Hohe Luft – Frage 15

Können Vögel denken?

In diesem wirklich beeindruckenden Artikel aus der Zeitschrift National Geographic habe ich die Antwort auf die Frage oben gefunden und muß zugeben, daß ich nicht viel weiteres dazu beitragen kann. Deswegen lasse ich es auch bleiben.

Und doch wird dieser Eintrag einiges länger, denn mir geistern Erinnerungen aus meinen späten Teeniejahren durch den Kopf, Erinnerungen an

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Janosch

Wir haben ihn bekommen – nachdem meine Schwestern eine geraume Zeit gequängelt hatten – zu Ostern des Jahres, in dem ich in der Klasse 10 am Gymnasium war. Die zwei Wochen vor dem Fest war ich mit meinem Französisch -Kurs zum Austausch in Nantes gewesen und mein Vater hat mich am Bus abgeholt. Er sagte: „Er ist jetzt da.“, schloß die Tür auf und ich trat mit meinen Taschen in den Flur.

„Mach die Tür zu!!“, schallte es mir aus der Küche entgegen und das weiße Fellknäuel mit den schwarzen Punkten wäre schon fast draußen gewesen. Taschen fallen gelassen, Tür zugeknallt, das springende Etwas abgewehrt und dann konnte ich erst meine Mutter und Schwestern begrüßen. Meine erste Begegnung mit Janosch, der Beginn eines langen Weges zu der Erkenntnis „Er war das Beste, was mir passieren konnte!“, war also etwas holperig, hatte ich doch als erste Worte meiner Mutter „Hallo B, schön, daß du wieder da bist!“ erwartet.

Ich war an dem Tag 16 Jahre alt, mitten in der Pubertät und in Konflikten mit meinem Umfeld und mit mir Selbst. Heute weiß ich, was es damals war, damals wurde mir langsam – im Laufe der Jahre erst – bewusst, daß Janosch ein für mich ganz wertvoller war, ein Begleiter. Während stundenlanger Spaziergänge durch die Wälder und Felder habe ich lernen können, meine Gedanken, oft geprägt von Angst und Wut, zu sortieren und diese auch zu formulieren rauszuflüstern oder auch mal -zuschreien. Er hat mich über die Jahre begleitet, und ich hatte von ihm die Nähe, die ich damals von Menschen nicht zulassen konnte.

So bin ich mir sicher: Ja, Tiere, damit auch Vögel, können fühlen, denken und auf die Umwelt reagieren, mit ihr interagieren.

Meine Reaktion…

… auf jeden karnevalistischen Versuch.

Das ist und bleibt meine Position zum momentanen Treiben auf den Straßen. Es ist einfach nicht meine Welt, wegen meiner Medikamente schon seit Jahrzehnten ohne Alkohol komme ich mir sehr schnell fehl am Platze vor und bin es schon lange leid, mich dafür zu verteidigen.

Da bleibe ich eben draußen und wünsche euch allen, die ihr feiert, viel Spaß daran. Ich werde morgen meinen Vater treffen und am Montag ganz normal zur Therapie gehen, soviel Normalität wahren, wie es eben geht.


Dies ist ein kleiner Anspieltipp:

Vom aktuellen Album – 2020 – wieder gut und noch immer erkennbar. Das Album macht richtig Laune.

Grundprinzip

Gedanke & Handlung gehören meiner Meinung nach immer zusammen.

Im Alltag spielt die Unterscheidung nur bei bewussten Entscheidungen eine Rolle.

Tage wie dieser

Sie gehören immer wieder zu meinem Alltag, Tage, an denen ich meine Höhle nicht verlassen mag.

Das Buch um den Momo – Autor habe ich in den letzten Tagen ausgelesen und gestern das dritte Buch des Umwelt-Quartetts von Maja Lunde begonnen.

Die ersten Bücher haben mich schon beeindruckt, ich freue mich auf die nächsten hunderte Seiten.

Guten Klang …

…. für unterwegs und zuhause werde ich mir zu meinem nächsten Geburtstag gönnen, die möglichen Geldgeschenke in diesen Kopfhörer investieren.

Er hat für seinen Preis einen überragenden Klang und schirmt – auch ohne Noise Cancelling – die Umgebung wirklich gut ab.

Ich liebe Hi – End – Klang unterwegs wie auch zuhause und bekomme ihn mit dem Teufel Real Blue zu einem Preis, den man anderswo vervielfachen müsste, um einen daran reichenden klaren Klang genießen zu können. Einer meiner Kollegen hat mich seinen zur Probe hören lassen und ich kann den unterschiedlichen Test- & Erfahrungsberichten nur zustimmen.

Gerade höre ich während meines Heimwegs

Vom aktuellen Album Keb’Mos und freue mich einfach nur noch auf mein Sofa und Entspannung heute Abend.

Album, nicht aber Serie | Alltag

Der Soundtrack gefiel mir schon vom ersten Trailer an; sobald ich den Song gehört hatte. Heute hatte ich endlich Gelegenheit, nach der Band, dem Album zu suchen.

Ich habe es gefunden und mich gerade etwas durch die Alben der Band gehört. Sie machen richtig Spaß.


Gestern oder bereits vorgestern habe ich mir den Magen verdorben, konnte am Dienstag nur 2 Stunden bei der Therapie verbringen, mußte dann aber dem Zug Richtung Keramik nachgeben, habe den restlichen Tag verschlafen – mit notwendigen Unterbrechungen 😁

Heute habe ich wieder den gesamten Therapie – Tag durchgestanden, Spaß gehabt mit meinen Kollegen.

So einen Alltag mag ich, tut mir gut.

Begleiter

Ich mag seine Musik sehr, habe ihn im Jahr meines Abiturs – 1996 – kennen – & schätzen gelernt. Seitdem begleitet mich seine Musik.

Dies ist der Song des zum Jahreswechsel 2019/2020 erschienenen neuen Albums Oklahoma, der mir am besten gefällt. Er ist eingängig und eine eindeutige Positionierung Keb’Mos zur Präsidentschaft Trumps.

Find‘ ich einfach gut.

Hohe Luft – Frage 14

Wann ist es Zeit, Stopp zu sagen?

Wie umfangreich die Antwort jedes/r einzelnen ist, hängt vom Grad der Empathie ab.

Ist sie niedrig bis gar nicht vorhanden, bleibt die Antwort kurz und knackig. Solange es einem Selbst etwas bringt – sei es Spaß, Befriedigung oder Entspannung – ist es nicht notwendig, Stopp zu sagen.

Eigene Schäden, physisch oder psychisch, sollten jeden dazu bringen, Einhalt zu gebieten, es sei denn, man ist masochistisch veranlagt. Dann ist man es nicht mehr allein, sondern eine Vereinbarung mit dem Gegenüber, die Schäden abwendet. Diese Veranlagung jedoch ist nicht aller Sache.

Eine Vereinbarung mit sich Selbst – der kategorische Imperativ des Immanuel Kant – läßt jeden von uns die Folgen des eigenen Handelns überwachen, darauf überprüfen, ob ich eine solche Behandlung durch jemand anderen akzeptieren könnte.

Wenn nein, dann ist es Zeit, Stopp zu sagen.