Alltag in und um der kleinen Domstadt

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1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXXVIII

Veröffentlicht in 02/03/2019

 871. Lässt du dich manchmal ausnutzen? Ja, das war lange Jahre der Fall, der extremste Fall hat ich mich in die Privatinsolvenz gebracht. 872. Hörst du oft Radio? Täglich während der Therapie – wenn nicht irgendwer seine private Playlist per Bluetooth –  Box abspielt. 873. Was ist schlimmer: zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben? Scheitern ist alltäglich –  damit umgehen zu lernen, bleibt Aufgabe das gesamte Leben lang. Keine Versuche zu wagen, ist sträflich. 874. Was hätten die anderen nie von dir erwartet? Meine Entscheidung für die Theologie haben viele nicht erwartet,  manche verstehen sie bis heute nicht. 875.  Auf welchen Feiertag freust du dich jedes Jahr? Feiertage sind für mich immer Familientage – nach einem Gottesdienst an Ostern, Pfingsten…

Hohe Luft – Frage 5

Veröffentlicht in 02/03/2019

Warum haben wir jederzeit weniger Zeit?   Ich bin überzeugt davon, daß es ein Überangebot gibt, in so gut wie jedem Bereich. Selbstverständlich ist es gut, breit aufgestellt zu sein, sei es im beruflichen wie auch im Freizeitbereich. Darüberhinaus führt die Professionalisierung der Freizeit dazu, daß jede Kleinigkeit eine Art Absolutheitsanspruch zu entwickeln scheint. Als ein Beispiel dafür fällt mir – aus eigenem Erleben in meiner Jugend – das Pfeilewerfen vor die Füße. Ich war in der Oberstufe und habe mit einer Hobby-Mannschaft in einer regionalen Liga um Meisterschaften geworfen. Um an die Pfeile, Spitzen und sonstiges Zubehör zu kommen, mußte man noch arg suchen, in meiner Heimatstadt gab es 1995 einen Hinterhofladen. Und heute? Da ist das Geheul groß, wenn nicht jede Minute…