Alltag in und um der kleinen Domstadt

1000 Fragen an mich Selbst – Part XCIX

Veröffentlicht in 17/07/2019

981. Wie sieht dein Auto innen aus?

Solange ich ein Auto besessen und gefahren habe, war einfach zu erkennen, daß ich Linkshänder bin. Alles, was nicht hineingehört hätte, war links von mir im Fußraum und in den Seitenfächern verteilt. Rechts war alles nahezu clean.

Auch mein Fahrrad ist sehr linkslastig eingerichtet.

982. Hast du in den letzten fünf Jahren neue Freundschaften geschlossen?

Ja, denn diese 5 Jahre sind genau die, die ich bisher im Alexianer-Universum verbracht habe. In diesen Jahren sind einige gute Bekanntschaften entstanden. Enge Freundschaft ist mit vieren entstanden.

983. Wer bist du, wenn niemand zuschaut?

Ich bin und bleibe ich. Ich habe Schauspielern aufgegeben. Das kostet mir schlicht zu viel Kraft.

984. Welche inneren Widersprüche hast du?

In manchen Momenten mag ich noch immer meine Einschränkungen nicht akzeptieren, tue mich sehr schwer damit, manche Dinge einfach nicht tun zu können.

Es sind aber Luxusprobleme, denn keins der Dinge ist alltagsentscheidend, es wären zusätzliche Hobbies wie zum Beispiel Inlineskaten.

Diese Grenzen hat meine Mutter immer Schutzengel genannt.

985. Wann warst du über dich selbst erstaunt?

In den Tagen nach dem Tod meiner Mutter war und bin ich noch immer sehr alltagsstabil. Ich hatte während des ersten Telefonats eine völlig andere Befürchtung.

986. Leihst du gern Sachen aus?

Ich bin seit der Geschichte, die in meine Privatinsolvenz führte, sehr vorsichtig geworden. Ich verleihe kaum noch, für mich beschränkt es sich auf wenige Bücher.

987. Bist du auf dem richtigen Weg?

Ja. Seit meinem Klinikjahr werde ich immer stabiler, bekomme einen sicheren Stand, so daß ich mich wieder selbstsicher neu orientieren kann. Gerade sehe ich mittelfristig die Chance, umzuziehen.

988. Wie lautet dein Kosename für deinen Partner?

Ich habe im Moment keine persönliche Ergänzung zu mir, so gibt es auch keinen Spitznamen.

989. Bei wem hast du immer ein gutes Gefühl?

Bei meiner Familie, da geht nichts drüber.

990. Wie zeigst du anderen, dass sie für dich wertvoll sind?

Ich verbringe gerne Zeit mit ihnen, führe Gespräche, die sich nicht beim Wetter erschöpfen.

Erleichtert

Veröffentlicht in 16/07/2019

Ich bin froh um das Gespräch, welches mein Vater momentan führen darf. Heute hat er mit dem ihm vertrauten Pfarrer ein offenbar sehr gutes geführt und sich entschieden, eine 4-Augen-Trauerbegleitung zu beginnen.

Umso besser ist es, daß ihm das Gegenüber aus seiner Zeit als Lehrer bekannt ist. Es ist die Mutter einer der Schülerinnen seiner letzten Klasse, deren Klassenleitung er hatte.

Ich bin einfach erleichtert.

1000 Fragen an mich Selbst – Part XCVIII

Veröffentlicht in 14/07/2019

971. Malst du dir manchmal aus, wie es wäre, berühmt zu sein?

Allein den Gedanken finde ich schon absurd. Ich bin froh, wenn ich

972. Welches Museum hast du in letzter Zeit besucht?

Das Picasso-Museum hier in Münster war das letzte, welches ich besucht habe.

973. Experimentierst du gern beim Kochen?

Ja, das mache ich gerne. Das hängt aber am ehesten mit manch planlosem Einkaufen zusammen und dann dem Beschluss: Daraus wird etwas Leckeres 😉

974. Wie wichtig sind Frauen in deinem Leben?

Ich bin froh, daß es euch gibt.

975. Machst du gern Komplimente?

Aber ja. Mir wird gesagt, ich könne mit Sprache ganz gut umgehen.

976. An wem kannst du dir mal ein Beispiel nehmen?

Ich habe in meiner Jugend und frühen Erwachsenenzeit Mönche kennengelernt, deren Lebensform und – begeisterung mir absolut imponiert haben.

977. Wann hast du zuletzt einen Tag am Strand verbracht?

Das ist fast 4 Jahre her, mit meiner damaligen Freundin und ihrer Tochter in Hooksiel.

978. Mit wem kannst du stundenlang über Belangloses quatschen?

Es gibt einige Therapiekollegen, mit denen ich das täglich mache. Neben den Aufträgen bleibt für tiefschürfende Gespräche kein Raum. Auch sind nur wenige wirklich so konzentrationsfähig.

979. In welcher Hinsicht bist du immer noch ein bisschen naiv?

Ich bin und bleibe ein hoffnungsloser Romantiker. 😉

980. Trägst du Schmuck, der für dich einen Erinnerungswert hat?

Ja. Ich habe ein Schmuckherz meiner Mutter in meinem Geldbeutel.

Hohe Luft – Frage 7

Veröffentlicht in 11/07/2019

Wo sind die Grenzen zwischen Vernunft und Unvernunft?

Sicher für mich ist, daß diese Grenzziehung nicht wissenschaftlicher Natur ist, sondern diese konventionell ist, also eine Gesellschaft im Laufe ihrer Zeit zu einer Übereinkunft gekommen ist, wie sich Vernunft messen läßt. Die Methoden, Vernunft bzw. Intelligenz festzustellen, mögen wissenschaftlich sein, doch bleibt die Beurteilung immer eingebettet in zeitlichen und gesellschaftlichen Kontext. Wie also ein hoher IQ wahrgenommen und beurteilt wird, ob seine Entscheidungen also vernünftig oder unvernünftig sind, immer kontextuell.

Während man in seiner peer – group nahezu Einigkeit über Alltagsvernunft findet, kann das außerhalb der Gruppe vollkommen anders sein. Beispielsweise gilt ein Mord in meiner Gruppe als gänzlich verachtenswert, so kann in einem Umfeld von Drogenhandel ein ebensolcher als notwendiges Übel oder aber sogar als akzeptabler Weg der Überzeugung von Handelspartnern angesehen werden.

So langsam…

Veröffentlicht in 07/07/2019

 

… pendelt sich mein Alltag wieder ein.

Es ist wieder gut und richtig, 6 Stunden wochentags im Alexianer-Universum getragen zu sein; freitags kommen die Kaffeerunde & unser 4-Augen-Gespräch hinzu, welche für mich seit Oktober 2014 wöchentliches Ritual und Strebe in meinem Gerüst sind.

Die letzten Wochen habe ich Ich-Zeiten und Zeiten mit und für meine enge Familie mehr Raum gegeben. Das war gut, wir sind – gefühlt – trotz unserer Entfernungen wieder näher beisammen, haben viele kleine Kommunikationen und für uns alle gilt ausnahmslos

 

Es entstanden und entstehen – gefühlt – Gespräche mit Qualitäten, die noch nie da waren. Das tut gut und zeigt mit, daß wir trotz unserer räumlichen Distanz doch eine wirklich enge Bindung haben.

Am 3. August wäre meine Mama 72 Jahre alt geworden. Dieses Jahr wird der Tag komplett anders sein, als er in den letzten Jahren gewesen ist. Waren wir an diesen Tagen bisher immer mit Freunden und Familien in meinem Elternhaus, wird es dieses Jahr anders sein. Das Haus ist leer, denn mein Vater wird bei meiner Schwester sein. Der Tag wird der Tag des Einzuges meiner Schwester in ihr neues Haus an der Ostsee sein.

Meinem Vater wird es gut tun, dort mit ihnen zusammen zu sein, ihnen bei der Einrichtung, dem Aufbau von Möbeln zu helfen. In einem Telefonat habe ich das von ihm erfahren, bin wirklich erleichtert, daß er nicht allein sein wird. Auch ich werde nicht alleine sein, denn ich habe eine Einladung zur Saisoneröffnung der Fohlen gegen den FC Chelsea bekommen.

Wichtig war mir, das meinem Vater zu erzählen und von ihm dafür den Segen zu bekommen. Den gab er mir, so wie er es auch unterstützt hatte, daß mein Schwager in den Tagen vor der Beerdigung beim Rock am Ring war.

Meine Mama schaut halt von oben zu.

1000 Fragen an mich Selbst – Part XCVII

Veröffentlicht in 24/06/2019

961. Hast du dich schonmal overdressed gefühlt?

Da war dieser Auftritt mit den Gesangsschülern -1998 – vor vollem Haus. Zum Programm gehörten einige Stücke aus La cage aux folles.

Selbstverständlich waren wir entsprechend gestyled. As drag as drag can! Die Stilettos waren sch… unbequem.

962. Was machst du mit den Erinnerungen an deine Expartner?

Ich habe sie in mir. Ob gewollt oder ungewollt, sie bleiben mir. Auch wenn ich physisches schon auf Bitten zerstört habe, gestalte ich mit den Erinnerungen und Schlüssen aus ihnen jede neue Partnerschaft.

963. Hast du schon mal in einem Schloss geschlafen?

Ja, hier:

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Es ist das Elternhaus des Grafen im westfälischen Vorhelm.

964. Wofür schämst du dich?

Für manche meiner Re-Aktionen in meiner Jugend und meinem Erwachsenwerden im Umgang mit meinen Eltern und Geschwistern schäme ich mich bis heute. Ich weiß zwar, daß sie meinem völlig verqueren Selbstbild geschuldet waren, doch verletzend waren sie – zutiefst.

965. Schreibst du Geburtstagskarten?

Ja, sehr gern. Es bleibt eine der willkommenen Gelegenheiten, meine Handschrift zu nutzen.

966. An welches ungeschriebene Gesetz hältst du dich konsequent?

Ich öffne Frauen die Türen, lasse ihnen den Vortritt.

967. Wann hast du zuletzt eine Wanderung gemacht?

So richtig mit Rucksack, dicken Schuhen und Stab? Das ist schon arg lang her. Allerdings versuche ich im Alltag soviel Strecke zu machen, wie es möglich ist.

968. Kannst du dir für die Dinge, die dir Freude bereiten, mehr Zeit nehmen?

Hier findet sich eines meiner Grundprinzipien seit Beginn der unterschiedlichen Therapien. Ich sehe immer sehr ausführliche Ich – Zeiten vor. Mittlerweile bin ich wieder so weit, daß ich gesund gewichten kann.

969. Welche Klassiker hast du gelesen?

So einiges – das waren die üblichen Klassiker aus Schulzeiten. Zum anderen habe ich aber in meiner Jugend zwei Klassiker – Abos geschenkt bekommen und sie alle gelesen, sehr gern. Ich habe sie verschlungen. Gescheitert bin ich bis heute zweimal an

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sang- und klanglos gescheitert.

970. Welche Person aus deiner Grundschulzeit würdest du gern wiedersehen?

Ja, da gibt es jemanden.  Über soziale Medien sind wir bereits wieder in Kontakt, haben auch schon mehrfach wieder telefoniert, und ich hoffe, daß wir diesen Sommer schaffen, M., meine beste Freundin und Begleiterin. Sie ist nach einem Jahr mit ihren Eltern umgezogen, so daß wir uns nur noch ganz selten gesehen haben, wenn sie zu Besuch bei ihren Großeltern war.

Gewissheit

Veröffentlicht in 21/06/2019

Dessen darfst du dir sicher sein, Mama.

Ebenso darfst du dir sicher sein, daß ich in meinem Netz hier in der kleinen Domstadt gut aufgehoben bin.

Ich habe Freunde und Bekannte, die mich im Alltag begleiten und mich stützen, ebenso auch professionelle Begleiter. Sie geben meinem Versuch, mich neu zu orientieren, die Sicherheit, im Alltag nicht zu stolpern.

Das ist wichtig für mich. Für dich war und bleibt es wichtig, das weiß ich.

Ruhige Tage….

Veröffentlicht in 20/06/2019

….waren einfach notwendig.

Schon gestern hatte ich bereits einen Tag Urlaub und werde auch die nächsten Tage in Ruhe für mich nutzen. Einerseits ist die Anspannung der letzten Wochen soweit abgefallen, daß der Schlaf auch Wirkung hat; ich werde mich am Montag wieder richtig konzentrieren können. Andererseits gibt es so auch den Raum für die Tränen, die im Nachdenken über mein Leben mit meiner Mutter immer wieder laufen dürfen.

Musik hilft mir…

Aus – Tag

Veröffentlicht in 16/06/2019

Den Tag heute habe ich mit einem langen Ausschlafen begonnen, einem so langen, daß M gegen Mittag besorgt anrief und fragte, ob denn alles ok sei.

Ja, konnte ich ihr sagen, und verstand ihre Sorge noch besser, als ich bemerkte, daß sie 3 Stunden zuvor bereits erfolglos versucht hatte, mich über das Festnetz zu erreichen.

Sie war schnell wieder beruhigt. Zum Nachmittag wolle sie mich gerne zu sich einladen. Dieser bin ich sehr gern gefolgt und so haben wir den Nachmittag bei Kuchen, Tee und Melone und tollen Gesprächen in der Sonne auf ihrem Balkon verbracht.

Mit diesem und anderen Songs habe ich den Abend verbracht.

Licht

Veröffentlicht in 15/06/2019

Gerade sitze ich im Zug ins Lipper Land. Dort treffen wir alle uns zum Feiern zweier Geburtstage. Der Mann meiner älteren Schwester wird 41, die dritte Tochter meiner jüngeren Schwester wird auf ihrem Kuchen die erste Kerze finden.

Ja, die zwei sind auf den Tag 40 Jahre auseinander. Das ist ein ebenso schönes Ereignis, wie man es auch als Zeichen sehen kann, daß meine kleine Schwester am 3.August ihr neues Haus in Lübeck wird beziehen können. Das ist der 72. Geburtstag meiner gerade verstorbenen Mutter.

Was das genau ist, weiß ich nicht – ich weigere mich allerdings, das als puren Zufall wahrzunehmen.

Genauso war es….

Veröffentlicht in 12/06/2019

 

Hatte es auf dem Friedhof, am Grab,  noch Bindfäden geregnet, so schien die Sonne nach dem Requiem,  beim Gang aus der Kirche auf den Platz empfing uns hellster Sonnenschein und wir haben im einem großen Netz unser aller weiteren Weg begonnen.

Es tat und tut gut zu wissen, darin aufgehoben zu sein.

Morgen…

Veröffentlicht in 11/06/2019

 

begleiten wir meine Mama zu IHM.

Ich hoffe, ich bleibe morgen während des Abschieds stabil. Meine Familie ist mir so eine tolle Stütze, sie haben mir in meiner Arbeit an diesem noch immer schwer zu fassenden Geschehen die Zeit und den Raum gelassen, den ich brauche, um  nach – denken und ge – denken zu können.

Auch morgen habe ich die Freiheit,  in mich hineinzuhören und spontan zu reagieren. Ich werde nicht über Nacht bei ihnen bleiben, sondern in mein Gerüst zurückkehren, am Donnerstag wieder arbeiten gehen, am Freitag in der Kaffeerunde und im Gespräch mit meinen direkten Ansprechpartnern sein.

Das ist wichtig und das weiß meine Familie.

Es funktioniert…

Veröffentlicht in 10/06/2019

….mein Netz.

Danke, CHEF,

daß du mich auf diesem Weg begleitet hast und mich weiter begleitest. Wäre mir das nicht möglich geworden, mit Hilfestellungen welcher Art auch immer, mich auf mein Gerüst einzulassen, dann wäre es möglich, nein, hochwahrscheinlich gewesen, daß mir meine innere Struktur abhanden kommt.

So ist es meiner Mutter wohl gegangen.

Aber, es funktioniert. Gerade fahre ich per Bus wieder in meine Wohnung zurück, habe den Nachmittag mit M. auf dem Balkon ihrer WG verbracht, Sie hat sich um mich gekümmert, mir zugehört, mich mit Eis und Getränken verwöhnt.

Es tut einfach gut, sie zu kennen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part XCVI

Veröffentlicht in 09/06/2019

951. Kommst du eher mit Gefühlsmenschen oder mit Kopfmenschen klar?

Ich komme eigentlich mit allen Menschen klar, wobei es durchaus Unterschiede in der Tagesform gibt. Daß ich über die Jahre gelernt habe, Ich-Zeiten immer mehr wertzuschätzen, macht es mir möglich, flexibler auf insbesondere mein Therapie-Umfeld zu reagieren und am Tagesende viel näher bei mir zu sein als ich es vor den Therapien war.

952. Auf wen warst du in letzter Zeit eifersüchtig?

Auf niemanden. Es gab vor langen Jahren Phasen, in denen ich die Konsequenz meiner Mutter „beneidete“, aber IHM sei Dank hatte ich ein konsequentes Umfeld – meine Mutter war auch Teil dessen – und habe meine tiefe Verzweiflung besiegen können und den Weg in mein jetziges Netzwerk hinein antreten können.

953. Hat dir schon einmal jemand einen Antrag gemacht?

Anträge für mich ausgefüllt, ja, aber mir einen Antrag gemacht, nein.

954. Wann reisst dir der Geduldsfaden?

Sehr selten, das steht fest, doch irgendwann ist er so dünn, daß er reißen könnte. Um aber den Konsequenzen dessen auszuweichen, lebe ich vorausschauend und plane ausreichend ‚Ich-Zeiten‘ in meinen Alltag ein.

955. Was würdest du diesem einen Querkopf gern noch sagen?

Zumeist halte ich mich mit Kritik an mir nur wenig vertrauten Personen zurück.

956. Bist du Optimist, Pessimist oder Realist?

Ich gehöre zu den unverbesserlichen Optimisten.

957. Welches selbst gemachte Dessert ist immer ein Erfolg?

Mein Milchreis.

958. Wer spielt eine wichtige Nebenrolle in deinem Leben?.

Der Graf – noch heute und noch immer, selbst 5 Jahre nach seinem Tod.

959. Welches Ereignis hat dich stark beeindruckt?

Die Bekanntgabe des Pontifikats Franziskus I. – seine Bescheidenheit und der Bruch mit unnützen Traditionen.

960. Bist du reif für eine Veränderung?

Veränderungen und Entwicklung sollten Teil des Alltags sein..

Meine Ruhe

Veröffentlicht in 05/06/2019

 

Ich  bin sicher, die Dame,  von der er erzählt, ist meine Mutter.

Sie ist ihren Weg – die letzten fast 72 Jahre – gegangen und findet jetzt ihre Heimat bei IHM. Ich bin davon überzeugt, daß sie offene Tore und Arme finden wird, ihre Eltern und zwei ihrer Brüder sind schon bei IHM.

Es laufen Tränen – jetzt und mit Sicherheit immer wieder, oft – doch ich respektiere ihre Entscheidung. Das kann ich, weil ich sie kannte, von ihren Tiefpunkten ahnte und ihr von Herzen Erleichterung wünsche.

Danke, daß auch ihr hier da seid.

Diese Erfahrung….

Veröffentlicht in 01/06/2019

… hätte mir auch gerne erspart bleiben dürfen. Am Mittwoch hab ich dieses Gefühl geteilt.

Während der Therapie ist ein Kollege umgekippt und ich hätte wohl darauf verzichten sollen, ihn auffangen zu wollen. Die Hexe ist mir so richtig in den Rücken gefahren.Fast 20 Minuten habe ich für die Treppe in meine Wohnung gebraucht und mich zum Bett geschleppt….. Daß es solche Schmerzen geben kann, war mir nicht klar. Jede überflüssige Bewegung vermeidend habe ich den Feiertag mehr oder minder sinnfrei in der Ecke liegend verbracht und am Freitagmorgen die erste Gelegenheit genutzt, zu meinem Arzt zu gelangen und habe dankbar die Wirkung der

zur Kenntnis genommen. Zwei dieser Tabletten hab ich bisher genommen und bin schmerzfrei. Die Dinger sind verdammt gut.

Auch wenn ich mich nur gedanklich bewegen kann, mache ich das zu diesem Song und weiteren:

1000 Fragen an mich Selbst – Part XCV

Veröffentlicht in 23/05/2019

941. Hast du schon einmal alte Möbel aufgearbeitet?

Ja, immer wieder gemeinsam mit meinem Vater.

942. Wie heisst dein Lieblingsfilm auf Youtube?

Momentan ist es dieser Song:

 

943. Was tust du, wenn du traurig bist?

Musik hören, schlafen

944. Was ist das Wichtigste, das du von deinen Eltern gelernt hast?

Respekt zu haben vor jedem anderen Menschen. Ob ich den dann aber behalte, kommt auf das Verhalten des Gegenübers an.

945. Verhandelst du häufig mir dir selbst?

Regelmäßig, denn meiner Meinung gehört Verhandeln und Abwägen zu jeder Entscheidung.

946. Auf welchem Gebiet sind Frauen besser als Männer?

Was mich angeht, ist es eindeutig Kochen. Ich kann schon für mich sorgen, doch ist die Variabilität eindeutig ausbaubar. 😀😉

947. Auf welchem Gebiet sind Männer besser als Frauen?

Was mich angeht, scheint es der Umgang mit Fremdsprachen zu sein. Das wurde mir beim Geburtstag meiner Tante mehrfach gesagt.

948. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie gesund ernährst du dich?

Das ist auf jeden Fall ausbaubar. – Es ist und bleibt zu einem Gutteil eine Frage des Geldes.

949. Wofür hast du dich in letzter Zeit entschuldigt?

Ich habe um Entschuldigung gebeten für eine sehr impulsive Reaktion auf Kollegen. Die neue Situation kostet mich noch mehr Kraft als gewünscht. Gerade heute und morgen bleibe ich zu Hause – mein Magen spielt ein wenig verrückt.

950. Wie wirst du gelegentlich scherzhaft genannt?

Berti werde ich insbesondere von meinen Nichten genannt.

Motto zum Entspannen

Veröffentlicht in 19/05/2019

 

Neben dem Lesen meiner aktuellen Lektüre – es ist die Geschichte der Großeltern, Eltern und Schwiegereltern von Martin Schlosser –

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widme ich meinen Sonntag heute guter Musik und – gerade erledigt – einer Umfrage unter uns Kollegen, die den neuen Standort und dessen nicht tolerierbaren (Meinung einiger leicht querulantischer Therapiekollegen, nicht meine…) Eigenheiten beleuchtet.

Ich für meinen Teil kann den hohen Grad der Erregung der Initiatoren nicht nachvollziehen und habe meine Meinung auch genau so niedergeschrieben. Ich bin zufrieden und stelle mich den neuen Kollegen, deren psychische Herausforderungen ich erstmal wahrnehmen lernen muß, um mich darauf einzustellen und Wege zu finden,  meinen mittlerweile auch nicht mehr ganz so neuen Alltag – wir sind jetzt seit etwas mehr als einem Monat am neuen Standort – zu gestalten. Eines hat sich auffällig geändert, in meinem Verhalten. War es für mich die letzten Jahre fast notwendig, in irgendeiner Weise musikalische Untermalung zu haben, so sorgt die Menge an Personen im offenen Erdgeschoß dafür, daß der Rhythmus der Musik so gut wie gar nicht bei mir anlangt. Mir Stöpsel in die Ohren zu stecken und damit Kommunikation, das wesentlichste bei uns,  meinen Gegenübern quasi zu verbieten, mich anzusprechen, ist so gar nicht mein Ding. Das hatte und hat Folgen für meinen Alltag. Ich brauche nach den noch immer 6 Stunden mit meinen Kollegen etwas mehr Ich-Zeit, als es am alten Standort noch war. Das ist in Ordnung, ebenso wie die deshalb notwendige Entscheidung, noch auf die Rückkehr in den Konzertchor der Städtischen Bühnen zu verzichten. Meine Gesundheit geht einfach vor.

1000 Fragen an mich Selbst – Part XCIV

Veröffentlicht in 11/05/2019

931. Hast du jemals Zweifel an deinem Charakter gehabt?

Ja, eine solche Phase hat es in meinem Leben gegeben, in der Mittelstufe am Gymnasium. Das war die Zeit, in der ich mit mir wegen meiner Einschränkung am heftigsten angegangen wurde, und ich noch überhaupt kein dickes Fell hatte. Das hat zu manch falscher und ungeahnt aggressiver Reaktion gebracht. Das hat mich schon mal vor mir zurückzucken und zweifeln lassen.

932. Welcher Cocktail beschreibt dich am besten?

Bitter, süß, anregend – ein Negroni trifft mich wohl ziemlich gut.

933. Welche der Hochzeiten, die du besucht hast, war am schönsten?

Das waren die meiner Schwestern. So viele andere hab ich noch nicht begleitet, wenn, dann als Messdiener oder Chorsänger.

934. Auf welcher Seite im Internet bist du am liebsten?

eBay ist eine meiner meistbesuchten Internet – Seiten. Darüber hinaus sind es gerade Seiten von Trike – Herstellern.

935. Hattest du schon mal ein Blind Date?

Ja. Es dauerte keine 5 Minuten. Wir könnten nicht einen Satz miteinander wechseln.

936. In welchen Gang im Supermarkt würdest du gehen, wenn du eine Minute lang kostenlos Waren mitnehmen dürftest?

Zeitschriften würden mich reizen.

937. Hast du mal jemanden verführt?

Nein. Bisher gab es immer eine längere Kennenlernphase.

938. Gehst du gern zum Friseur?

Ja, sehr regelmäßig alle 4 Wochen.

939. Kommst du mit der Familie deines Partners gut aus?

Ich bin schon eine sehr lange Zeit Single. Ich kann diese Frage also nicht beantworten. Einzig kann ich sagen, daß ich mit den Familien meiner Schwager sehr gut auskomme.

940: Welcher Songtext hat dich begleitet, als du mal Liebeskummer hattest?