Sometimes it’s complicated

 

Walking down the levee with my head hangin‘ low
Looking for my mama but she ain’t here no more
Baby you don’t know, you don’t know my mind
When you see me laughing, I’m laughing just to keep from crying

She won’t cook my dinner, won’t wash my clothes
Won’t do nothing but walk the road
Baby you don’t know, you don’t know my mind
When you see me laughing, I’m laughing just to keep from crying

My breakfast on the table and my coffee’s getting cold
And mama’s in the kitchen getting a sweet papa talk
Baby you don’t know, you don’t know my mind
When you see me laughing, I’m laughing just to keep from crying

Sometimes I think my baby’s too good to die
Sometimes I think she should be buried alive
Baby you don’t know, you don’t know my mind
When you see me laughing, I’m laughing just to keep from crying

I wish I had a nickel, I wish I had a dime
I wish I hadn’t give myself a fabulous time
Baby you don’t know, you don’t know my mind
When you see me laughing, I’m laughing just to keep from crying

Look at you mama, see what you got it done
You got my money now you broke and run
Baby you don’t know, you don’t know my mind
When you see me laughing, I’m laughing just to keep from crying

You made me get mad and you made me get sad
The going gets tougher than you aint never had
Baby you don’t know, you don’t know my mind
When you see me laughing, I’m laughing just to keep from crying.

 

Hatte ich gestern noch den Eindruck, das Problem meiner Kollegin habe sich beruhigt, sie das Thema in einem Telefonat mit ihrem Vater endgültig beigelegt. Tadaaa, Pustekuchen. Gerade hat sie mich wieder 45 min über den aktuellen Stand informiert, sich über ihre Mutter ausgekotzt. Wenigstens hat sie mit ihrem Vater eine konstruktive Lösung gefunden; und ich gefühlt ein Problem weniger, einen Satz heiße Ohren mehr. Ich mag sie, aber ….

Mein Therapietag heute war nicht viel anderes als im Zug zu sitzen, da der große Auftrag nun anderswo weitergeführt zu werden scheint. Stattdessen habe ich fertige Druckerzeugnisse durch das Münsterland gefahren, dabei Musik gehört und gelesen.

 

1000 Fragen an mich selbst – Part XXXIV

Frage 331: Wonach sehnst du dich?

Manchmal nach einer Schulter – es ist unglaublich schwer, ständig stark zu sein.

Frage 332: Bist du mutig?

Ich würde es eher kontrolliert neugierig nennen. Meine körperlichen Einschränkungen schützen mich vor unnötigen Erfahrungen.

Frage 333: Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?

Zunächst einmal gibt es eine – mehr oder weniger vernünftige – Entscheidung. Richtiger Ort & richtige Zeit zeigen sich eh erst im Rückspiegel.

Frage 334: Wofür bist du dir zu schade?

Mülleimer zu sein für „Freunde“, die kein Interesse an mir haben, darüber hinaus, daß ich eben das Talent des Zuhörens habe – dafür bin ich mir zu schade und habe über die Jahre der Therapie gelernt, Grenzen zu setzen und – wichtiger! – sie selbst nicht wieder einzureißen.

Frage 335: Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?

Ja, ich liebe und genieße solche Wüstenzeiten.

Frage 336: Wann warst du zuletzt stolz auf dich?

Gerade jetzt ! Ich bin schon eine viel längere Zeit in meinem Gerüst stabil und zufrieden, als ich mir zu Beginn dieser Zeit vorstellen konnte.

Frage 337: Bist du noch die Gleiche wie früher?

Nein – IHM sei Dank nicht! Vermutlich wäre ich auch dann nicht mehr.

Frage 338: Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?

Sie ist Teil des Gerüstes, in dem ich mich freier und entspannter bewegen kann als ohne es.

Frage 339: Welche schlechte Angewohnheit hast du?

Unter Stress kann ich ungerecht und extrem laut werden. Dann werde ich auch mir sehr anstrengend.

Frage 340: Verfolgst du deinen eigenen Weg?

Ja, denn ansonsten wäre ich nicht ich. Zudem behaupte ich, um meine Einschränkungen beneidet mich niemand. Ich jedenfalls habe mit ihnen Frieden geschlossen.