1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXXIV

831. Was war das größte Wagnis, das du jemals eingegangen bist?

Meine alltäglichen Selbstverständlichkeiten – Laufen, Radfahren, etc…99 % der Neurologen und Orthopäden haben sie mir nicht zugetraut. Ich habe aber trotzdem nie aufgegeben.

832. Was ist die wichtigste Lektion, die du für dein Leben gelernt hast?

Trau‘ deiner eigenen Intuition.

833. Hast du einen Traum, der immer mal wiederkommt?

Nein. Ich erinnere mich zumeist nur an Bruchstücke.

834. Führst du manchmal verrückte Tänze auf, wenn dich niemand sieht?

Ja, das kommt regelmäßig vor, noch öfter allerdings singe ich in freier Wildbahn. Blicke prallen an mir ab.

835. Bei welcher Hausarbeit bist du froh, dass ein Gerät dafür erfunden wurde?

Wäschefalten funktioniert mit meiner Hilfe wesentlich besser.

836. Wie heißt deine Lieblingsinsel?

Die britische Insel ist die mir bisher liebste. Ich mag so manche Schrullen ihrer Bewohner und kann mich dort problemlos verständlich machen.

837. Welches Gehirntraining machst du?

Meine Chorliedertexte lerne ich regelmäßig auswendig. Zudem sind Malen und Zeichnen fördern meine Konzentration.

838. Welches Thema würdest du wählen, wenn du eine Mottoparty feiern würdest?

Das ist  vollkommen ausgeschlossen. Ich  bin kein Fetenmensch, weder -geher noch – veranstalter.

839. Welcher Traum ist unlängst geplatzt?

Mein Traum wäre, mein Liegedreirad mit einem regen- und schneesicheren Dach zu versehen. Leider hat es sich als teurer als momentan leistbar herausgestellt.  Also muß es noch etwas warten. web_dsc_2886_kopie_3

 

840. Redest du unbefangen über Geld?

Ja, wieso auch nicht? Im Laufe der letzten Jahre hat es in meinem Alltag eine ganz neue Rolle bekommen. Um zufrieden und glücklich zu sein, braucht es immer seltener Geld dazu.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXXIII

821. Wie gut gedeihen Pflanzen bei deiner Pflege?

Bei mir vertrocknen Kakteen. Ich bin für Zierpflanzen nicht gemacht. 😉

822. Fühlst du dich auf einem Campingplatz wohl?

Nein, ich verbringe meinen Urlaub lieber in einer Ferienwohnung oder im Hotel.

823. Ist es wichtig für dich, was andere Leute von dir denken?

Teil des Lebenlernens mit meiner Depression ist auch der Abschied genau davon.

824. Wie heißt dein Lieblingszitat?

„Sollen Sie denken, was Sie wollen!“

825. Gehst du gern auf Flohmärkte?

Nein, denn zumeist sind mir Floh- wie Jahrmärkte zu voll. Ich mag es nicht, hin- & hergeschoben zu werden.

826. Traust du dich, als Erster auf die Tanzfläche zu gehen?

Na, selbstverständlich.

827. Welches Musical hast du zuletzt gesehen?

Das war vor einer gefühlten Ewigkeit Starlight Express.

828. Wie viele Höhen und Tiefen gibt es in deinem bisherigen Leben?

Es gab ganz viele Tiefen, dafür aber auch mega viel Höhen.

829. Wann hast du zuletzt zusammen mit anderen gesungen?

Da war zu Weihnachten, mit meinen Nichten untern Weihnachtsbaum. Natürlich kommen die Chorproben dazu, jede Woche.

830. Worüber machst du dir derzeit Sorgen?

Ganz ehrlich? Über nichts.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXXII

811. Wie hätte dein Liebesleben auch aussehen können?

Ich hätte auch Mönch werden können – die Überlegungen hatte ich lange Jahre.

812.  Hast du mal eine Kerze für jemanden angezündet?

Ja, des öfteren. Ich bin immer mal wieder in meiner Kirche, spreche mit IHM, schicke mit Kerzen Gedanken zu IHM.

813. Wie viel Mal pro Woche isst du deinen Lieblingssnack?

Ein-, zweimal pro Woche gönne ich ihn mir – ein Bäcker – Wurstbrötchen.

814. Freust du dich für andere immer aufrichtig?

Ich bemühe mich drum. Seitdem ich aus dem Alltags-Hamsterrad heraus bin, fällt es mir wesentlich leichter

815.  Hat schon mal jemand gesagt, dass du großartig bist?

Ja, dieses seltene Kompliment habe ich bereits bekommen.

816: Wofür stehst du jeden Tag wieder auf?

Ich mag es sehr zu leben. Ich freue mich auf die Gespräche mit meinen Gegenüber während der Therapie, habe Spaß an den Begegnungen. Ebenso bin ich froh, zu diesen vollen Zeiten, Ausgleiche in meinem Alltag unterbringen zu können, nehme mich, ziehe mich in meine vier Wände, zurück.

817: Würdest du gern in einem anderen Land leben?

Neugierde treibt mich sehr gern in andere Länder – wenn das Geld nicht reicht, gerne auch über Reportagen und Dokumentationen im TV – meine Verwandschaft Nord- und Südamerika macht manche Ausbrüche in ganz andere Welten möglich. Mein Gehirnproblem hat mich schon mal phantasieren lassen, nach Island auszuwandern.

818: Wie verhältst du dich, wenn du nervös bist?

Ich beginne zu laufen, mache Wege im Freien oder auch in meinen vier Wänden. Manche behaupten, dann könne man meine Spur in den Dielen sehen.

819: Weichst du auf deinem Arbeitsweg manchmal von der üblichen Route ab?

Auf dem Hinweg mache ich das sehr selten,  auf dem Rückweg versuche ich allerdings regelmäßig, doppelte Wege zu verhindern und so Besorgungen irgendwo an der Busstrecke bereits zu erledigen.

820: Welche Garantien hast du in deinem Leben?

ich darf mich auf die Unterstützung meiner Familie verlassen, ebenso wie sie auch auf mich.

Es war a ….

habe ihn bei und mit meinen Eltern verbracht. Sowohl meiner Mutter als auch meinem Vater konnte ich an ihren Multimedia – Geräten helfen; beide nutzen PC und Handys mittlerweile – trotz ihrer Ü70 – wie selbstverständlich im Alltag. Wenn es aber um Neueinrichtung und Ergänzung mit Programmen und Apps geht, dann nehmen sie gerne meine Hilfe in Anspruch.

Zum Mittag und als Dankeschön für die selbstverständliche Unterstützung hat meine Mutter Westfälisches Zwiebelfleisch gemacht, dazu gab es Kartoffelklöße; eines meiner Lieblingsgerichte.

Wieder in der kleinen Domstadt werde ich einen entspannten Abend gestalten, mit Buch und einem Bierchen auf dem Sofa.

Verschlafen

…hab ich den gesamten Nachmittag. Irgendwas steckt mir in den Knochen. Hatte ich die Therapie schon gegen Mittag verlassen, weil ich in unserem völlig überheizten Büro derbe Kopfschmerzen bekam. Wir haben im Moment einige heftige Frischluftallergiker unter den Kollegen, so daß es völlig undenkbar ist, das Fenster über Tag zu öffnen.

Mein Chef kennt mich, hat mir meine Kopfschmerzen angesehen und mich gehen lassen.

Wieder Zuhause habe ich meine Fenster aufgerissen und mich zum Lesen und Entspannen ins Bett gelegt und im Hintergrund sein neues Album laufen lassen. Darüber bin ich wohl eingeschlafen – vor 2 Stunden bin ich wieder aufgewacht.

Euch Allen einen entspannten Abend.

Blech – Salto

Auf meine Intuition kann ich mich verlassen. Aus ihr heraus bin ich heute morgen einen Bus eher Richtung Therapie aufgebrochen und , wie sich zeigte, sollte sie mal wieder Recht behalten. Auf der engen Strecke zwischen den sehr dörflichen Ortsteilen hat sich ein Autofahrer mit den Grenzbereichen der Physik angelegt und – offensichtlich – verloren. Nach Vollendung des obigen Kunststücks lag der nigelnagelneue Polo nun alle Viere gen Himmel im Graben zwischen Radweg und Waldrand.

Hilfe war bereits vor Ort, die Fachkräfte kamen dem Bus mit blauem Rundumlicht entgegen. In ihm waren wir nur auf den hoffentlich glimpflich ausgegangenen Unfall aufmerksam geworden, weil der Busfahrer eine Durchsage machte, daß es etwas dauern könnte.

Ich bin – Gott sei Dank – heil angekommen und darf auf den gestern angekündigten Dienstgang verzichten.

Für warme Füße…..

…..

einfach den Rhythmus aufnehmen.

Für mich ist das nicht ganz so wichtig, denn zum einen habe ich Polster und zum anderen liebe ich dieses Wetter, die klare Luft mit klarem Kopf.

Besser gecovert

 

Heute gönne ich mir einen wirklich faulen Tag  – habe ihn zum größten Teil lesend und dösend in meinem Bett oder auf dem Sofa verbracht. Nichts hat mich heute motiviert,  vor die Tür zu gehen. Ich genieße es,  meine Höhle für mich zu haben, gemütlich mit einer Kanne Tee und meinem Buch.

 

 

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXXI

801. Wie sieht deine Traumküche aus?

Leicht größer als meine jetzige, was aber nicht das wichtigste ist, sondern, daß  ich Arbeitsflächen links sowohl  vom Waschbecken, als auch vom Herd habe.

 

802. Was ist deine früheste Erinnerung?

Ich mag ungefähr 2 Jahre alt gewesen. Ich erinnere mich an das Bewegungstraining  für mich, welches mein Vater mit mir machen mußte. Ich spüre noch heute sein Gewicht im Rücken, wenn er auf mir saß, um meinen Körper unbeweglich zu machen mit dem Ziel, daß ich meinen rechten Arm  und meine rechte Hand strecken und mit ihr greifen lerne. Es war schmerzhaft.

 

803. Bei welchen Gelegenheiten steht dir dein Ego im Weg?

Heute ist es Gott sei Dank immer weniger der Fall, da ich gelernt habe,  Ratschläge und Tipps nicht als Dequalifizierung meiner Person wahrzunehmen. Wenn mir bei Alltagsdingen geholfen werden mußte, da es noch keine Lösung für Einhändige gab  und Dinge mir abgenommen wurden,  bin ich sehr lange Zeit explodiert und habe mich angegriffen gefühlt.

 

804. Hast du eine gute Menschenkenntnis?

Die wird mir nachgesagt.

 

805. Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?

Das ist eine Frage,  bei der ich mir erlaube, sie ein wenig nach hinten zu stellen. Das mache ich, weil meine Gedanken um den aktuellen Alltag relativ viel Raum einnehmen und mir wesentlich wichtiger erscheinen.

 

806. In welcher Beziehung sind Kinder angenehmer als Erwachsene?

Kinder sind so herrlich unvoreingenommen. Mit ihnen zu sprechen und sie beim Erreichen neuer Errungenschaften zu beobachten – ich denke an die ersten Schritte meiner jüngsten Nichte.

 

807. Würdest du an einem Talentwettbewerb teilnehmen?

Das habe ich bereits vor mehr als 20 Jahren – meine Gesangslehrerin hat mit ihren Schülern – wir waren zu 20 – eine abendfüllende Show gestaltet. Das war weit vor irgendeiner TV – Show mit wesentlich ehrlicherem Feedback.

 

808. Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht sprichst?

Solche Tage hat es gegeben – eine ganz üble Erfahrung, die ich niemandem wünsche – in der unbehandelten Phase meiner akuten Depression. Sie hatte dafür gesorgt, daß ich kaum in der Lage war, irgendwelche Gedanken zu fassen und mir das klar war. Um weder mich noch meine Gegenüber zu enttäuschen – so habe ich phantasiert – sage ich besser gar nichts. Der Schritt, ausreichend Selbstbewusstsein zu finden, wieder zu sprechen, war das schwerste innerhalb meiner Therapie.

 

809. Was sagen die Falten in deinem Gesicht?

Ich habe Lachen nie verlernt,  meine Depression hat es nur lange Zeit sehr gut versteckt.

 

810. Was bedeutet Ausschlafen für dich?

Ausschlafen bedeutet für mich die Freiheit, meinen Tag genauso gestalten zu können, wie ich ihn mag. Das heißt nicht, daß ich den ganzen Tag im Bett verbringe, sondern die Freiheit, genau die Dinge ohne Zeitdruck tun zu können, die mir in den Sinn kommen.

Musik zum Zeichnen

Im Hintergrund läuft das aktuelle Album dieses begnadeten Gitarristen. Vor mir ist der Tisch nach sehr langer Zeit endlich mal wieder frei geräumt für meinen Zeichen- & Malkarton. Heute werde ich eines der Weihnachtsgeschenke meiner Nichten testen, einen neuen, für mich bis dahin noch vollkommen unbekannten Pinsel.

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Schön und charmant an diesem Geschenk finde ich auch den individualisierten Griff. Den hat meine zweitälteste Nichte für mich aus zweifarbigem Moosgummi gebastelt. Nicht nur, daß er individuell und klasse aussieht, er hat auch tatsächlich einen guten Grip, er läßt sich toll handhaben.

Mein Wochenende hat bereits heute begonnen, morgen werde ich einen Ausflug nach Rheine machen, dort im

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mich ein wenig umschauen, eventuell bei ein paar T-Shirts zuschlagen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXX

791. Was ist der seltsamste Ort, an dem du jemals aufgewacht bist?

In der Kirche von Taizé – nach einer anstrengenden Schicht als Nightguard bin ich während des Morgen- Gottesdienstes eingeschlafen und zum Ende hin von Frère Haniòl geweckt worden.

792. Würdest du es gut finden, wenn etwas nach dir benannt würde?

Da so etwas zumeist posthum passiert, werde ich es nicht mitbekommen. Der Gedanke hat aber was.

793. Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?

Für mich ist es seit Grundschulzeiten liebgewonnene Gewohnheit, im Bett einige Seiten zu lesen.

794. Kannst du auch mit Leuten befreundet sein, die vollkommen anders denken als wir?

Nein, auf kurz oder lang sortiere ich diejenigen aus, mit denen nicht einmal eine gewinnende Diskussion führen kann.

795. Wie lange könntest du auf einer einsamen Insel überleben?

Keine Ahnung – ich würde es aber auch nicht testen wollen.

796. Wie oft googelst du den Namen deiner Jugendliebe?

Das macht keinen Sinn – ich weiß, daß sie mit unserem damaligen Englischlehrer verheiratet ist.

797. Welches Unterrichtsfach in der Schule war für dich schrecklich?

Chemie – obwohl ich einen tollen Lehrer hatte, habe ich bis heute keinen Zugang dazu bekommen.

798. Welche Zutaten dürfen in deinem Lieblingskuchen nicht fehlen?

Ich mag unglaublich gerne gedeckten Kirsch – und Apfelkuchen.

799. Was singst du unter der Dusche?

Gern und viel Blues und Gospel.

800. Fällt es dir leicht, einer Person zu sagen, dass du sie liebst?

Ja, ich trage mein Herz auf der Zunge.

Warten ….

…. auf meine Wäsche, das ist mein Sonntag Nachmittag. Das mache ich so entspannt wie möglich, unter anderem mit  Musik wie dieser hier:

 

 

Neben ihm ist heute auch er

 

ist auch er Teil meiner Liederliste im Hintergrund, während ich

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weiter besuche und ihren Gefühlen folge.

Ruhe

 

In ihr habe ich heute meinen Tag verbracht, meine Höhle habe ich nicht verlassen. Das Wetter hier hat auch wahrlich nicht dazu eingeladen. So habe ich meinen Tag mit Kannen Tee – aktuell trinke ich sehr gern Nana – Minze – lesend, Fernseh schauend, lesend & dösend verbracht.

 

1000 Fragen an mich Selbst – LXXIX

781. Welche Figur aus einem Roman würdest du gern verkörpern?

William von Baskerville aus Der Name der Rose, Umberto Eco.

782. Bist du ein unternehmungslustiger Typ?

Ja, sehr gern bin ich unterwegs. Heute ist es endlich so, daß ich meine Grenzen nicht mehr dem Gruppenzwang unterordne.

783. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

Ich bin gerne ausreichend früh an Ort und Stelle.

784. Wie sorgst du für Struktur in deinem Kopf?

Mit einer Gedankenstütze im Handy und mit meinem Gerüst aus Arbeitstherapie, ambulant betreutem Wohnen, meinem Neurologen, meinem rechtlichen Begleiter und meiner Familie gelingt es mir ziemlich gut, meinen Alltag entspannt zu gestalten.

785. Bist du schon einmal irgendwo gewesen, wo du nur Sand und Wasser um dich
herum gesehen hast?

Jepp, das Strandhaus meines Onkels an Brasiliens Ostküste liegt so idyllisch.

786. Auf welchen Platz setzt du dich in der Achterbahn?

Solange ich gefahren bin, habe ich möglichst ganz vorne gesessen.

787. Machst du eine andere Person schnell auf ihre Fehler aufmerksam?

Sofern und solange mich der Fehler nicht selbst oder mein direktes Umfeld betrifft, halte ich mich sehr zurück.

788. Welche Rolle hast du in deiner Freundesgruppe?

Ich hoffe, daß ich nie wieder auf eine Rolle beschränkt werde. Das war in meiner Jugend so, da ich noch nicht einmal hätte sagen, wer ich selbst denn genau bin.

789. Was ist das Exotischste, das du jemals gegessen hast?

Krokodil- und Känguruhfleisch

790. Liest du Horoskope?

Immer mal wieder, wenn ich schmunzeln mag.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXVIII

771. Wer hat dich in letzter Zeit stark beeindruckt?

Meine jüngste Nichte – sie hat in wenigen Tagen krabbeln gelernt.

772. Bist du ein gutes Vorbild?

Für einige vielleicht – möglicherweise wegen meiner Herangehensweise an das Leben mit meiner Depression.

773. Welche Tradition wird überbewertet?

Das, von dem behauptet wird, es sei auch in Deutschland bereits Tradition, Halloween. Es ist nichts weiter als ein Marketinginstrument, um mit Ramsch möglichst viel Geld zu verdienen.

774. Packst du Geschenke immer hübsch ein?

Ich tue mein bestes, mit anderthalb Händen komme ich aber schnell an Grenzen; von Herzen find ich wichtiger als vom Designer.

775. Interessierst du dich für Königshäuser?

Nein – zumindest was die aktuell noch amtierenden angeht. Anders ist es, wenn es um die historisch großen König- & Kaiserreiche geht. ZDFinfo leistet beste Dienste.

776. Welche Note von 1 bis 10 würdest du deinem Leben geben?

Eine 8, denn es geht mir schon arg gut, seitdem ich verstanden habe, daß mein Leben zu allererst mir gefallen und gut tun muß. Selbstverständlich gehören zu diesem schönen Leben nahe Vertraute, Freunde, Familie und auch Personen, denen ich möglicherweise nie wieder begegnen werde.

777. Fällt es dir leicht, mit Leuten in Kontakt zu kommen?

Oh ja, das ist wohl so. Ich lerne gerne neue Leute kennen. Schwerer fällt es mir dann, ein angebrachtes Gleichgewicht von Ferne und Nähe zu halten.

778. Wann hast du zuletzt etwas Neues gelernt?

Heute. Ich habe einen Auftrag hinbekommen, den andere mit zwei Händen nicht erledigen konnten. Das macht mich dann auch sehr stolz.

779. Wie hoch ist die Mauer um dein Herz?

Nicht sehr hoch, denn dann wäre aktives Zuhören kaum möglich. Manchmal führt das zu einer Verletzlichkeit, mit der einige bei mir nicht rechnen.

780. Machst du manchmal etwas nur widerwillig?

Manche Dinge ( Spülen 😂🤣) schiebe ich auch mal einen Tag vor mir her.

Kühles Wetter & klasse Musik

 

Gerade heute ist hier das Wetter so, wie ich es sehr mag.  Es ist kalt, die Luft klar und trocken.

Mit den Süddeutschen auf den Ohren habe ich vorhin meine erste Radtour diesen Jahres durch die nähere Umgebung gemacht. Meine Liege hat die paar Wochen Weihnachtspause im trockenen Keller gut überstanden, ebenso offenbar ich, denn das Fahren ging  flüssig und zügig.

Euch allen einen ruhigen Abend.

 

 

Abend – Musik

 

 

Eine meine ersten Entdeckungen auf qobuz war und bleibt sie, Alela Diane. Dieser Song ist einer meiner absoluten Favoriten von ihr. Läuft er bei mir, dann beruhigt er mich unmittelbar; warum genau, ist mir bisher nicht klar. Sicher kann ich nur sagen, daß mich der tiefe Baß im Refrain jedes Mal trifft, ich unmittelbar, unabhängig davon, wo ich bin, mitsinge. Die Reaktionen sind mir in der Regel egal, doch heute – es war im Bus auf dem Rückweg von der Therapie – scheine ich jemanden berührt zu haben. Von irgendwo im Bus gab es Beifall. Das war schon schön.

Auch der Rest der Tages war angenehm, die ersten beiden Tage der Therapie sind entspannt dahin geplätschert, es gab genügend zu tun, aber keinen Termindruck. So mag ich das,  und ich hoffe, daß der Rest der ersten Woche genau so bleibt.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXVII

761. Glaubst du an den Zufall?

Nein. Ich glaube, daß alles ein Effekt von Aktion und Reaktion ist. Es liegt meiner Meinung nach schlicht an der unvollkommenen menschlichen Wahrnehmung und Logik.

Wir sind schlicht nicht in der Lage, die gesamte Komplexität unserer Welt wahrzunehmen.

762. Wie viel Zeit am Tag verbringst du in der Küche?

Sehr wenig im normalen Alltag, denn für mich alleine gut zu kochen und nichts wegzuschmeißen, ist schlicht zu teuer. Da kommt es mir sehr zupass, daß die Alexianer in Laufweite meines Büros ein Restaurant führen und wir dort günstig jeden Tag 3- Gänge – Menüs für einen Heiermann bekommen können.

Gerne aber nehme ich mir an freien Tagen die Zeit, für mich, auch für andere, zu kochen.

763. In wem hast du dich vor Kurzem wiedererkannt?

Ich wurde wiedererkannt, oder besser, mein Vater 😉 Einer seiner Lehrerkollegen, selbst schon einige Jahre länger in Pension als er, begrüßte er mich überschwenglich zwischen den Tagen in meiner Heimatstadt.

Offenbar wird mein Vater mich nie leugnen können.

764. Bist du impulsiv?

Ich reagiere gerne spontan, was aber nicht immer mit einem Gefühlsausbruch zusammen fällt. Ein solcher ist für mich zum Unterscheidungskriterium zwischen diesen beiden Begriffen geworden.

Insofern sage ich nein.

765. Für wen hast du dich vor Kurzem geschämt?

Ich bin zufrieden und glücklich, daß ich so ausgeglichen bin, daß mich solche Dinge gar nicht mehr berühren. Ich kann mich mit ruhigem Gewissen um meine Gesundheit und mein Lächeln kümmern.

766. Kannst du mit einer Person des anderen Geschlechts eine Freundschaft haben?

Ja. Ich habe eine sehr gute, enge Freundin. Zugegeben, vor ein paar Jahren ist das mal schiefgegangen und die Freundschaft mit der gesamten Familie auseinander.

767. Hast du ein Lächeln, das du nur für Fotos aufsetzt?

Nein, dieses Heucheln beherrsche ich nicht. Auf Fotos lächele ich ehrlich. Biometrische Fotos mag ich überhaupt nicht.

768. Wen rufst du zuerst an, wenn du eine gute Nachricht hast?

Ich spreche mit meinen Eltern und meinen Schwestern.

769. Was würdest du tun, wenn du keine Verantwortlichkeiten mehr hättest?

Ich wäre tot. Eine solche Situation wird es nie geben, denn zumindest für mich trage ich immer Verantwortung.

770. Findest du dich selbst attraktiv?

Ich bin mit mir zufrieden, ja. Und offenbar gibt es auch einige Frauen, denen es so geht 😉

Reihe wieder vollständig

Heute ist wieder ein medimops – Paket bei mir eingetrudelt. Dieses hatte etwas ganz tolles für mich parat.

Band 7 & 8 der Martin-Schlosser-Reihe von Gerhard Henschel. Dabei handelt es sich um autobiographische Erzählungen, die im Jahr 1962 mit der Geburt des Autors in personam Martin Schlosser beginnen und zunächst im Erfolgsroman Ende der 90er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts Gipfeln.

Schon im Kindheitsroman, obschon einige Jahre vor meiner Geburt spielend, habe ich einiges aus meiner Kindheit wiedererkannt und manches Mal laut gelacht, mich an Geschmäcker erinnert und manches Gott sei Dank! fallen gelassen, da mir einige Erfahrungen erspart geblieben sind.

Ich freue mich drauf, wieder in seine Welt einzutauchen.

Sofa – Tag

Mit Musik im Hintergrund und meiner neuen Lektüre

werde ich meinen Tag ganz ruhig verbringen. Einzig um mein Leergut wegzubringen, werde ich meine Wohnung verlassen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXVI

751. Mit welcher Frucht würdest du dich vergleichen?

Einer 🍍 Ananas komme ich wohl am nächsten. In der Hauptsache bin ich gut zu vertragen, habe eine Schutzhülle, die ich ablegen kann, um mich vertraut zu machen. An vielen Stellen behalte ich sie aber, um nicht weiter verletzt zu werden.

An einigen Stellen – nach vielen unterschiedlichen Erfahrungen – bin ich leider schon holzig, schwer verträglich geworden.

752. Sind deine Gedanken immer richtig?

Richtig im Sinne von Es sind meine! sind sie immer. Das gilt aber nicht für die sachliche Richtigkeit; meine Gedanken und Erkenntnisse sind sämtlich falsifizierbar.

Im Grunde genommen startet unter anderem an diesem Punkt gewinnende Kommunikation.

753. Welche Worte möchtest du irgendwann noch von jemandem hören?

„Ja, ich will!“

754. Was an dir ist typisch deutsch?

Ich sage sogar typisch westfälisch. Ich verstehe und spreche sehr gern Münsterländer Plattdeutsch.

755. Fühlst du dich in deiner Haut heute wohler als vor zehn Jahren?

Oh ja. Ich bin froh, daß ich die notwendigen Schritte mit viel und toller Unterstützung habe tun können, um heute einen geordneten und angenehmen Alltag zu haben. Mir geht es richtig gut.

756. Wann hat mal dein Glück auf dem Spiel gestanden?

Das hat es mit Sicherheit zum Zeitpunkt meiner letzten aktiven Autofahrt. Die Beobachter meines Unfalles sagten mir später, daß sie damit gerechnet haben, mich aus meinem Auto herausziehen zu müssen, das Auto war ein Totalschaden. Ich habe nicht mal einen blauen Fleck gehabt.

Mein Leben ist mein Glück.

757. Was möchtest du irgendwann unbedingt erleben?

Gerne mag ich Island und Finnland bereisen.

758. Trinkst du am liebsten aus einer bestimmten Tasse oder einem bestimmten Becher?

Ja, diesen Spleen habe ich.

Zumindest die erste Tasse morgens 😉😎

759. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen?

Mit Melanie. Wir haben nur die erste Klasse zusammen besucht, dann ist sie mit ihrer Mama umgezogen. Lange haben wir kaum etwas voneinander gehört, doch seitdem wir uns regelmäßig sehen, ist die Verbindung wieder da.

760. Würdest du es selbst weniger gut haben wollen, wenn es dadurch allen Menschen besser ginge?

Ich verzichte gerne auf mehr oder minder kleine Dinge im Alltag. Ich lerne einige der Wohnungslosen hier in der Innenstadt immer besser kennen, gebe ihnen gerne etwas, auch praktische Unterstützung. Einer hat es jetzt in seine erste Wohnung geschafft.