Stimmungsmache

Ich war heute nur zum Mittagessen in der Innenstadt, auf dem Markt – so, wie ich es mit großer Regelmäßigkeit mache. Dort kann ich zu Preisen gute Hausmacherkost essen, die das Kaufen der Zutaten in kleinen Mengen nicht rechtfertigen.

Ich wurde von vielen Seiten gefragt, ob es mir gut geht. Ja. Ausreichend rechtzeitig bin ich wieder in meiner Wohnung, im südöstlichsten Stadtteil der kleinen Domstadt gewesen.

Offenbar wurde kurze Zeit später die Altstadt abgeriegelt, der Busverkehr fast komplett eingestellt.

Fast reflexartig schossen Meldungen über einen Anschlag ins Kraut. Wie sehr mir diese Katastrophenhatz auf den Geist geht. Entsprechend erleichtert war ich gerade während der Tagesschau.

meine Stadt

Offenbar hat das Unglück einen privaten, einen Krankheitshintergrund. Das macht das Umgehen mit den Folgen für die unmittelbar betroffenen Familien in keiner Weise einfacher.

 

Wie gern….

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…. hätte ich diese Sonne genossen. Stattdessen konnte ich nur von Termin zu Termin hetzen, um möglichst schnell wieder in meine abgedunkelte Wohnung zurückzukehren.

Hier hab ich die Chance, daß meine Kopfschmerzen wieder verschwinden und ich werde schlafen können.

Wartezeit

Ich werde sie mit einem meiner Bücher auf dem Sofa verbringen, einen Kaffee trinken und dabei Musik hören.

Im Laufe des Nachmittags – hoffe ich – holt R meine Liege zur Reparatur ab.

Eine Bremsscheibe wird es mindestens brauchen, neue Beläge an allen drei Bremsen und – bald – neue Mäntel für alle Felgen. Die fast 1.500 km des letzten Jahres bleiben eben nicht folgenlos.

Momentaufnahme

Wie ist das so, gerade jetzt? Eine kleine Momentaufnahme. Was steht auf der Tagesordnung? Was beschäftigt mich?

Gerade jetzt… läuft im Hintergrund das Auswärtsspiel der mir in der Bundesliga so unlieben Bayern.

denke ich… an die wieder kurze Arbeitswoche

mag ich… meine Neu- Entdeckung, die Russian Wild Berries – Soda

mag ich nicht… daß mein Fahrrad gerade nur ungenutzt herumsteht. Erst zum Ende der Woche wird es neue Bremsscheiben und Mäntel bekommen.

fühle ich mich… etwas unruhig. Mein Mister-Propper-Nachbar könnte mir wieder den Schlaf verkürzen.

trage ich… eine Fein-Cord-Hose in navy, ein Polo-Shirt in dunkelblau, eine schwarze Sweatshirtjacke

brauche ich… nichts

höre ich… die Stimme des Tagesthemen – Moderators Kleber

mache ich… meinen Tagesrückblick

lese ich… zum einen Christoph Görgs Troubadour, zum anderen Lars Keplers Der Hypnotiseur

trinke ich… ein alkoholfreies Pils

vermisse ich… das Radfahren

schaue ich… auf den Bildschirm meines Notebooks

träume ich… von innerer Ruhe zum Malen

Nachbarn ….

…..habe ich völlig unterschiedliche hier im Haus.

Da ist der eine, der seit einiger Zeit arbeitslos ist, auch nie wieder in seinen Beruf als Möbelpacker wird arbeiten können. Offenbar kommt er, der aussieht wie Mister Propper, mit seiner Freizeit nicht zurecht. Regelmäßig versorgt er dieses Haus mit Musik. Zu passender Gelegenheit habe ich nichts dagegen. In der Woche um halb zwei Uhr plötzlich mit Gabba aus dem Schlaf gestreichelt zu werden, ist nicht mein Traum. Da komme ich nur wieder in den Schlaf, wenn ich lese, in meinem Kopf Welten entstehen lasse, die den Krach im Hintergrund verschwinden lassen.

Und da ist mein Nachbar von gegenüber, der mich heute zum Feiertag mit Struwen versorgt hat.

Er arbeitet als Schulhausmeister. Da er ausgebildeter Koch ist, waren sie wirklich gut, ebenso sind es unsere Gespräche zwischen den Türen, die wir immer Mal wieder führen.

Den ungefähr 20 weiteren Nachbarn begegne ich vielleicht mal an den Briefkästen oder im Bus.

Kleine Geschenke…

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… für meine Nichten habe ich besorgt zum Osterfest. Wir alle gemeinsam sind keine Freunde von großen Geschenken zu anderen Gelegenheiten als den Geburtstagen meiner vier Nichten und zum Weihnachtsfest. Es sind eben die christlichen Hochfeste – Jesu ‚ Geburtstag und die Feier der Auferstehung Jesu – die wir gemeinsam im Familienkreis zuhause bei meinen Eltern verbringen.

Noch sind wir quer über NRW verteilt, im zweiten Halbjahr wird unser Familienradius größer, denn meine kleine Schwester wird offenbar nach dem Ende des jetzigen Schuljahres gemeinsam mit ihrem Mann in die Umgebung von Lübeck ziehen – vom entsprechenden Amt haben beide Freigabe bekommen, auch in Schleswig – Holstein als Lehrer am Gymnasium arbeiten zu dürfen – wenn auch zunächst mein Schwager beginnen wird – meine kleine Schwester ist schon jetzt freigestellt, da sie zum dritten Mal Mama werden wird.

So werden die Gelegenheiten, zu denen wir uns alle treffen können, noch etwas weniger zahlreich werden. Schade finde ich das, doch verstehe ich sie sehr gut, denn ihr Wunsch, im Kölner Umland ein Haus mit Garten kaufen zu wollen, hat sich als illusorisch erwiesen. Die Familie meines Schwagers lebt dort, sieht die Chancen, diesen Wunsch dort zu erfüllen, wesentlich besser. Ich freu mich für sie.

Gute – Laune – Musik zum Abend….Viel Spaß 🙂

Die zwei beiden …

… ergänzen seit heute mein neu gestaltetes Bücherrregal, ein drittes habe ich heute online beim Händler meines Vertrauens – medimops – auf die Benachrichtigungsliste gesetzt.

Da mich schon der erste Band der Reihe sehr beeindruckt hat, habe ich den zweiten Band

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vorgemerkt. Ich freu mich drauf, der Klappentext gefällt mir ebenso wie beim ersten Band.

Meine neuen Errungenschaften nehme ich heute und morgen in Angriff, meine Liege ist zum Mantelwechsel und zur Kontrolle eh beim Händler.

Sisters o‘ Blues

Ich begebe mich immer mal auf Tours de Youtube. Die beiden Schwestern sind eine der Entdeckungen meiner letzten abendfüllenden. Ich unternehme sie als Alternative zu Roman- oder Film- Abenden.

Da ja das Wetter mal wieder eine Nichtradfahrempfehlung macht, bin ich nach Therapie-Schluß zumeist in meiner Wohnung, genieß vor allem nachmittags die Ruhe. Nach der letzten Woche verdient das eine Erwähnung, denn einer meiner Nachbarn hat mehrfach Speedcore – Parties gegen Mitternacht oder später auf Nachbarschaftslautstärke veranstaltet. Meinem Nachbarn von gegenüber wurde es dann offenbar zu bunt, denn seit Dienstag kurz nach 23 Uhr ist nichts mehr zu hören. Die Aservatenkammer hat offenbar eine Ergänzung bekommen 😋

Der betreffende Nachbar ist momentan ziemlich pröttelig.

Frederik Freiherr von Furchensumpf’s Motto

 

habe ich mir heute innerlich zu Herzen genommen. Anders hätte ich möglicherweise heute überreagiert. Im Büro war heute irgendwie der Wurm drin, mehrere Kollegen haben wohl aus dem Wochenende irgendwelche Altlasten mitgebracht. Es bedurfte nur eines kleinen Funken, daß zwei Kollegen sich gegenseitig fast an die Gurgel gegangen sind.

Die Fahrt zurück in meine Wohnung – die Tour mit meinem Rad durch das tolle Licht bei frischester Luft – hat mich schon runtergebracht, das Konzert von ihr

 

 

tat in der letzten Stunde sein übriges.

Nun werde ich mir einen Leseabend gönnen.

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Laaaaaaangwierig…

…war und ist die Warterei wegen der dusseligen Antennentechniker. Wenigstens hat die mir unglaublich liebe Hausverwaltung diese konzertierte Aktion per Aushang ausreichend früh angekündigt, so daß ich denn auch einen Tag meines Urlaubs rechtzeitig in Anspruch nehmen konnte. Liebensgewürzig war, ist und bleibt die Kommunikation mit der Chefin dort immer. Da stört der Kunde garantiert.

So habe ich die Gelegenheit , nachdem die Dosenaktion nach drei Stunden endlich erledigt war, konnte ich wieder eine Youtube – Tour beginnen und bin unter anderem hier gestrandet:

Ich mag funky and brassy Musik, auch als Hintergrundmusik für Lesezeiten, die ich mir während der Wartezeit gegönnt habe.buch-schluessel17-3dist die neueste Ergänzung meiner Bibliothek. Der Klappentext und die ersten Kritiken haben mich neugierig gemacht.  Heute Abend werde ich Kehlmanns Tyll zuende lesen.

 

Morgens & Nachmittags

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&

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Das sind zwei Ausblicke aus meiner Wohnung. Den ersten genieße ich morgens, das zweite Bild habe ich vor ein paar Minuten auf der anderen Seite der Wohnung von meinem französischen Balkon aus geschossen.

So darf das Wetter gerne bleiben, die Helligkeit tut meiner Seele und mir einfach gut, wenn die Tage jetzt längere helle Phasen haben. Den Ausblick haben auch heute mal wieder einige Wohnungsinteressenten genossen. Mein jetziger Vermieter will die Wohnung abstoßen, bietet sie über einen Makler als Investitionsobjekt an. Ich werde in der Wohnung bleiben können.

 

Samstagstour

Zwischen dem Parkplatz und dem Dom liegt der Domplatz, der samstags zum Marktplatz wird. Wie des öfteren habe ich heute wieder mal eine Tour gemacht, um zu Mittag zu essen.

Heute gab es

also etwas deftiges. Für den Preis dort kann ich es selbst nicht fertig machen. 3 € für diese Portion sind nicht zu schlagen.

Wiedersehen

Heute war wieder Kaffeerunden – Tag. Diesmal ein ganz entspannter, denn den Tag heute hatte ich mir Urlaub gegönnt.

Heute Vormittag habe ich einiges an Papierkram erledigt, neuen Lesestoff in der Poststelle meines Vertrauens abgeholt,

im Anschluß eine kleine Tour gemacht, um dann kurz nach 14 Uhr mit einigen am Kaffee – Tisch das Wochenende einzuläuten. Es tut mir richtig gut, in der kleinen Runde witziges, wichtiges und auch belangloses zu bequatschen, unter vier bzw. sechs Augen – heute waren meine beiden Bezugsbetreuerinnen dabei – ist es auch möglich, persönliches zu besprechen und um Hilfen zu bitten, sollte ich sie im Alltag benötigen.

Ein wichtiger Teil meines Alltags ist das „Immer – besser – mit – meiner – Depression – leben – lernen“. Das klappt in ruhigen Zeiten ziemlich gut, wird es hektisch, bin ich dankbar für mein Alltagsgerüst, zu dem eben auch die Kaffeerunde gehört.

One man bands – buskers

Hier in der kleinen Domstadt gibt es auch eine Reihe Straßenmusiker, doch keine und niemand hier kommt an ihn heran. Einzig und allein einer kommt ihm in puncto Präsenz, nicht aber musikalischer Güte, nahe.

Berühmt & berücksichtigt ist er, unser Sri-Lanki. Präsenz wird bei ihm um die Penetranz ergänzt, die nur von den marodierenden Bolivianos in den Schatten gestellt wird.

Ich wünsche mir eine one-man-band für Münster.

 

Garantie.

Höre ich diese News Yorker Jungs, dann entspannt sich jede Situation. Diese Garantie habe ich. Auch wenn ich mal einen Energie – Durchhänger habe, gehören Lucky Chops auf jeden Fall zu meiner Playlist / Spontantherapie.

Mein Plan, die Aufgaben im Büro kontinuierlich abzuarbeiten, geht bisher gut auf. Das wird auch wahrgenommen und honoriert.

Driven, drove, …

Mit seiner und ähnlicher Musik aus dem Lautsprecher in meiner Jackentasche, der Sturmhaube über den Ohren und der Sonne im Nacken habe ich heute endlich wieder eine Tour gemacht – meine übliche Strecke, so ungefähr 25 km mit einem Zwischenstop an meiner Lieblingseisdiele.

Es tut mir unglaublich gut, nach den Touren zu entspannen und zu merken, daß jede Tour, selbst nach wetterbedingten Pausen, einen merkbaren Konditionsfortschritt spüren läßt. Morgen geht’s wieder für 5 Tage ins Büro. Ich hoffe, daß die Tage ebenso ruhig bleiben wie die letzte Woche es war. Wir arbeiten schon eine ganze Zeit für ein Start – up hier aus Münster, einen Uhrenvertrieb mit maritimem Flair,

Kapten & Son.

Wir bereiten einen Teil des Versandes vor, kreieren die Verpackungen der offenbar sehr erfolgreichen Sache, mehrere tausend Exemplare im Monat, die dann zum Hersteller verschickt werden. Manche mögen das sehr eintönig nennen, doch mir bietet genau das das Gerüst, an welchem meine Gedanken ihre Richtung behalten oder – an schlechten Tagen – wiederfinden können. Selbstverständlich können wir uns über diese Tätigkeit hinweg unterhalten, doch es gibt nur wenige, mit denen Gespräche nicht nach wenigen Minuten in Wiederholungen oder Plattitüden versinken.

So ist meine aktuelle Lektüre mir immer gern zur Hand, sobald ich Gelegenheit dazu habe.

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Euch einen schönen Wochenstart.

Strich drunter

Gerade komme ich aus der Zahnarztpraxis, habe den Kontrolltermin meiner Parodontitisbehandlung hinter mich gebracht und starte jetzt in ein Mein-Wetter- Wochenende.

Die Kaffeerunde ist mir ein lieber Einstieg hinein geworden. Ich bin froh, daß ich dort ganz praktische Psychotherapie – konstruktives Mülleimern mit Alltagsbezug – erfahre. Dazu kommt auch, daß sich dort immer eine ähnliche Gruppe von Personen trifft und sich so immer wieder interessante Gespräche ergeben. Oft läuft im Hintergrund auch Musik, heute unter andrem dies hier:

 

 

Einer der hauptamtlichen Mitarbeiter hat einen sehr ähnlichen Geschmack wie ich – Marcus Miller eignet sich eben für uptempo wie auch laid back. Zumeist sind die Themen vollkommen alltäglich, doch heute kam das Gespräch auf einen ehemaligen Kollegen, der Sorgen bereitet, er ist kaum zu erreichen, hat übliche Alltagsroutinen völlig verlassen und war mir am Dienstagmorgen am Hauptbahnhof begegnet, wirkte dort allerdings apathisch. Vereinbart haben wir, uns direkt kurzzuschließen, wenn er uns wieder begegnen sollte.

Ich mag es, wenn solche Netzwerke entstehen.

Abhilfe geschaffen

Mein gesetzlicher Begleiter hat mit seiner E-Mail offenbar die Freigabe meines Geburtstagsgeschenk erreicht. Ich kann auf meinem Konto jetzt darüber verfügen.

Ein Dankeschön ist bei ihm bereits angekommen.

Mein Wohlfühlwetter

So sieht es aus, seit Tagen schon.

Es ist mein Sommer, meine absolute Lieblingsjahreszeit, mein Wohlfühlwetter. Ich kann in leichten Klamotten – ohne jede Kopfschmerzen – durch die Stadt bummeln, Kollegen fragen mich regelmäßig,ob ich denn nicht fröre, vollkommen entspannt bei offenem Fenster meinen Aufgaben nachgehen.

Zugegeben, ein Zugeständnis habe ich den Temperaturen auch gemacht, für meine Radtouren nutze ich jetzt unter meinem Helm das hier:

Einmal & nie wieder

Hmmm,

da hätte ich doch mal besser das Bargeld zum Geburtstag behalten, anstatt es auf mein Konto einzuzahlen. Nu‘ gibt es eine Menge Papierkram, der mich Geduld kosten wird.

Für die meisten von euch erschließt sich der Hintergrund nicht. Da ich in Privatinsolvenz bin – vielleicht erinnert ihr euch an DN? – habe ich neben meinem Finanz- Betreuer auch einen Insolvenz-Verwalter an meiner Seite, der seinen Finger auf meine Eingänge legen darf, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Ich werde dann morgen nochmal telefonieren und den Tipp meines gesetzlichen Begleiters beherzigen.

„Bargeld niemals einzahlen!“

Indisches Eishockey

Chicken Korma habe ich mir gestern zum Finale der Olympischen Spiele

und meinem 41. Geburtstag gegönnt.

Gestern wie heute genieße ich die Ruhe und das geniale Wetter – winterkalt und klar – später werde ich vielleicht noch eine Tour machen. Vorerst nutze ich meine Zeit zum Lesen auf dem Sofa.

Murmeltier vs. Pinguin

Es grüßt mal wieder. Vor ein paar Minuten war der mir liebste Makler mal wieder mit einem potentiellen Interessenten da. Das xte Mal

Mein Vermieter möchte offensichtlich noch von der auch hier in Münster zum Bersten aufgepumpten Immobilienblase profitieren, will die Wohnung an Investoren weitergeben.

Das Pärchen gerade kam aus Osnabrück, hat Interesse, einen langfristigen Mieter zu haben. Mein Eindruck war gut, hoffe, daß die Wohnung jetzt verkauft wird und ich dann darauf verzichten kann, während der Besichtigungen das Prinzip Pinguin  zu vervollkommnen.

 

 

Dann warte ich mal ab, was passiert.

Euch einen schönen Abend.