1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXIV

731. Denkst du lang über Entscheidungen nach?

Im Grunde genommen entscheide ich gerne spontan aus dem Bauch heraus, doch sind teurere Entscheidungen zum einen von der Dauer Sparens und zum anderen davon abhängig, wie nah die Angebote an meine Wünsche und Notwendigkeiten herankommen. So hat der Weg vom ersten Wünsch bis zur Abholung meiner Liege fast 2 Jahre gedauert.

 

732. Hast du schon mal vor dem Ende eines Films das Kino verlassen?

Nein, aber bei so manchem wäre es angebracht gewesen. Es ist aber schon das Gegenteil passiert, zu zweit waren wir diejenigen, die

 

komplett gesehen haben.

 

733. Über welche unangemessenen Witze lachst du insgeheim doch?

Da gibt es im Office so einige Kollegen, deren Witze mir die Zehen aufrollen. Da ist dann halt auch mal Gruppenzwang.

 

734. Findest du, dass die schlechten Tage auch zum Leben gehören?

Ja, auf jeden Fall – erst Recht im Leben mit meiner Depression.

 

735. Was müsste in der Gebrauchsanweisung zu deiner Person stehen?

Immer mit schwarzem Humor rechnen – gerne zurückpfeifen.

Kuschelbedürftig, neugierig und leseverrückt.

 

736. Wie groß ist unsere Willensfreiheit?

Ich habe die Freiheit und die Verantwortung – innerhalb meiner Notwendigkeiten – eigene Entscheidungen treffen zu müssen.

 

737. An welchem Kurs würdest du gern teilnehmen?

Sprachkurse sind meine Wahl – finnisch und isländisch stehen oben auf meiner Wunschliste.

 

738. Machst du manchmal Scherze auf deine eigenen Kosten?

Sehr gern haue ich mich selbst in die Pfanne. Ich fänd es sehr tragisch, ständig bierenst zu sein.

 

739. Welche Blumen kaufst du am liebsten für dich selbst?

Das habe ich noch nie getan. Ein von meiner Mama geschenkter Kaktus ist vor Jahren vertrocknet.

 

740. Welche Eigenschaft eines Tieres hättest du gern?

Ich hätte sehr gern die Ausgeglichenheit eines Berner Sennenhundes.

Countdown

 

Ja, stimmt schon – in 2 Tagen steht eine 19 ganz am Ende des Datums, aber ändert sich wirklich mehr?

Möglich, entscheidend aber ist, ob ich das überhaupt will. Offen gestanden, nicht wirklich, denn im Jahr 2018 ging und geht es mir gesundheitlich, insbesondere psychisch, so gut wie schon lange Jahre nicht mehr. Das hängt damit zusammen, daß mein Gerüst, welches in den letzten Jahren um mich herum entstanden ist, sich als sehr solide und unglaublich hilfreich gezeigt hat. Ich habe wenige wirkliche Freunde und Vertraute, die um mich herum sind, die ich neben meiner Familie in die Lösung meiner persönlichen Probleme einbeziehen mag und so ist dieses professionelle Umfeld eine wirkliche Stütze.

Ich möchte mein neues Jahr 2019 ebenso ruhig starten, wie es sich 2018 als gesund und wohltuend gezeigt hat. Meine Liege werde ich wieder mehr aus dem Keller holen, weitere Strecken in Angriff nehmen.