Alltag in und um der kleinen Domstadt

Archiv für

Fulfilled Prophecy?

Veröffentlicht in 29/05/2018

Wenn man jetzt über den großen Teich Richtung Westen starrt..was bleibt über? Zu konstatieren: Er hatte schon vor mehr als 60 Jahren Recht. Das ist aber nur die eine spontane Intuition, die mir beim Lesen dieses Zitates in den Sinn kam. Die andere betrifft ganz konkret mich, denn daß ich keine Feder bin, ist ja  nun einmal Fakt. Das ist aber vollkommen ok, denn ich habe im Alltag keine Probleme, es hält mich von nichts im Alltag ab. Und, wichtigster Punkt, mir geht es mit dem Gewicht gut. Das war allerdings nicht immer so, früher wäre ich sehr unglücklich darüber gewesen. Geändert hat sich dies, seitdem ich wegen meiner Depressionen behandelt werde, bzw. mit der Erfahrung, die ich unmittelbar davor habe machen müssen. Ich…

Mal wieder….

Veröffentlicht in 26/05/2018

mein Samstagsmittagessen. Es tat gut, das westfälische wieder mal auf dem Teller zu haben. Dorthin bin ich per Bus gefahren, denn erst heute Abend ist das Wetter wieder so, daß ich kopfschmerzfrei unterwegs sein kann. Bis dahin werde ich mich in meiner abgedunkelten Wohnung aufhalten, lesend oder schlicht Musik hörend. Wenn die Möglichkeiten für Gitarren ausgereizt werden, kommt so etwas dabei heraus:

MashUps

Veröffentlicht in 23/05/2018

& Einer meiner Therapie-Kollegen hat mir heute während einer Pause diese zwei Links geschickt und ich kann sagen: „Mir gefallen sie!“ Rock ist eh mein Ding und, wenn er mit einem Augenzwinkern gemacht ist, macht er mir noch mehr Spaß. Während der Fahrten von und zur Therapie höre ich jetzt bei jetzt keinen Roman, sondern lasse mir Richard David Prechts Erstlingswerk vorlesen.

Freier Abend

Veröffentlicht in 22/05/2018

Heute war eine Wohnungsbesichtigung – ein Interessent war ein zweites Mal, heute mit Ehefrau und Mutter, da – zum Verkauf meiner Wohnung, wieder einmal. Der Makler hat sich im Nachhinein kurz gemeldet und einen meiner Gedanken gestoppt, der mich beschlich, als das Trio in meiner Wohnung stand. Er sagte mir, die Frage nach der Entfernbarkeit der Rigipswände rund um meine Küche sei eine rein theoretische gewesen, für den Fall, daß ich irgendwann mal ausziehe. Nach dieser kurzen halben Stunde habe ich jetzt einen ruhigen Abend vor mir, ich beende ich Die Säulen der Erde als Hörbuch. begleitet mich schon sehr lange durch meinen ÖPNV-Alltag. Ich mag es sehr.

Brise

Veröffentlicht in 21/05/2018

Dieser Ausblick hat für mich etwas Entspannendes. Ist mein Balkon geöffnet, spüre ich die Temperatur, für mich angenehmer durch die Brise, welche in der Krone auch sichtbar ist. Mit dem Vogelgezwitscher und einer Playlist im Hintergrund werde ich heute einen Lesetag einlegen, ins New Orleans des beginnenden 20. Jahrhunderts gemeinsam mit Louis Armstrong eintauchen.

Zuerst Pflicht, dann Kür

Veröffentlicht in 20/05/2018

Dieses Mal habe ich den Besuch meiner Eltern mit einem Abstecher zum Hosen-Outlet im Nachbardorf verbunden. Dort lassen sich basics sehr gut, schnell und günstig finden. Es waren mal wieder Hosen fällig. Nach nicht ganz 15 Minuten konnte ich 2 Paar mein Eigen nennen, für weit unter 100 €. Das war nach einem gemütlichen Mittagessen mit meinen Eltern der Auftakt zur Kür. Per Bus ging es dann Richtung Hauptbahnhof der kleinen Domstadt und von dort weiter zu einer Therapiekollegin. Sie hat ihren 40ten mit einer kleinen Runde bei Grillfleisch und Burgern gefeiert. Ebenso wie heute hatten wir schon gestern Abend richtig Glück mit dem Wetter, konnten die Zeit im Garten unter Bäumen verbringen, eine Menge quatschen und eine Menge lachen. Solche Abende mag ich…

Disziplin..

Veröffentlicht in 18/05/2018

.. ist es, die Not tut, um mir und meiner Seelenhygiene treu zu bleiben. Über meinen Therapieplatz habe ich unter anderem die Flummi kennengelernt. Flummi verhält sich genauso wie es der Name vermuten lässt. Sie ist sehr spontan, leider aber auch sehr wechselhaft, sowie unglaublich kommunikativ. Sie kann einem schon ein Ohr abkauen. Dabei bleibt sie wahnsinnig sympathisch, aber eben auch anstrengend. Das habe ich diese Woche erleben können. Übrigens – sie ist 15 Jahre jünger als ich. In diese Woche hinein hatte sie offenbar Kommunikationsschwierigkeiten mit ihrer Familie und ich war – neben ihren Begleitern in der Therapie – der erste Ansprechpartner. Das ist selbstverständlich ein Kompliment, aber bei 5, 6 Telefonaten täglich nach Feierabend kann das extrem qzeitraubend und anstrengend werden. Gestern…

Während der Heimfahrt….

Veröffentlicht in 13/05/2018

in meine Wohnung fahre ich immer wieder an Bildern wie diesen vorbei, überall Blüten – insbesondere Kirschblüten – und Räder, Räder, Räder.           Ich finde diese Ideen sehr gut, wenn auch diese rund um den Bahnhof nach sehr kurzer Zeit schon ihre Grenzen erreicht haben. Durch den Tunnel hindurch, auf der Rückseite des Bahnhofs sind noch zwei weitere Fahrradparkhäuser geplant. Ich hoffe, daß macht das Platzproblem etwas weniger brisant. Mir kommt zugute, daß ich einen Euroschlüssel bekommen werde. Mit dem kann ich an Fahrradboxen heran, denn mein Rad passt ja einfach nicht dort hinein. Heute werde ich in der Sonne liegen und lesen.

Ausweichen

Veröffentlicht in 12/05/2018

Dem KatholikentagsAlltag weiche ich möglichst aus, denn ich nehme ihn nur als voll & stressig wahr. Um uptodate zu bleiben nutze ich die App – dort werden die theologisch und politisch brisantesten Treffen, Themen & Thesen zusammengefasst. Das muß mir leider reichen. Gestern bin ich gegen den Strom gefahren, habe das erste Mal Decathlon betreten und für mich entdeckt. Günstig und gut. Eine Kollegin hatte mich gebeten, sie mit meinem Ticket dorthin zu bringen, zu begleiten. Ich habe T-Shirts für mich gefunden. Ein Klassiker zum Einstieg in den Lese – Abend.

Vor 31 Jahren

Veröffentlicht in 08/05/2018

Ein wirklich tolles Konzert mit Perlen von Klassikern meiner Kindheit und Jugend. Unter anderem ist dabei. Den Song habe ich das erste Mal gehört im Sauerland-Lager, dem Sommerferienangebot der katholischen Kirchengemeinde meiner Kindheit. Dort spielte einer der Gruppenbetreuer mit seiner Band, den Beatniks, ein abendfüllendes Konzert mit 60er, 70er & 80er Jahre – Rock- & Blues-Klassikern. Schon damals war die Musik genau mein Ding, ist es bis heute geblieben. Heute war der vorletzte Teil des Countdowns zum nächsten langen Wochenende. Wieder hatte ich Gelegenheit, die Therapie regelmäßig und kontinuierlich in meinem Rhythmus zu gestalten. Das gibt mir die Sicherheit und die Ruhe, mit der Großveranstaltung ab morgen Nachmittag hier in der kleinen Domstadt und dem damit verbundenen Trubel einigermaßen zurechtzukommen, bzw. diesem auszuweichen. Klar…

Kurze Tage…

Veröffentlicht in 07/05/2018

… gestalte ich momentan für mich. Das Wetter nötigt mir das ab. Das bedeutet, daß ich nach den Therapiezeiten nur schnell notwendige Besorgungen erledige, um dann in meine abgedunkelte Wohnung zurückzukehren. Die Zeit dort verbringe ich erstmal schlafend, denn, durch die Hitze angestrengt, ich bin in der Regel angezählt. Falls ich noch einmal hochkomme, bewege ich meine Liege über einige Kilometer meistens bis zu meinem liebsten Eiscafé. Gegen Abend, so auch jetzt, nutze ich meinen französischen Balkon zum Lesen im goldenen Sonnenlicht. Dieses Buch wurde mir heute empfohlen. Ich bin gespannt.

9 Uhr, Telgte / Westfalen

Veröffentlicht in 03/05/2018

Ich sitze im Bistrobereich des AlexOffice, dem Pendant meines Therapieplatzes in der kleinen Domstadt. Kaum habe ich das Büro heute morgen betreten, lag das Paket – ohne weiteren Kommentar – mit intrinsischer Botschaft – an meinem Arbeitsplatz. So sitze ich jetzt in dem lichtdurchfluteten ehemaligen Dorf – Schlecker, habe meine aktuelle Lektüre auf dem Schoß und warte auf 9:15 Uhr, um einen Kaffee abzustauben und dann direkt wieder zum Zug in Richtung kleine Domstadt zu starten. Den Weg finde ich wieder, im Unterschied zu einer Menge meiner Therapie – Kollegen. Das bringt mir eine Reihe solch entspannter Jobs ein.

Leider….

Veröffentlicht in 02/05/2018

…. haben die notwendigen Ich-Tage am langen Wochenende mir Möglichkeiten genommen, meine Familie zu treffen. Zum einen hat meine dritte Nichte in der letzten Woche ihren 5ten Geburtstag gefeiert und das mit einem Brunch gefeiert, und zum anderen hat meine älteste Nichte am Sonntag das erste Mal die heilige Kommunion empfangen. Gestern, zu guter Letzt, hat meine ältere Schwester ihren 39ten Geburtstag, wie jedes Jahr mit eigenem freien Tag, gefeiert. Ich  bin absoluter Familienmensch. Deswegen hat es mich schon arg gewurmt, meiner Gesundheit Tribut zollen zu müssen. Es war aber doch anders, anders als es bei vorangegangenen ähnlichen Situationen schon mal war, denn insbesondere meine Mutter hat darauf verzichtet, als ich ihr die Entscheidung rechtzeitig vorher mitgeteilt habe, sich an mir abzuarbeiten. Froh bin…

Ich-Tage

Veröffentlicht in 01/05/2018

Sie waren nötig. Ich habe sie auf dem Sofa, mit unterschiedlichsten Konzerten des 3sat – Thementages im Hintergrund heute, oder aber mit einem meiner Bücher verbracht. Heute habe ich eines ausgelesen und mit einem neuen begonnen, diesem hier: Gerade mal wieder haben die Gabba – 5 – Minuten eines Nachbarn das Kozert im Hintergrund vollkommen übertönt. Ich habe festgestellt, daß das Konzert als Hintergrundmusik zum Lesen ganz neue Qualitäten bekommt.