1000 Fragen an mich Selbst – Part LIX

Frage 581: Wie kannst du es dir selbst leichter machen?

Eine Sínglespülmaschine wäre toll. In meiner jetzigen Wohnung kann und darf ich sie aber nicht einbauen lassen. Das muß also bis zu meinem nächsten Umzug warten, den ich erst nach dem Ende meiner Privatinsolvenz angehen kann. Also muß dieses Projekt warten.

Frage 582: Worum weinst du insgeheim?

Ich trauere immer noch den verpassten Gelegenheiten zu Gesprächen mit meinem Patenonkel nach. Leider ist er vor 3 Jahren viel zu plötzlich gestorben.

Frage 583: Hast du jemals einen Liebesbrief geschrieben?

Ja, habe ich, weiß aber bis heute nicht, ob er bei ihr jemals angekommen ist. Wir trafen uns in den Herbstferien 1994 im Kloster der Gemeinschaft von Taizé, haben die gemeinsame Woche sehr genossen, aber bis auf den Vornamen nichts weiter ausgetauscht. Es hat mich ein Vierteljahr gekostet, die Adresse über die verrücktesten Wege heraus zu bekommen und mich zu überwinden, überhaupt einen Stift in die Hand zu nehmen und Worte zu finden. 😉

Frage 584: Hast du jemals einen Liebesbrief erhalten?

Ja, den habe ich auch noch immer. Es war zu Schulzeiten – heute ist sie mit unserem Englischlehrer verheiratet.

Frage 585: Spendest du regelmäßig für einen guten Zweck?

Ich gebe gerne an Wohnungslose hier in Münster mal alte warme Kleidung oder auch mal eine Flasche kaltes Getränk – keinen Alkohol. Im diesem Sommer habe ich das häufiger getan.

Frage 586: In wie vielen Weltstädten bist du gewesen?

Ich war bisher in London, Paris, Rom, Berlin, Sao Paulo, Chicago, Nantes

Frage 587: Welchen Modetrend von früher findest du heute lächerlich?

In meiner Zeit als Punk unter der Trauerweide im Stadtpark meiner Heimatstadt habe ich ständig Lederkutten getragen  – obschon ich ihn besorgt habe, war ich der einzige, der keinen Alkohol getrunken hat.

Frage 588: Ist deine Grundeinstellung positiv?

Ja, mittlerweile wieder. Das habe ich mir schwer erarbeitet.

Frage 589: Wie reich wärst du gerne?

Geld macht kein Glück, allenfalls entspannt es den Alltag. Ich bin reich, weil ich nach einer Zeit der absoluten Panik wieder so konzentriert sein kann, Bücher zu lesen, zu erleben und zu genießen. Gleiches gilt für Musik. Dort lassen sich Welten entdecken:

 

Frage 590: Darf man lügen, um jemand zu schützen? 

Ja, auf jeden Fall.