Der Schacht

Selten war ich von einem Film so beeindruckt wie heute Abend – ein beeindruckendes Psychogramm des Menschen, seiner Abgründe, der Grenzen des guten Willens und des Überlebenswillen.

Rundumblick

Viele in meiner direkten Umgebung scheinen die momentane Situation – mit den bekannten Einschränkungen – für das zu halten, was Mr Big damals besang, erzwungene Einzelhaft.

Mir geht es – Gott sei Dank – anders. Ich kann mit mir allein sein und bleibe ruhig. Ich lese viel, höre viel Musik und ,zugegeben, ich schlafe viel.

Schaue ich aus meinem Fenster, sehe ich immer wieder Elternpaare, die in der Woche Zeit finden, gemeinsam mit ihren Kindern spazieren zu gehen. Das finde ich toll, gönne es ihnen. Es scheint mir eine Chance für neues Familienleben zu sein.

Meine Schwestern, beide Lehrerinnen, sind nun gemeinsam mit meinen Nichten zu Hause, gestalten mit ihnen gemeinsam den Lernstoff und ihre Tage. Mein Vater ist momentan mit und für meine Patentante tätig, hat ihre Terrassenhölzer neu gestrichen und anderes im Garten mit ihr gemeinsam erledigt.

Gestern und auch heute haben mich ungewöhnliche Anrufe erreicht, die mich sehr gefreut haben. Zum einen hat sich gestern Abend meine Doktormutter gemeldet, hat sich erkundigt, wie es mir denn gehe. Normalerweise sähen wir uns zur Mitte diesen Monats zu einem Kolloquium bei ihr, doch es wurde verständlicherweise abgesagt. Sie wollte die Sicherheit, daß ich in der verordneten Situation gut versorgt bleibe.

Ebenso geht es D., einer unserer Sozialarbeiterinnen, die mich heute Nachmittag hier in meiner Höhle anrief und mich fragte, ob ich denn mit der Situation zurechtkäme. Das konnte ich bejahen, und sie bestätigte mir, daß es eine Notgruppe gibt und auch ich mich melden kann, wenn ich meine Tagesstruktur allein nicht aufrechterhalten können sollte. Wir waren uns ebenfalls einig, daß wir wahrscheinlich nicht zum bisher festgelegten Termin in einen regelmäßigen Werkstatt-Rhythmus zurückkehren werden können. Angenommen, die Schließung der Werkstatt bleibt noch wenigstens 4 weitere Wochen bestehen, dann nähert sich der erste Todestag meiner Mutter ziemlich rasch. Für diesen Fall hat sie mir zugesichert, daß auch ich in diesen Teil meines Netzes werde fallen können.

Prophetie?

I die in vain
I have lived to no avail
The path forks before you
Drive in the final nail

A thousand years of chaos and a thousand more
Of pestilence and famine, violence and war
Rise of the arseclowns burning everything
We cannot trust the air we breathe and the birds no longer sing

Easter is cancelled, no more death and no rebirth
Peace on planet earth
Easter is cancelled, and the children do not dance
Give the world a chance

Peace
Time
Peace on planet earth
Huh

Tell me, children, can you live with what you’ve done?
Aren’t you disgusted
By what you have become?
Mesmerized by evil, feasting on their lies
Too high on the smell of your own fear to realize
Spreading disease so they can sell the cure
Goodness is always diluted, and evil is always pure.

Easter is cancelled, no more death and no rebirth
Peace on planet earth
Easter is cancelled, and the children do not dance
Give the world a chance

Der Song ist der Titelsong des im November 2019 erschienenen Albums.

War ihnen klar, daß sie in Bezug auf das Osterfest 2020 Recht behalten würden?

In einem Artikel der kna heißt es:

Trotz der weltweiten Corona-Krise hält der Vatikan am Osterfest zum vorgesehenen Datum am 12. April fest. Ostern bilde das Herz des liturgischen Jahres und könne nicht verschoben werden, heißt es aus dem Vatikan. Das entschied die zuständige Gottesdienstkongregation in einem erlassenen Dekret.

Einschränkungen und Änderungen gibt es dennoch: Priester können die Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostern „ohne physische Teilnahme von Gläubigen“ feiern. Ausdrucksformen der Volksfrömmigkeit und Prozessionen könnten auf einen späteren Termin verschoben werden, beispielsweise den 14. oder 15. September.

Das Dekret mit dem Titel „In Zeiten von Covid-19“ wurde von Kardinal Robert Sarah im Auftrag des Papstes erlassen und per Twitter verbreitet. Die Verfügungen gelten nur für dieses Jahr.

 

Hohe Luft – Frage 17

Wann bin ich eigentlich reich?

Die schnellste Antwort ist die naheliegende, die kindlichste – Ich bin reich, wenn ich unendlich viel Geld besitze! – aber eben auch die am kürzesten greifende. Es stimmt schon. Es hat etwas sehr beruhigendes, ein abgesichertes Einkommen zu haben in der jetzigen Situation. Dieses Glück macht mich reich, nicht nur mich persönlich, denn das gleiche Wissen habe ich rund um meine Familie. Sie sind bzw. waren verbeamtet, werden also alle versorgt bleiben. Dieses Wissen macht mich jetzt gerade enorm reich.

Aber ebenso das Wissen um die Beziehungen zu jedem/jeder einzelnen in meiner wirklich großen Familie – insgesamt 27 Cousins, Cousinen und ihre Familien – sowie die Geschwister meiner Mutter und meines Vaters machen mich wirklich reich. Wir sind allesamt quer über die Welt verteilt, haben unsere gemeinsamen Wurzeln im tiefen Westmünsterland. Von dort hat es die älteste Schwester meines Vaters vor über 60 Jahren in die USA verschlagen. Mit 16 Jahren ist sie als Au pair zu einem Großonkel gegangen und dann dort geblieben. Heute lebt sie in Harley – Town und kümmert sich um ihren desöfteren preisgekrönten Garten und ihre quer über die USA verteilten Kinder und Enkel. Auch den Bruder meines Vaters hat es aus familiären wie beruflichen Gründen auf die westliche Seite des großen Teichs gebracht. Während seines Studiums hat er Kontakte nach Brasilien aufgebaut und ist kurz vor meiner Geburt dorthin gegangen und lebt bis heute in der größten Stadt dort, gemeinsam mit meiner Tante, meinen Cousins mit ihren Familien.WhatsApp und andere Messenger machen die Wege, miteinander in Kontakt zu sein und zu bleiben, wirklich kurz, und auch deswegen bin ich reich.

Gleiches gilt für meine Therapiekollegen/innen, all jenen, die meinen normalen Alltag bereichern. Seien es ihre teils witzigen Eigenarten, seien es die Gespräche, die wir während unserer Arbeiten in den Gruppen führen können oder aber auch die Danke für kleine Hilfestellungen, die ich gerne gebe.

Das macht mich reich, ebenso wie eure Rückmeldungen.

Danke dafür. 🤗

Ausgang ….

… habe ich mir heute gegen Abend gegönnt, habe einen kleinen Gang hier durchs Dorf gemacht, dabei Musik auf den Ohren

gehabt, mir die Füße vertreten und die fast ausgestorbenen Straßen genossen. So sehr ich als Kind und Jugendlicher unter dem Alleinsein gelitten habe, so ist es heute für mich ein Schatz. Ich kann gut mit mir allein sein.

Jetzt – unter Corona-Bedingungen – ist es für mich wirklich entspannend, Zeit für mich zu haben, in meiner Höhle oder aber bei den täglichen Notwendigkeiten nicht im Gedränge unterzugehen. Mir tut diese entzerrte Form von Alltag gut, dosiertere Kontakte und ausgewählte Gespräche statt ständiges Gebrabbel.

Komplizierter könnte es werden, sobald es zurück zu den Alexianern geht. Dort wird es eben wieder lauter und komplexer werden. Ich bin gespannt, wie es mir dann gehen wird. Ebenso bin ich glücklich, daß ich – auch jetzt – jede Woche mein 4-Augen-Gespräch habe, um die Dinge der letzten 7 Tage noch einmal zu reflektieren. Mein Gegenüber kennt mich bereits seit fast 4 Jahren und so ist diese Stunde jede Woche sehr wichtig für mich, ist Stütze in meinem Alltag.

Avi Kaplan

Genau so ist es doch – Änderungen stehen bevor – und ich habe heute sowohl meinen Schwestern als auch der älteren Schwester meiner Mutter in Telefonaten erzählen können, daß ich bereits seit Mittwoch Gelegenheit habe, mich mit der nun seit der Rede der Bundeskanzlerin eingetretenen Situation anzufreunden, und ich kann sagen: „Das funktioniert ganz gut, mir fällt es leicht, für mich zu sein.“ Ich habe keine Schwierigkeiten, für mich Selbst in meiner Höhle zu bleiben und mich mit mir Selbst auseinander zu setzen.

Die wenigen unabdingbaren Wege werde ich nun dann – auch wenn es etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt – mit dem Rad oder zu Fuß erledigen, gerade weil das Wetter ja gerade mitspielt. Ist das mal nicht der Fall, kann ich immer noch auf Bahn und Bus zurückgreifen.

Anders als den vielen Idioten, denen der eigene Spaß über das Allgemeinwohl zu gehen scheint, oder denen, die in jeder Entscheidung der Politik nur Gründe suchen, Personen in Misskredit zu bringen, genieße ich die nun wesentlich weniger hektische Situation und habe mir versprochen, meine Aufmerksamkeit bei mir und meinem nächsten Umfeld zu halten,denn ich bin überzeugt davon, daß dieser neue befristete Alltag jedem von uns für den normalen Alltag im Anschluss etwas wichtiges bringt: mindestens einen neuen Blick auf die eigenen Gewohnheiten.

Bleibt gesund.

Mein Wunsch

Das wünsche ich uns allen, auch denen, die die wenigen so einfachen Regeln missachten, weil sie glauben, sie wüßten alles besser.

Ich verstehe sie einfach nicht.

Achtet bitte auf euch und eure Lieben.

Manche Tage…

…wirken wie Kaugummi. Heute war so einer. Die Aufgabe ist so klein und einfach, daß es wirkt wie im Hamsterrad.

Beruhigend ist es für mich dann, daß diese kleine Aufgabe nicht anders als händisch erledigt werden kann und Voraussetzung für die Bearbeitung des Auftrages sind. 8 Stunden durchzuhalten bleibt aber trotzdem anstrengend.

Daß ich dann morgen früh und über den Tag verteilt Arzt – Routine – Termine zu erledigen habe, kommt mir als Ablenkung wirklich entgegen.

Hohe Luft – Frage 16

Kann ich wirklich „nichts“ machen?

Nein, denn um als Organismus autark zu funktionieren, sind eine Vielzahl von Prozessen notwendig, die nicht willentlich gesteuert werden können, so zum Beispiel die Atmung, der Herzschlag und die Verdauung. Sie laufen ab, ohne daß man sich dagegen entscheiden kann.

‚Nichts‘ kann in diesem Zusammenhang also nur den willentlichen Verzicht auf Aktivitäten über die autarken Prozesse des Körpers hinaus meinen. Ich denke, diesem Zustand am nächsten kommt es, zu schlafen. Ob das allerdings wirklich stimmt, läßt sich fragen, wenn man sich nach dem Wiederaufwachen immer mal wieder an Träume und ihre Inhalte erinnert.

Nein – das bleibt also die Antwort.

Hohe Luft – Frage 15

Können Vögel denken?

In diesem wirklich beeindruckenden Artikel aus der Zeitschrift National Geographic habe ich die Antwort auf die Frage oben gefunden und muß zugeben, daß ich nicht viel weiteres dazu beitragen kann. Deswegen lasse ich es auch bleiben.

Und doch wird dieser Eintrag einiges länger, denn mir geistern Erinnerungen aus meinen späten Teeniejahren durch den Kopf, Erinnerungen an

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Janosch

Wir haben ihn bekommen – nachdem meine Schwestern eine geraume Zeit gequängelt hatten – zu Ostern des Jahres, in dem ich in der Klasse 10 am Gymnasium war. Die zwei Wochen vor dem Fest war ich mit meinem Französisch -Kurs zum Austausch in Nantes gewesen und mein Vater hat mich am Bus abgeholt. Er sagte: „Er ist jetzt da.“, schloß die Tür auf und ich trat mit meinen Taschen in den Flur.

„Mach die Tür zu!!“, schallte es mir aus der Küche entgegen und das weiße Fellknäuel mit den schwarzen Punkten wäre schon fast draußen gewesen. Taschen fallen gelassen, Tür zugeknallt, das springende Etwas abgewehrt und dann konnte ich erst meine Mutter und Schwestern begrüßen. Meine erste Begegnung mit Janosch, der Beginn eines langen Weges zu der Erkenntnis „Er war das Beste, was mir passieren konnte!“, war also etwas holperig, hatte ich doch als erste Worte meiner Mutter „Hallo B, schön, daß du wieder da bist!“ erwartet.

Ich war an dem Tag 16 Jahre alt, mitten in der Pubertät und in Konflikten mit meinem Umfeld und mit mir Selbst. Heute weiß ich, was es damals war, damals wurde mir langsam – im Laufe der Jahre erst – bewusst, daß Janosch ein für mich ganz wertvoller war, ein Begleiter. Während stundenlanger Spaziergänge durch die Wälder und Felder habe ich lernen können, meine Gedanken, oft geprägt von Angst und Wut, zu sortieren und diese auch zu formulieren rauszuflüstern oder auch mal -zuschreien. Er hat mich über die Jahre begleitet, und ich hatte von ihm die Nähe, die ich damals von Menschen nicht zulassen konnte.

So bin ich mir sicher: Ja, Tiere, damit auch Vögel, können fühlen, denken und auf die Umwelt reagieren, mit ihr interagieren.

Meine Reaktion…

… auf jeden karnevalistischen Versuch.

Das ist und bleibt meine Position zum momentanen Treiben auf den Straßen. Es ist einfach nicht meine Welt, wegen meiner Medikamente schon seit Jahrzehnten ohne Alkohol komme ich mir sehr schnell fehl am Platze vor und bin es schon lange leid, mich dafür zu verteidigen.

Da bleibe ich eben draußen und wünsche euch allen, die ihr feiert, viel Spaß daran. Ich werde morgen meinen Vater treffen und am Montag ganz normal zur Therapie gehen, soviel Normalität wahren, wie es eben geht.


Dies ist ein kleiner Anspieltipp:

Vom aktuellen Album – 2020 – wieder gut und noch immer erkennbar. Das Album macht richtig Laune.

Grundprinzip

Gedanke & Handlung gehören meiner Meinung nach immer zusammen.

Im Alltag spielt die Unterscheidung nur bei bewussten Entscheidungen eine Rolle.

Tage wie dieser

Sie gehören immer wieder zu meinem Alltag, Tage, an denen ich meine Höhle nicht verlassen mag.

Das Buch um den Momo – Autor habe ich in den letzten Tagen ausgelesen und gestern das dritte Buch des Umwelt-Quartetts von Maja Lunde begonnen.

Die ersten Bücher haben mich schon beeindruckt, ich freue mich auf die nächsten hunderte Seiten.

Guten Klang …

…. für unterwegs und zuhause werde ich mir zu meinem nächsten Geburtstag gönnen, die möglichen Geldgeschenke in diesen Kopfhörer investieren.

Er hat für seinen Preis einen überragenden Klang und schirmt – auch ohne Noise Cancelling – die Umgebung wirklich gut ab.

Ich liebe Hi – End – Klang unterwegs wie auch zuhause und bekomme ihn mit dem Teufel Real Blue zu einem Preis, den man anderswo vervielfachen müsste, um einen daran reichenden klaren Klang genießen zu können. Einer meiner Kollegen hat mich seinen zur Probe hören lassen und ich kann den unterschiedlichen Test- & Erfahrungsberichten nur zustimmen.

Gerade höre ich während meines Heimwegs

Vom aktuellen Album Keb’Mos und freue mich einfach nur noch auf mein Sofa und Entspannung heute Abend.

Album, nicht aber Serie | Alltag

Der Soundtrack gefiel mir schon vom ersten Trailer an; sobald ich den Song gehört hatte. Heute hatte ich endlich Gelegenheit, nach der Band, dem Album zu suchen.

Ich habe es gefunden und mich gerade etwas durch die Alben der Band gehört. Sie machen richtig Spaß.


Gestern oder bereits vorgestern habe ich mir den Magen verdorben, konnte am Dienstag nur 2 Stunden bei der Therapie verbringen, mußte dann aber dem Zug Richtung Keramik nachgeben, habe den restlichen Tag verschlafen – mit notwendigen Unterbrechungen 😁

Heute habe ich wieder den gesamten Therapie – Tag durchgestanden, Spaß gehabt mit meinen Kollegen.

So einen Alltag mag ich, tut mir gut.

Begleiter

Ich mag seine Musik sehr, habe ihn im Jahr meines Abiturs – 1996 – kennen – & schätzen gelernt. Seitdem begleitet mich seine Musik.

Dies ist der Song des zum Jahreswechsel 2019/2020 erschienenen neuen Albums Oklahoma, der mir am besten gefällt. Er ist eingängig und eine eindeutige Positionierung Keb’Mos zur Präsidentschaft Trumps.

Find‘ ich einfach gut.

Hohe Luft – Frage 14

Wann ist es Zeit, Stopp zu sagen?

Wie umfangreich die Antwort jedes/r einzelnen ist, hängt vom Grad der Empathie ab.

Ist sie niedrig bis gar nicht vorhanden, bleibt die Antwort kurz und knackig. Solange es einem Selbst etwas bringt – sei es Spaß, Befriedigung oder Entspannung – ist es nicht notwendig, Stopp zu sagen.

Eigene Schäden, physisch oder psychisch, sollten jeden dazu bringen, Einhalt zu gebieten, es sei denn, man ist masochistisch veranlagt. Dann ist man es nicht mehr allein, sondern eine Vereinbarung mit dem Gegenüber, die Schäden abwendet. Diese Veranlagung jedoch ist nicht aller Sache.

Eine Vereinbarung mit sich Selbst – der kategorische Imperativ des Immanuel Kant – läßt jeden von uns die Folgen des eigenen Handelns überwachen, darauf überprüfen, ob ich eine solche Behandlung durch jemand anderen akzeptieren könnte.

Wenn nein, dann ist es Zeit, Stopp zu sagen.

My Mum is…

Heute während meines wöchentlichen 4 – Augen – Gesprächs war sie noch- und immer wieder einmal Thema.

Nach dem Treffen mit meinem Vater am letzten Wochenende hatte ich das Bedürfnis, die letzten Wochen noch einmal zu reflektieren, zu sortieren vielmehr, denn ich möchte mir immer wieder bewußt machen, wie es mir und insbesondere meinem Vater mit der Entscheidung meiner Mutter vor fast einem dreiviertel Jahr geht.

Entscheidung

Zweimal in den letzten Tagen kam das Thema Koblenz / Mosel nochmal auf die Tagesordnung. Zum einen war es V. selbst, zum anderen meine ältere Schwester.

V. hat über fb gefragt, ob ich mich denn wieder beruhigt habe. Meinen lauten Lacher könnt ihr euch mit Sicherheit vorstellen, reagiert habe ich nicht. Auf ihr Level begebe ich mich nicht wieder herab.

Gleiches habe ich auch meiner Schwester im Telefonat gesagt, die mich fragte, ob das Thema Koblenz / Mosel abgehakt sei.

… getroffen, umgesetzt und durchgehalten.

Ruhe – Tag

….so einer war es heute wieder, ich bin nur umgezogen zwischen Bett und Sofa, habe einige Seiten gelesen, viel geschlafen und fern gesehen.

Mir steckte Anstrengung in den Knochen, Anstrengung der letzten Therapie-Woche mit ihren 12 – 14 – Stunden – Tagen und auch die Zeit mit meinen drei jüngsten Nichten, die ich gestern bei meinem Vater habe treffen können zusammen mit ihrer Mama, meiner jüngeren Schwester. So gern ich diese Treffen habe, muß ich mir danach immer wieder eingestehen, daß ich dort meine Grenzen zu spüren bekomme. Ich hätte nicht die psychische Kraft, eigenen Kindern einen Alltag zu bieten, wie sie ihn verdienen. So ist es gut, daß das wohl nie passieren wird, ich aber von ganzem Herzen gerne Onkel sein darf.

Ziel – Sprint

Gerade sitze ich im Bus, der mich zu den letzten sieben Stunden Therapie dieser Woche fährt.

Ich weiß, was zu tun sein wird, das macht es angenehmer als es wäre, wenn Hochleistungs-Daumendrehen anstünde, weil ein Lieferant nicht aus dem Knick kommt.

Kommt gut ins Wochenende 🤗

Ein Tipp | Normalität

Dieses Album ist zwar schon anderthalb Jahre alt, ist aber noch immer eines der besten Debuts von Musikern, die bei The Voice aufgetreten sind.


Dieses Wort kann ich über mein Heute setzen, meine Zeit im Alexianer-Universum und die Stunden danach hatten ihre Struktur, ich die Sicherheit, welche mir Alltag angenehm macht und ich mein Tag jetzt mit ein paar Seiten in meiner aktuellen Lektüre abschließen kann.