1000 Fragen an mich selbst – Part XXX

Frage 291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Die Beziehung auf ständiges Zusammensein reduzieren.

Frage 292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Gefragt zu werden, wieso ich studieren dürfe. Die Frage wurde mir vom einem wesentlich älteren Kollegen meines Vaters gestellt. Für ihn waren körperliche Einschränkung und geringe Intelligenz untrennbar miteinander verbunden.

Frage 293: Gilt für dich das Motto „was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“?

Da ich alles um mich herum aufsauge und kaum filtere, bin ich froh um jede Information, die mir erspart bleibt. Teil meiner depressiven Erkrankung ist, nicht filtern zu können. Mal kann es sehr amüsant sein, doch zumeist macht dieses Talent den Alltag unnötig komplex.

Frage 294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

War es in meiner Jugend so, daß ich die Meinung anderer übernommen habe, um keine zusätzlichen Konflikte zu provozieren und eine geringe Chance zu haben, gefühlt nicht ständig übergangen zu werden, nehme ich es heute als wesentlich entspannter wahr, eben eine solche zu haben und diese zu vertreten. Ich habe es nicht nötig, ständig auf ein Gegenüber zuzugehen, um Bestätigung zu finden, sondern kann sogar entscheiden, mit wem ich mich auseinander setzen mag. Ich bin also viel freier.

Frage 295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Wenn ich mich an Träume erinnere, dann ist es zumeist an Träume, in denen ich versucht habe, die vorherigen Tage zu verarbeiten. Einige Zeit habe ich mich im Rahmen meiner Therapie mit Traumdeutung auseinandergesetzt.

Frage 296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Auf sachlicher Ebene gehört eine Konfrontation nahezu zum täglichen Leben dazu. Geht es in der Therapie um Problemlösungen, kam es – je nach meinem Gegenüber und auch meiner Tagesform – auch mal etwas höher hergehen. Dann ist es gut, daß wir Moderatoren um uns haben.

Frage 297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Bei der Lösung von Problemen bin ich – anders als meine Mutter – in der Lage, auch realitätsferne Alternativen in die Diskussion mit hineinzunehmen. Das habe ich von meinem Vater. Will ich mit meiner Mutter ein Problem lösen, muß ich vorher Alternativen filtern, die ich meiner Mutter nicht nennen sollte, um einen unsachlichen Konflikt zu verhindern.

Ich kann nicht kochen, während meine Mutter sich mit Fremdsprachen schwer tut.

Frage 298: Wo bist du am liebsten?

Mit einem Buch auf meinem Sofa genieße ich gerne die Zeit, die mir nach Erledigung meiner Aufgaben bleibt,  Musik im Hintergrund,  oder aber mit einer guten Reportage (ich habe ZDFinfo für mich entdeckt).

 

 

Läßt das Wetter es zu, dann nutze ich meine freien Zeiten auch gerne für Liegerad- Touren.

Frage 299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Ja. Wenn ich es anders wollte, dann müßte ich einfach mehr unterwegs sein, sei es im Kino, in Cafés oder aber auch auf größeren Veranstaltungen.

Frage 300: Was ist dein Lieblingsdessert?

Herrencreme

Veröffentlicht von

Ed

Mittlerweile viel näher am ICH als erstes und zweites Leben mich bringen konnten. Herzlich Willkommen im Dritten

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