1000 Fragen an mich selbst – Part XXXIII

Frage 321: Was gibt deinem Leben Sinn?

Meine Familie und mein alltägliches Umfeld zu allererst. Ohne meine Familie waren mir die Grundwerte & -regeln von Kommunikation, Verhalten und Benehmen nicht so ins Blut übergegangen.

Im Studium erst habe ich verstanden, welchen Sinn ich als Geschöpf Gottes und Ergebnis der Liebe meiner Eltern machen kann – wenn ich mein Geschenk annehme so zerkratzt es auch immer sein mag durch die Erfahrungen im Alltag.

Frage 322: Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?

Ich habe viel zu spät verstanden, daß eigenständiges Denken auch für mich wichtig und richtig ist, lange hat mich meine körperliche Einschränkung auch in einem vermeintlichen geistigen Käfig verharren lassen. Die anfangs große alltägliche Abhängigkeit von meinen Eltern und falsch verstandene Dankbarkeit haben mich dazu gebracht, manche Positionen unhinterfragt zu übernehmen. Viel zu spät habe ich begonnen, meine eigenen Positionen zu suchen, zu begründen und für sie einzustehen.

Frage 323: Wie alt fühlst du dich?

Bei nasskaltem Wetter bin ich wesentlich schlechter zu Fuß als es mein Alter im Normalfall möglich macht. Geistig fühle ich mich wesentlich jünger. Geistige Beweglichkeit ist nicht von körperlicher abhängig.

Frage 324: Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?

Mich, ein Lächeln.

Frage 325: Kannst du gut zuhören?

Ja, das ist wohl so. In manchen Situationen scheine ich Seelsorger auf der Stirn stehen zu haben.

Frage 326: Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?

Darf ich die anfassen? (gemeint ist meine rechte Hand, die eben nur halb so groß ist wie meine linke Hand.)

Frage 327: Ist alles möglich?

Ich liebe meine Phantasie – sie gibt mir die Möglichkeit, alles zu tun, was ich mag. Was den Weg aus der Phantasie in meinen Alltag findet, ist von meinen Fähigkeiten, und von mir unabhängigen Bedingungen abhängig.

Frage 328: Hängst du an Traditionen?

Ich liebe Plattdeutsch – also ja. Sie ist meine Muttersprache.

Frage 329: Kennt jemand deine finstersten Gedanken?

Nein, denn oft erschrecke ich vor mir selbst, wenn ich meinen Gedanken freien Lauf lasse.

Frage 330: Wie sieht für dich der ideale Partner aus?

Die gibt es nicht – Ideale haben nun mal die Natur, nie erreichbar sein zu können. Mir ist ein Gegenüber aus Fleisch und Blut viel lieber.

Veröffentlicht von

Ed

Mittlerweile viel näher am ICH als erstes und zweites Leben mich bringen konnten. Herzlich Willkommen im Dritten

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