selbst gemacht?

Einige Bilder und Zeichnungen an den Wänden sind von mir. Einige Möbelstücke habe ich zumindest mit aufgebaut.

724. Wie würden dich Leute beschreiben, die dich zum ersten Mal sehen?

Sympathisch, offen und interessiert.

725. Was würdest du mit einer zusätzlichen Stunde pro Tag anfangen?

Ganz klar schlafen. Gerade momentan habe ich gerade in den Nachmittagsstunden das Bedürfnis, einige Stunden zu ruhen, den Einfluß  von außen so klein wie möglich zu halten.

726. Welchen Film würdest du für einen Filmabend mit Freunden aussuchen?

Im Moment wäre es Ich bin dann mal weg! von und über HaPe Kerkeling.

727. Fühlst du dich anders, wenn du einen Anzug trägst?

Ich fühle mich in einem Anzug – sei es auch nur ein Jacket mit Hemd – sehr wohl. Er schafft einen gewissen Abstand, der meinem inneren Bedürfnis nahe kommt.

728. Welcher Geruch erinnert dich sofort an früher?

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Der Bruder meines Vaters – er lebt in Brasilien – war über die Jahre nur selten bei uns. Solange und nachdem er bei uns war und ist, liegt dieser Duft im ganzen Haus meiner Eltern.

729. Was würdest du anders machen, wenn du auf niemanden Rücksicht nehmen müsstest?

Nichts, denn in dieser Situation lebe ich.

730. In welcher alten Kultur hättest du leben wollen?

Mich hätte es gereizt, im biblischen Jerusalem zu leben. Ich mag gerne wissen, wie aus dem Juden und Tischler  Jeshoua ben Josef der Sohn Gottes wurde und wie er seine Wirkung entfaltet hat.

Backenzahn zu den Feiertagen

Gestern Morgen durfte ich ungeplant zum Zahnarzt meines Vertrauens – ein Apfel hatte in den Tagen vorher Spuren hinterlassen – habe einen meiner Backenzähne gelassen. Er saß zwar noch an Ort und Stelle, doch nur noch an einem Nervenende. Um nicht über die Feiertage loszumüssen, hab ich vorgestern eben in den sauren gebissen und mich auf den Stuhl gelegt. War ich im Anschluß gestern noch zurück zur Therapie gefahren, so sind die Schmerzen nach dem Ende der Betäubung doch wieder so zurückgekommen, daß meine Konzentration so niedrig war, daß unser momentaner Auftrag keinen Sinn macht und ich auch deshalb heute noch zuhause bin.

Morgen früh entscheide ich spontan, ob ich noch einen Vormittag zu Hause bleibe oder zur Weihnachtsfeier zu unserem neuen Standort starten werde. Es gibt einige Kollegen, die sich sehr freuen würden, wenn ich käme, auch einige vom zweiten Standort,  mit dem wir zusammengelegt werden. Gesundheit und mein Wohlfühlen stehen eben an erster Stelle. Darauf werde ich morgen früh hören, mein Chef weiß bereits Bescheid.

Heute Nachmittag werde ich mein aktuelles Hörbuch

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zuende hören und

die ruhige Zeit genießen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXII

711. Wie schnell weichst du vom vorgegeben Pfad ab?

Das passiert mir im Alltag sehr regelmäßig, denn ich adaptiere jede Alltagstätigkeit auf meine anderthalb Hände.

712. Was ist das beste Gefühl der Welt?

Das beste Gefühl habe ich auf der Chorbühne, wenn nach intensiven Proben das Stück wie selbstverständlich über meine Lippen kommt, ich mich auf das Dirigat konzentrieren kann, ein Konzert fließt.

713. Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags?

Eine Pause auf dem Sofa nach dem Ende meiner wochentäglichen Therapie.

714. Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du dich sehr gut verstehen?

Ich würde gerne angeregte Gespräche mit Franziskus I. P+ führen.

715. Was würdest du servieren, käme die Königin von England zum Tee?

Earl Grey & Scones

716. Was kannst du einfach auf morgen verschieben?

Vieles.

717. Was macht ein Spaziergang in der Natur mit dir?

Der letzte lange Spaziergang am Samstag hat mir den Schädel freigeblasen.

718. Welches Lied passt am besten zu deiner Beziehung?

Da ich momentan keine intime Beziehung führe, kann ich keinen Song benennen.

719. Wie sieht deine ideale Welt aus?

Belesener und bedachter als sie mir heute erscheint.

720. Was bedeutet für dich Geselligkeit?

Spieleabende im einem übersichtlichen Kreis vertrauter Menschen

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXI

701. Wie zufrieden bist du mit deinem Körper?

Ich habe einen Naschbrettbauch, gepflegt seit Beginn meiner nicht immer einfachen Schulzeit.

Es war einer meiner Auswege,  genommen aus den Situationen, in denen ich gemobbt oder einfach auch nur deutlich auf meine körperlichen Grenzen hingewiesen wurde – ich war immer der letzte, der gewählt wurde,  nur meine Volleyballaufschläge in der Oberstufe haben das geändert.

Vom Naschbrettbauch habe ich mir nur einmal verabschiedet – das war in der Zeit meiner ausgebrochenen Depression 2010/2011/2012 – ich konnte kaum noch etwas essen. Ich habe mehr als einen Zentner Gewicht verloren. Die Komplimente, die an meiner äußeren Hülle ankamen, sind an meiner Seele abgeprallt, denn es gab bisher keine Zeit in meinem Leben, die ich mehr verabscheue. Ich konnte kaum Gedanken überhaupt  formulieren. In diesen Käfig möchte ich nie wieder zurück.

Dann habe ich lieber Naschbrettbauch und die Möglichkeit zu formulieren und zu kommunizieren.

 

702. Wenn du für eine Wand in deiner Wohnung eine Farbe aussuchen solltest: Für welche Farbe würdest du dich entscheiden?

Ich würde mich für ein British Racing Green entscheiden. Die freien Flächen nutzte ich als Platz für einige meiner Zeichnungen und als Kontrast zu meinen hellbraunen Möbeln.

 

703. Was hast du gestern Schönes getan?

Einen 10 km langen Spaziergang querfeldein vom Ort des Weihnachtsmarktes in die Innenstadt der kleinen Domstadt habe ich genossen, um dort dann Mittag zu essen und die Geschenke für meine Nichten zu kaufen.

 

704. Was machst du, wenn dir etwas nicht gelingt?

Ich unternehme weitere Versuche, ohne mich darauf zu sehr zu fixieren. Daher wende ich mich zwischen den Versuchen immer wieder anderen Dingen zu.

 

705. Was ist das Unheimlichste, das du jemals getan hast?

Was ich getan hätte – das kann ich nicht mehr sagen. Hängengeblieben ist ein Erlebnis zum Ende eines meiner Taizé – Aufenthalte in den 1990er Jahren.

Nach der üblichen Woche Aufenthalt, nach Verlassen des Abschlußgottesdienstes, bepackt mit Rucksack und anderem Dingen auf dem Weg zum Bus, trat ein Ehepaar in seinen 50ern, vermute ich, an mich heran, sagte schlicht Danke und blickte mich sehr ausdauernd an.

Verzeih bitte, daß wir dich so anstarren, aber du siehst heute so aus, wie unser Sohn aussehen müsste, wenn er nicht vor einigen Jahren einfach eingeschlafen wäre.

 

706. Sind andere gerne in deiner Nähe?

Ja, davon gibt es offenbar einige.  Ich wurde gefüllte x Male gefragt, ob ich denn am Freitag auch bei der Weihnachtsfeier bin, von Kollegen beider Standorte, die zusammen feiern werden.

 

707. Was schwänzt du manchmal?

Da gibt es kaum etwas.  Wenn ich eine  Verpflichtung annehme, dann ziehe ich das auch durch. Zugegeben, gestern war der Weihnachtsmarkteinsatz schon nach einer Stunde zuende, wir standen uns zu viert auf den Füßen.

 

708. Wann ist die Welt am schönsten?

Ich mag die Welt am liebsten, wenn sie ruhig & weiß vor meinem Fenster liegt und ich sie mit einem warmen Getränk, Musik im Hintergrund und einem Buch betrachten kann.

 

709. Was hast du erst vor Kurzem herausgefunden?

Vor kurzem habe ich das erste Mal Tee vom Moringabaum getrunken, sehr lecker.

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710. Magst du Kostümpartys?

Nein. Das war schon zu Kinderzeiten so – es wird sich auch wohl nicht mehr ändern.

Neu gebettet….

…. bin ich ab der heutigen Nacht. Meine neue Federkernmatratze wurde mir heute per Spedition gebracht. Diese 1,60 m x 2,00 m ersetzen die beiden 80 cm – Exemplare, die mir im Laufe der Nächte immer mal wieder ausgewichen sind. Ich schiebe es mal auf ihren Respekt vor mir 😉😁.

Morgen früh starte ich zu meinem zweiten Weihnachtsmarkt- Einsatz, hoffe, daß der Tag wieder ähnlich wird wie der vor 7 Tagen.

Etwas zu lesen werde ich auf jeden Fall mitnehmen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXX

691. Wen fragst du, wenn du einen weisen Rat brauchst?

In einem solchen Fall wende ich mich an meine Eltern wie auch andere Personen meiner Familie. Solange er lebte, war auch der Graf  immer einer meiner ersten Ansprechpartner. Er wie auch meine Familie eröffneten und eröffnen mir immer wieder Blickwinkel, die ich möglicherweise nie eingenommen hätte.

692. Was ist das Schönste am Nach-Hause-Kommen?

My home is my cave. Ich mag es, mich in meine 4 Wände zurückzuziehen, Kerzenlicht und Weihrauchgeruch um mich zu haben, einen Tee auf dem Stövchen stehen zu haben und die Ruhe zu haben, entweder einen guten Film zu sehen oder ein gutes Buch zur Hand zu nehmen.

Gerade ist es

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693. In welchem Unterrichtsfach warst du in der Schule gut?

Ich mochte die Stunden rund um lebende Fremdsprachen –  bis heute spreche Englisch & Französisch fließend und würde auch in Russland nicht verhungern.

694. Wann hast du zuletzt ein Baby im Arm gehalten?

Bei unserem letzten Familientreffen – da war es meine jüngste Nichte. Sie ist gerade ein halbes Jahr alt geworden.

695. Würdest du jemanden wie dich gern zum Freund haben?

Ja, denn ich mag es, offene und ehrliche Gespräche zu führen, ebenso auch einfach mal Musik zu hören. Klar – ich habe eine nicht ganz einfache Geschichte, insbesondere mit mir selbst, doch finde ich es besser, auch über schwarze und graue Flecken zu reden, als nur mit  Bonbonfarben zu zeichnen.

696. Kannst du gut warten?

Ich lerne es immer besser. Warten zu können heißt ja auch, immer besser mit sich allein sein zu können.

697. Welches Problem würde dich veranlassen, zum Psychologen zu gehen?

Bei mir ist der Präsens Konjunktiv II schon vor fast 10 Jahren zu einem stetigen Präsens Indikativ geworden. Es geht mir gut damit.

698. Was möchtest du irgendwann noch lernen?

Ich mag noch Sprachen lernen. Oben auf meiner Liste stehen finnisch, sorbisch und hebräisch.

699. Worauf kannst du keinen einzigen Tag verzichten?

Ich mag keinen Tag verzichten auf Musik nach meinem Geschmack, Gedankenanstöße und Lächeln. Die Krönung ist, wenn es erwidert wird.

700. Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…“?

Nicht allzu oft. Wenn es passiert, dann aber sehr deutlich, denn zumeist sind es Ansprachen an Jugendliche und Kinder, deren Verhalten im Alltag mich auf die Palme bringt.

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXIX

681: Was war deine letzte gute Tat?

Mir wurde heute gesagt, daß ich ein wichtiger ausgleichender Faktor im teils sehr wuseligen Therapiealltag sei.

 

682: Siehst du deine Lieblingsmenschen jede Woche?

Nein, meine Schwestern, Schwager und Nichten leben leider zu weit über NRW verteilt.

 

683: Was war deine beste Entscheidung im vergangenen Jahr?

Das war eindeutig die Entscheidung, mich um eine Finanzierung für mein Liegedreirad zu kümmern. Das ist mir ja auch gelungen.

 

684: Was war dein bestes Konzert, das du jemals besucht hast?

Es war das Wohnzimmerkonzert von Vienna Teng.

 

685: Womit belohnst du dich am liebsten, wenn du hart gearbeitet hast?

Mit einem Essen in einem guten Restaurant, einem Film im Kino oder einem neuen Buch.

 

686: Hast du schon mal jemanden zum Weinen gebracht?

Ja – über die mittlerweile fast 42 Jahre meines Lebens eine ganze Reihe Leute. Im Rückspiegel betrachtet war der gemeinsame Grund ein ganz ungesundes Selbstbewusstsein, ein völlig übersteigertes Geltungsbedürftnis.

 

687: Zählt für dich Quantität oder Qualität?

Qualität – das gilt für die unterschiedlichsten Bereiche meines Lebens.

 

688: Was ist die beste Medizin gegen Liebeskummer?

Was mich angeht, so ist es Musik wie zum Beispiel:

 

689: Welche fünf Dinge würdest du in einen Picknickkorb tun?

Käse, Walnussbrot, Trauben, Oliven und einen roten Traubensaft.

 

690: Hast du viel Selbstvertrauen?

Ich habe mittlerweile ein gesundes – es schließt die Fähigkeit zum Grenzen setzen und ebenso zur Selbstreflexion ein.

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXVIII

671. Bist du ein Mensch der Worte oder der Taten?

Zu allererst einer der gehörten Worte – mir wird nachgesagt, ich sei ein guter, aktiver Zuhörer. Gern handle ich spontan und unterstütze, wenn es gewünscht wird.

672. Welcher deiner fünf Sinne ist am besten entwickelt?

Es ist wohl das Gehör – auf der einen Seite, weil es nahe an ein musikalisch absolutes Gehör herankommt, auf der anderen Seite, weil ich im täglichen Miteinander viele Zwischentöne höre, für die andere taub zu sein scheinen.

673. Wann hast du Mühe, dir in die Augen zu schauen?

In meiner Kindheit und Jugend war es viel schwerer als heute. Damals hatte ich kein Rückgrat, habe den einfachsten und zumeist falschen Weg heraus aus einer Situation gesucht.

Heute – mit dem Wissen, daß ich nicht jedem gefallen muß und will – habe ich ein gesundes Selbstbewusstsein und kann mich auch in Konflikten aushalten. Meine Position ist zumeist wohl überlegt und – viel wichtiger – es bricht mir kein Zacken aus der Krone, wenn ich sie revidiere.

674. Wer kann dich am besten trösten?

Es war Janosch, der Dalmatiner meiner Jugend. Heute sind es Gespräche mit IHM.

675. Was war deine größte Dummheit?

Die physikalischen Experimente meiner Kindheit hätten – ohne meine Schutzengelarmee – des öfteren arg ins Auge gehen können.

676. Über welches Unrecht kannst du dich sehr aufregen?

Rechthaberei – insbesondere dann, wenn aus einer Perspektive beurteilt wird, die der- oder diejenige überhaupt nicht einnehmen können.

677. Was war das schönste Kompliment, das du jemals bekommen hast?

Hmmm – meine Bass- Stimme sei einfach ruhig und rund. Ich habe eine sehr schöne Vorlesestimme, würde mir zuletzt gesagt.

678. Was entscheidet, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?

Mein Bauchgefühl, Gespräche und – nicht zuletzt – meine Nase.

679. Was geht dir zu langsam?

Heute zog sich die Therapie arg in die Länge.Irgendeie war der Wurm drin – es war sehr unruhig.

680. Welches Musikstück soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXVII

661. Magst du es, wenn man sich um dich kümmert?

Im Grunde genommen ja, doch hat es für mich etwas vom Gang auf

Auch heute in manchen Situationen ertappe ich mich dabei, Tipps und Ratschläge als untrüglichen Stoß auf meine körperlichen Unzulänglichkeiten zu begreifen, nach dem Motto: Mach das mal besser so, denn anders klappt das nicht! Oder: Ich mach das Mal eben schnell!

Die Enttäuschung über mich selbst schmerzt dann heftig.

662. Welchen Wunsch wirst du dir nie erfüllen?

Eine selbstgefahrene Motorradtour – kein Motorrad lässt sich für mich passend umbauen.

663. Was war die interessanteste Einladung, die du jemals bekommen hast?

Das war die zum 50. Geburtstag des Bruders meines Vaters. Im Dezember 1996 habe ich das erste – bislang auch einzige – Mal Brasilien besuchen können. Es war und ist dort einfach so anders als hier.

664. Wie würden dich deine Freunde beschreiben?

Ich denke als gesellig und doch zurückgezogen, amüsant und doch sehr bedacht. Ich denke, sie merken, daß ich noch immer auf der Suche nach einem Ausgleich bin, der mir gut tut.

665. Wer hat dir in deinem Leben am heftigsten wehgetan?

Der angetrunkene Hilfeversuch einer Stufenkollegin meiner Schwester am Abend ihres Realschulabschluss war es wohl. Sie wollte meine Hand begradigen. – Ich habe geschrien wie am Spieß.

666. Was war ein Wendepunkt in deinem Leben?

Es war wohl eher eine Wendezeit – die sechs Monate in der Psychiatrie 2012/2013. Seitdem lerne ich immer besser, Glück und Zufriedenheit im kleinen des Alltags zu entdecken und bei mir zu bleiben.

667. Glaubst du, dass Menschen die Zukunft vorhersagen können?

Nein. Ich bin aber schon beeindruckt von den Möglichkeiten der Wahrscheinlichkeitsmathematik, die Wettervorhersagen – als der alltäglichsten Anwendung – möglich machen.

668. Was kannst du fast mit geschlossenen Augen tun?

Einige Tänze sind mir so in Fleisch und Blut übergegangen, daß das bis heute möglich ist. Ich habe anderthalb Jahrzehnte Standard- und Lateintänze gepflegt und trainiert.

669. Auf welchem Platz in der Klasse hast du am liebsten gesessen?

Zumeist vorne und immer links außen. Ich war zumeist der einzige Linkshänder.

670. Vermeidest du bestimmte Musik, weil du davon traurig wirst?

Ich verlasse bis heute jeden Gottesdienstraum, sobald Maria, breit den Mantel aus erklingt. Ich werde nicht traurig, sondern stante pede aggressiv.

Blick des Tages

Aus unserer Bude am Hotel am Wasserturm heraus hatten wir diesen Blick, einen eher trostlosen; trostlos aufgrund des fast ganztägigen Münsterländer Sonnenscheins.

Die Adventssamstage, die übrigen, werde ich auch stundenweise dort verbringen, in netter Gesellschaft durch die Besatzungen der übrigen Buden. Heute Abend verbringe ich auf dem Sofa und werde morgen meinen Eltern einen kurzen Besuch abstatten, um ein paar Kleinigkeiten zu besprechen. Ich freue mich darauf, ebenso wie ich auf den anschließenden Lese- & Musiktag.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXVI

651: Wie würdest du dein Leben in drei Stichwörtern beschreiben?

Familiär, belesen, musikalisch.

652: Was ist das Beste am Erwachsensein?

Nicht mehr jeden Tag mit gefühlt eingezogenem Kopf vor die Tür zu gehen – ein gesundes Selbstbewusstsein gefunden zu haben.

653: Bist du ein Kämpfertyp?

Andernfalls wäre ich schon längst nicht mehr.

654. Wie viel Phantasie hast du?

So einiges an Phantasie darf ich wohl mein Eigen nennen. Andernfalls wären meine Hobbies – zeichnen und lesen, ob Romane oder auch Sachliteratur, schnell sehr langweilig.

655: Können sich Menschen ändern?

Ganz klar: Ja. Man entwickelt sich ja weiter. Mich dauerhaft im Kreis drehen kostete mehr Arbeit als die Suche nach einem und das Gehen eines neuen Weges.

656: Versuchst du, ein Problem zuerst selbst zu lösen?

Ja. Und ich bin stolz darauf, daß ich für fast alles eine anderthalbhändige Lösung in petto habe.

657: Was hättest du gern zehn Jahre früher gewusst?

Wie einfach und entspannt das Leben sein kann, wenn ich nicht Jedermanns Ansprüche, sondern meine Ziele und Wünsche zum Maßstab gemacht hätte.

658: Was wird dein nächstes Projekt?

Ich versuche mich an einem Bild für meine Wohnung. Eine Motividee wabert schon länger durch meinen Schädel.

659: Machst du häufig mehrere Dinge gleichzeitig?

Ich versuche, das möglichst zu verhindern, denn dann ist das Risiko, von der Hektik in eine Panik zu verfallen, sehr groß. Aus Panik wurde 2012 der akute Depressionsschub.

660: Was liegt dir immer noch im Magen?

Heute ganz kurz war es wieder einmal das Verhalten desjenigen, den ich mal Freund genannt hatte. Auf meinen Hinweis, ich ließe mich in der Klinik an meiner Depression behandeln, stellte er lapidar fest:„Meld dich wieder, wenn du gesund bist!“

Als sei eine Depression wie ein Beinbruch, könne im Bestfall folgenlos heilen.
Mein letzter Kontakt zu ihm war eben diese Aussage Mitte 2012.

Ich frage mich bis heute, wie er so oberflächlich und desinteressiert vor sich hinleben kann.

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXV

641. Welches Musikinstrument würdest du gern spielen?

Würde spielen? Ich spiele, im Laufe der Jahre sind einige zusammengekommen: Fürst-Pless- Horn, Parforce- Horn, Waldhorn, Kornett, Stimme

642. Hast du eine umfassende Allgemeinbildung?

Das, denke ich, darf ich von mir behaupten. Ich werde häufig nach Wissen und Erfahrungen gefragt.

643. Für wen hast du eine Schwäche?

Schokolade 😂

644. Was ist dein größtes Hemmnis?

Fehlende Geduld mit mir Selbst.

645. Was machst du heute?

Meinen Abend auf dem Sofa genießen.

646. Worüber hättest du lieber länger nachdenken sollen?

Über etwas nicht zu lange nachzudenken, gehört nicht zu meinen Problemen.

647. Bist du lieber im Recht oder hast du lieber Glück?

Ich habe viel lieber meine Ruhe.

648. Was hälst du von den Partnerinnen deiner Freunde?

Von polygamen Beziehungen halte ich gar nichts. 😉

649. Welche Eigenschaft deines Vaters hättest du auch gerne?

Manch handwerkliche Fähigkeiten würde ich gerne von ihm noch lernen.

650. Welche Idee musst du irgendwann noch aufgreifen?

Ich würde gerne mal einige meiner Zeichnungen ausstellen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXIV

631. Ist jeder Tag ein neuer Anfang?

Ja, vom Rest meines Lebens.

632. Wo gehst du beim ersten Date am liebsten hin?

Ich bewege mich bei ersten Treffen gerne in der Natur. Wenn es uns beiden gut geht, lade ich gerne zum Essen ein.

633. Wann musstest du dich zuletzt zurückhalten?

Das war heute. Einige meiner Therapiekollegen waren etwas neben der Spur. Es hat mal richtig geknallt. Ich weiß, daß einige auf mich reagieren würden, es ist und bleibt einfach nicht meine Aufgabe. Auch könnte ich dann abschmieren.

634. Kannst du jemanden imitieren?

Nach einem Konzert wurde mir gesagt, meine Stimme wäre nah am Original gewesen.

635. Was hättest du viel früher tun müssen?

Einige meiner Freunde hätte ich viel früher aus meinem Leben ausschließen sollen.

636. Singst du im Auto immer mit?

Im Auto als Beifahrer sehr selten, auf meiner Liege singe ich aber sehr oft bei den Songs mit, die aus den Lautsprechern kommen.

637. Mit wem würdest du gern tauschen?

Mit niemanden.

638. Wann hast du zuletzt heftig gejubelt?

Es gab Situationen, in denen ich innerlich aus Schadenfreude gejubelt habe.

639. Wie läuft es in deinem Liebesleben?

Ich bin gern Single.

640. Wodurch wirst du inspiriert?

Ich lese viel, gerade faszinieren mich die Bücher von Steven Pinker.

&

Es beginnt….

…. zu weihnachten. Heute Abend sind wir – wie in den letzten Jahren auch – mit einer Gruppe des BeWo zum Weihnachtsessen beim Mongolen losgezogen.  Es hat richtig gut geschmeckt, und die Zeit war richtig launig. An diesen Abend trifft man eine ganze Reihe weiterer Menschen, die einem im BeWo – Alltag so gut wie nie begegnen.

Ich mag diese Abende. 

Gute Laune Entspannung

 

 

Dieses Wochenende war eines nach meinem Geschmack. Den Freitag hatte ich wieder therapiefrei, konnte den Vormittag nach meinem Geschmack gestalten – ich habe begonnen, Weihnachtsgeschenke auszusuchen – und habe danach mit der Kaffeerunde das Wochenende eingeläutet. 

Am Samstag Morgen bin ich dann zu meinen Eltern gestartet, um dort meine Schwestern, Schwager und Nichten – die kleinste wird in 14 Tagen ein halbes Jahr alt – und den Bruder meines Vaters nach nahezu 2 Jahren wieder zu treffen. Es ist eben sehr selten, daß er aus seinem Land in seine Heimat kommt. Er lebt mit meiner Tante und meinen 2 Cousins seit mehreren Jahrzehnten bereits in Brasilien. Im kommenden Jahr sehe ich nach 18 Jahren seine älteste Schwester wieder – sie wird ihren 80ten Geburtstag in Deutschland feiern.

Ein wirklich toller Moment war, als die kleinste verstanden hat, was sie anstellen muß, um zu krabbeln.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXIII

Frage 621: Von wem hast du vor kurzem Abschied genommen?

Von meinen Therapiekollegen, gegen 14 Uhr. Ich habe das Glück, daß der letzte Todesfall in meinem familiären Umfeld bereits 3 Jahre zurückliegt. Damals ist mein Patenonkel ganz plötzlich einem aggressiven Krebs erlegen.

Frage 622: Bist du (oder wärst du) ein Jungenvater oder ein Mädchenvater?

Hmmm. Ich würde vermuten, eher ein Mädchenvater.

Frage 623: Hast du schon mal individuelle Ansichtskarten gestaltet?

Ja, mehrfach. An manchen Tagen in der Therapie nehme ich mir die Zeit dazu.

Frage 624: Wie würde dich deine Familie beschreiben?

Komplex, herzlich & freundlich.

Frage 625: Wonach suchst du deine Kleidung aus?

Es geht um meinen Wohlfühlfaktor, erst an zweiter Stelle darum, ob es zu Konventionen passt.

Frage 626: Welche deiner Eigenschaften magst du nicht?

Meine enorme Stressanfälligkeit fordert mich im Alltag am meisten heraus.

Frage 627: Welches Gericht würdest du am liebsten jeden Tag essen?

Milchreis mit Fruchtkompott

Frage 628: Mit welchem Gefühl spazierst du durch den Zoo?

Neugierde auf der einen steht Skepsis bzgl mancher Haltungsbedingungen auf der anderen Seite gegenüber. Unbestritten sind manche Zuchterfolge.

Frage 629: Bei welcher Angelegenheit hättest du deine Grenzen früher aufzeigen müssen?

Der letzte große Fehler war zugleich der Beginn meines dritten Lebens.

Frage 630: Welcher Film ist für dich der beste oder schlechteste Film, der jemals produziert wurde?

Vollkommen überflüssig finde ich Godzilla. Immer wieder werde ich Moulin Rouge genießen.

Noch 3 Tage…

… Therapie habe ich vor mir, bevor ich am Samstag den älteren Bruder meines Vaters – er lebt mit seiner Familie seit fast 40 Jahren in Sao Paulo – wiedersehen werde.

Die Therapie bis dahin wird sehr ruhig verlaufen, neue, größere Aufträge lassen auf sich warten.

Schlimm….,

…. morgen startet also der Weihnachtsmarkt, wieder eine ganze Woche eher als letztes Jahr. Das nervt mich, wird nur noch getoppt von diesem BlackFriday – Blödsinn.

Daß Tradition kaufmännisch ausgeschlachtet wird, ist ja nun schon seit Jahrzehnten so, wird sich auch nicht mehr ändern. Diese Denkrichtung ist ja grad noch akzeptabel, auch wenn es mich schon arg nervt. Umgekehrt allerdings – eine Tradition soll kreiert werden, um Geld zu verdienen – finde ich es einfach nur ekelhaft.

100 Fragen, die sich niemand zu fragen traut 3

51. Wann war das letzte Mal, als du ein Portraitaufnahme beim Fotografen gemacht hast?

Das ist schon einige Jahre her, demnächst werde ich aber wieder einmal eine machen lassen.

52. Denkst du, dass Musicals kitschig sind?

 

Nein, Operetten sind viel kitschiger.

 

 

53. Findest du Weihnachten stressig?

Die Geburtstags- & Familienfeiertage sind für mich wesentlich entspannter als die Wochen der provozierten Geschenkehatz vorher. Die hat ja gerade mit der BlackFriday- Week begonnen.

Diesem Run versuche ich weitestgehend auszuweichen.

 

 

54. Hast du jemals Piroggen gegessen?

 

Ja, ich mag sie sehr gern, in den unterschiedlichsten Varianten.

 

 

55. Welcher ist dein liebster Obstkuchen?

 

Gegen ein Stück Schwarzwälder Kirsche oder einen Gedeckten Apfelkuchen hätte ich auch jetzt nichts.

 

56. Was wolltest du als Kind von Beruf werden?

Mein absoluter Traumberuf war Automobilkaufmann. Die Fachkenntnisse hatte ich schon in sehr jungen Jahren.

Zum passenden Zeitpunkt mußte ich mich aber der Realität meiner rechtsseitigen Spastik stellen. Von mehreren Autohändlern wurde mir offen, ehrlich und hart ins Gesicht gesagt, das Risiko, der potentielle Käufer verabschiede sich innerlich schon vom Kauf, sobald ich meine rechte – aber kleinere – Hand und wecke auch nur einen Hauch von Unsicherheit, sei zu groß.

Die Erfahrung war hart.

 

 

57. Glaubst du an Geister?

Ja, an den Heiligen Geist als Teil der christlichen Trinität.

58. Hattest du jemals ein Déjà-vu?

 

Ich bin mit einer sehr guten Intuition gesegnet. Ich habe den Eindruck, daß die zwei ziemlich nah beieinander liegen.

So kommt es des öfteren vor, daß meine Erwartungen an die ganz nah Zukunft sehr nah mit der Realität zusammenfallen.

 

 

59. Nimmst du täglich Vitamine zu dir?

 

In Form von Säften und Früchten, ja.

 

60. Trägst du Hausschuhe?

 

In meinen eigenen vier Wänden laufe ich zumeist barfuß. Allenfalls trage ich Socken.

 

61. Trägst du einen Bademantel?

 

Nicht mehr. In meiner Wohnung sind die Wege zu kurz und unter anderem find ich Hausanzüge viel bequemer.

62. Was trägst du zum Schlafen?

T-Shirt und Boxershorts.

 

 

63. Was war dein erstes Konzert?

 

 

Dieses Stück habe ich gemeinsam mit meinen Eltern und meiner ersten Kindergartengruppe in unserer Stadthalle gesehen.

Bis heute bin ich von diesem Märchen begeistert.

64. Lidl, Aldi oder Kaufland?

 

Edeka oder REWE

 

 

65. Nike oder Adidas?

 

Puma, da das wesentlich einfacher zu finden ist als Klettverschluss – bewährte Sportschuhe in meiner Größe.

 

 

66. Chips oder Flips?

 

Erdnüsse oder Pistazien, wenn überhaupt, dann Chips Salt&Vinegar.

 

 

67. Erdnüsse oder Sonnenblumenkerne?

 

S.o., Erdnüsse

68. Hast du jemals von der Gruppe „Trés bien“ gehört?

Nein.

 

 

69. Hast du jemals Tanzuntericht genommen?

 

Ich habe fast 15 Jahre Standard- & Latein-Tänze in einer Tanzschule und im Verein getanzt. Nach 1 Jahr hatte meine Mutter mich überzeugt. Ich hatte Panik, ich sei zu schlecht, jedoch durfte ich feststellen, daß es wesentlich dramatischere Fälle von Bewegungslegasthenie gab und gibt.

 

 

70. Welchen Beruf sollte dein zukünftiger Ehemann haben?

 

Das spielt keine Rolle, solange sie glücklich und zufrieden in diesem Beruf ist.

 

71. Kannst du deine Zunge rollen?

 

Ja, ich gehöre zu der Gruppe, die beim Gen-Lotto in diesem Punkt Glück hatte.

72. Hast du jemals einen Buchstabierwettbewerb gewonnen?

 

Nein, niemals habe ich auch an einem teilgenommen. Es gab da mal einen niederdeutschen Vorlesewettbewerb.

73. Hast du jemals vor Freude geweint?

 

Ja, selbstverständlich.

 

 

74. Besitzt du irgendwelche aufgenommenen Alben?

 

Ja, es gibt einige Aufnahmen von Abendmusiken bei Kerzenschein. Dies war der Name der Konzerte des Eltern-, Lehrer-, Schülerchors meines Gymnasiums zum Buß- & Bettag.

 

75. Hast du ein Aufnahmegerät?

 

Ja, mein Handy.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXII

Frage 611: Welchen kleinen Erfolg konntest du zuletzt verbuchen?

Ich schaffe es immer besser, mich aus dem Alltag zurückzunehmen. Das entspannt mich ungemein.

Frage 612: Wirst du am meisten jünger oder älter geschätzt?

Ich werde regelmäßig älter geschätzt, wurde vor Jahren von Schülern meines Vaters des öfteren nach Hausaufgaben gefragt, wenn ich in der Innenstadt unterwegs war.

Frage 613: Wann hast du zuletzt Sand zwischen den Zehen gespürt?

Vor drei Jahren in Hooksiel.

Frage 614: Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?

Aufgrund meiner körperlichen Einschränkungen haben sich meine Eltern einen sicheren Job gewünscht. Den hatte ich auch kurze Zeit. Ich war vier Jahre Kommunalbeamter.

Frage 615: Welches Gerät von früher fehlt dir?

Ich könnte mir vorstellen, wieder etwas kettcarähnliches, vierrädriges zu fahren.

Frage 616: In welcher Hinsicht denkst oder handelst du immer noch wie ein Kind?

Meine Begeisterung für Musik fühlt sich ähnlich wie im Kindergarten an. Damals war es

Nile Rodgers CHIC. Mein Vater hatte Kassetten mit ihren Alben.

Frage 617: Heilt die Zeit alle Wunden?

Nein, denn dann würden mich meine Erfahrungen aus Kindheit und Jugend nicht zu dem gemacht haben, der ich heute bin.

Frage 618: Bist du romantisch?

Oh ja, hoffnungslos 😉

Frage 619: Was würdest du deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?

Ich würde mir empfehlen, „Nein sagen“ zu trainieren. Das hätte mir einige unangenehme Erfahrungen erspart.

Frage 620: Was machst du mit Souvenirs, die du bekommst?

Ich schreibe über sie, denn irgendwann habe ich zu wenig Platz für sie. Gedanken und Erinnerungen bleiben, wenn ich sie sortiere.

Warten….

…. auf Arbeit, mehr bleibt mir leider gerade nicht. Leise läuft im Hintergrund

wird regelmäßig von der Papierschneidemaschine und dem schrillen Lachen einer Kollegin übertönt.

In hoffentlich kurzer Zeit haben wir wieder Arbeit, das Weihnachtsquiz der LaLu hat gestern wieder begonnen.

100 Fragen, die sich niemand zu fragen traut 2

26. Welche Filme kannst du immer wieder schauen und liebst sie trotzdem?

Der Name der Rose, Die große Stille, Jenseits der Stille

27. Wer war die letzte Person, die du geküsst hast / die dich geküsst hat?

meine jüngste Nichte am Samstag Nachmittag.

28. Warst du jemals bei den Pfadfindern?

Nein. Ich war über ein Jahrzehnt Messdiener und Chorsänger in meiner Kirchengemeinde.

29. Würdest du jemals nackt in einer Zeitschrift posieren?

Nein. Ich  möchte keinen Neid wecken 😉

30. Wann war das letzte Mal, dass du jemandem einen Brief auf Papier geschrieben hast?

Gerade letzte Woche.

31.  Kannst du ein Auto volltanken?

Ja, selbstverständlich. Das ist aber lange Jahre her.

32. Hast du jemals einen Strafzettel bekommen?

Auch das ist länger her, aber: Ja! Damals war es eine Rotampelblitze – unter 1 Sekunde Rot.

33. Ist dir jemals während der Fahrt das Benzin ausgegangen?

Ja, knapp 500 m vor der Tankstelle.

34. Lieblingssandwich?

Putenbrust, Käse, Mais, Jalapenos

35. Was ist das Beste, was man zum Frühstück essen kann?

. Eine Boule Müsli mit Milch, dazu einen Kaffee

36.  Wann gehst du normalerweise zu Bett?

Zwischen 22 und 23 Uhr, manchmal auch eher. Um gut einschlafen zu können, lese ich zumeist einige Seiten meines aktuellen Buches.

37. Bist du faul?

Ich leiste sie mir gerne am Wochenende, Faulheit oder besser Bequemlichkeit. Ich mache es mir gerne gemütlich – sei es mit einem Tee oder Kaffee mit einem Stück Kuchen.

38. Als was hast du dich an Halloween verkleidet als du noch ein Kind warst?

Gar nicht. In meiner Kindheit war diese Unsitte noch nicht nach Deutschland geschwappt.

39. Was ist dein chinesisches Sternzeichen?

Ich habe keinen blassen Schimmer.

40. Wie viele Sprachen kannst du sprechen?

Ich spreche fließend Hochdeutsch, münsterländer Plattdeutsch, Englisch und Französisch. Auch in Rußland würde ich nicht verhungern.

41. Hast du irgendeine Zeitschrift abonniert?

. Zwei. Ich habe ein Abo der Hohe Luft!  und der  auto motor & sport.

42. Was findest du besser: Lego- oder Dominosteine?

Legosteine sind zum Spielen, Dominosteine sind zum Essen da.

43. Bist du stur?

Nein, behaupte ich, allerdings kann ich sehr bestimmt werden, sollten meine Grenzen angekratzt werden.

44. Wer ist besser: Thomas Gottschalk oder Markus Lanz?

Ich bin froh, wenn ich beiden ausweichen kann.

45. Hast du jemals eine Seifenoper gesehen?

Ja. In manchen Unterzahlsituationen ließ es sich nicht verhindern.

46. Hast du Höhenangst?

Nein, nicht mehr. Heute kann ich mich auf die zweite Plattform des Eiffelturms stellen und heruntergucken.

47. Singst du im Auto?

Das passiert auch im Bus- oder an den Haltestellen.

48. Singst du unter der Dusche?

Ja 🙂

49. Tanzt du im Auto?

Im Bus werde ich mitunter sehr schräg angesehen ;-).

50. Hast du jemals eine Pistole benutzt?

Pistole nein, Gewehr ja. Ich habe als Jugendlicher mehrere Jahre Jagdhorn gespielt und hatte Gelegenheit, am Schießstand auf Tontauben geschossen.

100 Fragen, die sich niemand zu fragen traut 1

1. Schläfst du mit geschlossener oder geöffneter Tür?

Mein Schlafzimmer hat keine Tür, ist das offene Obergeschoß meiner Maisonette.

 2. Nimmst du die Shampoos und Spülungen aus Hotels mit?

Nein, denn ich war schon über 25 Jahre nicht mehr im Hotel.

 3. Schläfst du mit deinen Jalousien oben oder runter?

Unten, denn nur dann komme ich wirklich zur Ruhe.

4. Hast du jemals ein Straßenschild gestohlen?

Japp, in meiner Aktivenzeit im katholischen Studentenverein ist das passiert.

5. Magst du es, Post-Its zu benutzen?

In der Therapie regelmäßig jeden Tag nutze ich diese Art Zettel zuhause gar nicht.

6. Schneidest du Coupons aus, ohne sie dann zu benutzen?

 Nein, warum sollte ich Müll produzieren.

7. Würdest du lieber von einem Bären oder einem Schwarm Bienen attackiert werden?

Von Bienen – sie sind harmlos.

8. Hast du Sommersprossen?

Nein. Ich habe auch nie welche gehabt.

9. Lachst du immer auf Bildern?

Auf gestellten Fotos kann ich das kaum, auf Selfies noch weniger.

 10. Was ist die größte Sache, die du nicht abkannst?

Extremismus jedweder Art.

11. Zählst du manchmal deine Schritte beim Gehen?

Nein. Ich lasse zählen, von einer App.

 12. Hast du jemals in den Wald gepinkelt?

Selbstverständlich.

13. Hast du jemals dein großes Geschäft im Wald erledigt?

Nein.

 14. Tanzt du manchmal, auch wenn keine Musik läuft?

Japp – manch ungläubige Blicke bleiben schon an mir hängen.

 15. Kaust du auf deinen Stiften?

Nein. 

16. Mit wie vielen Leuten hast du diese Woche geschlafen?

😉

17. Wie groß ist dein Bett?

1,80 m x 2,00 m, ausreichend groß und gemütlich.

18. Was ist dein Song der Woche?

19. Findest du es okay, wenn Jungs pink tragen?

Selbstverständlich, ich trage die Farbe auch.

20. Schaust du immer noch Zeichentrickfilme?

Klar. Regelmäßig die Pinguine aus Madagascar

21. Was ist dein allerliebster Film?

Zeit der Stille

22. Wo würdest du einen Schatz vergraben, wenn du einen hättest?

Den hab‘ ich immer bei mir, im Herzen und in Gedanken.

 23. Was trinkst du zum Abendessen?

Milch oder Tee

24. Worin dippst du deine Chicken Nuggets?

Gar nicht, ich esse sie nicht.

25. Was ist dein Lieblingsessen?

Westfälisches Zwiebelfleisch mit Reis

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXI

Frage 601: Worauf achtest du bei jemanden, dem du zum ersten Mal begegnest?

Die Augen und das Lächeln.

Frage 602: In welches Hinsicht könntest du etwas aktiver sein?

Manche denken, ich zöge mich zu sehr zurück. Ich könne also öfter mal rausgehen. 

Frage 603: Spielst du in deinem Leben die Hauptrolle?

Ja. Ich habe aber ein Netz um mich aufgebaut, welches das erst möglich gemacht hat und dazu beiträgt, daß das genau so bleibt.

Frage 604: Welche Lehrer hat einen positiven Einfluss auf dich gehabt?

Da gibt es einige über die Kindergarten-, Grundschul-, & Gymnasialjahre.Ich kann und mag es nicht auf eine bestimmte Person einengen, denn ich bin defacto – in einer Zeit, als der Begriff nicht einmal gedacht war – integrativ unterrichtet und begleitet worden. Im Kunst- und Mathematikunterricht sowie in anderen Feldern auch wurde ich – ohne daß das jemals als herausragend oder besonders herausgestellt worden wäre – unterstützt, manche Dinge wurden mir gar ganz abgenommen.

Frage 605: Was würdest du am meisten vermissen, wenn du taub wärst?

Musik, zum Beispiel:

Frage 606: Über welche Nachricht warst du in letzter Zeit erstaunt?

Ich habe ein Video meiner jüngsten Nichte (noch kein halbes Jahr alt) bekommen. Sie liegt in einer Wippe und bewegt sich darin so extrem agil, daß klar ist: Ich mach das auch nur ein paar Sekunden und könnte mich dann laaaaaaange nicht mehr rühren. 

Frage 607: Wärst du gern wieder Kind?

Zur Kindergarten sehr gern – da war alles noch rund. In den Jahren danach wurden Kinder immer mehr Arschloch. Diese Erfahrungen möchte ich nicht wieder machen müssen. 

Frage 608: Was kannst du stundenlang tun, ohne dass es dir langweilig wird?

Lesen und gute Musik hören. 

Frage 609: Wann warst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort?

In Taizé – dort habe ich mehrfach Begegnungen gehabt, die ich nicht missen möchte. 

Frage 610: Denkst du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden?

Das mache ich regelmäßig.  Bei Discovery HD läuft regelmäßig die Serie „So wird’s gemacht!“