Start ins wieder lange Wochenend‘

Auch dieses Wochenende habe ich wieder einen freien Freitag für mich. Morgen werde ich ihn erst einmal dazu nutzen, auszuschlafen. Ich bin froh, daß es nur noch etwas mehr als vier Wochen sind, bis ich 14 Tage Zeit für mich bekommen werde. 

Darauf freue ich mich. Ich brauche diese Zeit. Wozu ich sie neben dem Ausruhen und Abstandhalten vom Alltag nutzen werde, weiß ich noch nicht, habe aber Wünsche. Da ist zum Einen der Wunsch, mein Selbst herauszufordern, endlich mal eine 100 km – Tagestour anzutreten, beispielsweise über Land bis zu meinen Eltern zu fahren. Zum anderen ist da auch der Wunsch, Gemälde in Acryl zu schaffen, es nicht bei Zeichnungen zu belassen. Und da ist der Wunsch, es immer besser mit mir Selbst aushalten zu lernen, in Ruhe, mich meinen Gedanken auszusetzen, noch weniger in flüchtenden Aktionismus zu verfallen. 

Euch allen einen ruhigen Abend.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LIX

Frage 581: Wie kannst du es dir selbst leichter machen?

Eine Sínglespülmaschine wäre toll. In meiner jetzigen Wohnung kann und darf ich sie aber nicht einbauen lassen. Das muß also bis zu meinem nächsten Umzug warten, den ich erst nach dem Ende meiner Privatinsolvenz angehen kann. Also muß dieses Projekt warten.

Frage 582: Worum weinst du insgeheim?

Ich trauere immer noch den verpassten Gelegenheiten zu Gesprächen mit meinem Patenonkel nach. Leider ist er vor 3 Jahren viel zu plötzlich gestorben.

Frage 583: Hast du jemals einen Liebesbrief geschrieben?

Ja, habe ich, weiß aber bis heute nicht, ob er bei ihr jemals angekommen ist. Wir trafen uns in den Herbstferien 1994 im Kloster der Gemeinschaft von Taizé, haben die gemeinsame Woche sehr genossen, aber bis auf den Vornamen nichts weiter ausgetauscht. Es hat mich ein Vierteljahr gekostet, die Adresse über die verrücktesten Wege heraus zu bekommen und mich zu überwinden, überhaupt einen Stift in die Hand zu nehmen und Worte zu finden. 😉

Frage 584: Hast du jemals einen Liebesbrief erhalten?

Ja, den habe ich auch noch immer. Es war zu Schulzeiten – heute ist sie mit unserem Englischlehrer verheiratet.

Frage 585: Spendest du regelmäßig für einen guten Zweck?

Ich gebe gerne an Wohnungslose hier in Münster mal alte warme Kleidung oder auch mal eine Flasche kaltes Getränk – keinen Alkohol. Im diesem Sommer habe ich das häufiger getan.

Frage 586: In wie vielen Weltstädten bist du gewesen?

Ich war bisher in London, Paris, Rom, Berlin, Sao Paulo, Chicago, Nantes

Frage 587: Welchen Modetrend von früher findest du heute lächerlich?

In meiner Zeit als Punk unter der Trauerweide im Stadtpark meiner Heimatstadt habe ich ständig Lederkutten getragen  – obschon ich ihn besorgt habe, war ich der einzige, der keinen Alkohol getrunken hat.

Frage 588: Ist deine Grundeinstellung positiv?

Ja, mittlerweile wieder. Das habe ich mir schwer erarbeitet.

Frage 589: Wie reich wärst du gerne?

Geld macht kein Glück, allenfalls entspannt es den Alltag. Ich bin reich, weil ich nach einer Zeit der absoluten Panik wieder so konzentriert sein kann, Bücher zu lesen, zu erleben und zu genießen. Gleiches gilt für Musik. Dort lassen sich Welten entdecken:

 

Frage 590: Darf man lügen, um jemand zu schützen? 

Ja, auf jeden Fall.

Jahreszeitentsprechend….

…. ändert sich meine Grundstimmung – nein, sie wird nicht akut depressiv – ich bekomme eine Grundruhe, die sich auch in diesem Song finden läßt.

 

 

Damit geht es mir gut, dieses Zusammenspiel wirkt auf entspannend. Auch werde ich häuslicher, bin gerne in meinen vier Wänden, fühle mich angekommen, zu Hause. Meine erste Ansprechpartnerin beim BeWo hakte in unserem 4 – Augen – Gespräch heute Nachmittag nach, ob alles gut sei, denn ihr sei im Laufe der letzten Wochen aufgefallen, daß ich mich oft zurück zöge. Ihr Vermutung war, daß meine Depression sich wieder nach vorne geschoben habe, ich mich flüchtend vor meinem Alltag verstecken könne. Das konnte und kann ich aber entkräften, denn  meine Wohnung ist mein Ruhepunkt, in dem ich Kräfte sammeln und Dinge für mich tun kann. Das mache ich bewußt, nehme mich zurück, denn in früheren Jahren war ich ständig unterwegs und unter Strom. Wenn es damals unterm Strich wenigstens für mich gewesen wäre, dann wäre ich möglicherweise im Gleichgewicht geblieben.

Hätte, wäre, wenn bringt aber nichts – ich wurde und habe mich persönlich und finanziell ausnutzen lassen. Um das zu verhindern, nehme ich mich zurück. Das fällt auf und es wird beim BeWo angesprochen. Dort fühle ich mich gut aufgehoben.

 

Wochenendstart

Da wir keinen Urlaub ins neue Jahr übertragen können, habe ich nun jeden zweiten Freitag frei – bis Jahresende. Dann sind meine Tage gut eingesetzt.

So bin ich jetzt gerade in meiner Wohnung, in meinem Regal steht meine Weihrauchschale, dampfend und duftend, im Hintergrund läuft ein Konzert des Altmeisters

des Soulfunks

und ich habe meinen letzten Platz des Abends auf meinem Sofa erreicht,  mit einer meiner aktuellen Lektüren in meinen Händen.

 

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Euch allen einen ruhigen, gemütlichen Abend.

 

 

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LVIII

Frage 571: Wie viele Stunden am Tag verbringst du vor dem Computer?

Zwei bis drei Stunden – während meiner Therapie habe ich seit fast 3 Jahren keinerlei Kontakt mehr zu PC – Tätigkeiten.  Sollte es doch mal dazu kommen, dann ist es, weil ich jemanden in Excel unterstütze.

Frage 572: Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?

Das ist einfach  für mich. Ich brauche nichts zu verschweigen, denn es gibt längere Zeit schon niemanden mehr, mit dem ich mein Leben so eng teile.

Frage 573: Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht machen zu müssen?

Warum sollte ich Ausreden nutzen? Ich gehe sehr offen und direkt damit, wenn ich Dinge nicht mache.  Einige können damit nicht umgehen, doch  bin ich mir in dem Punkt einfach selbst der Nächste.

Frage 574: Gehst du gerne ins Kino?

Ich gehe sehr gerne ins Kino, aber mittlerweile eher selten. Es ist schlicht eine Kostenfrage. Natürlich kommt auch dazu, daß ich nie ins Kino gehe, weil irgendwer meint, ich müsse; Mainstream ist einfach nicht mein Ding. Ich liebe Programmkino.

Frage 575: Wie großzügig bist du?

Ich bin und  bleibe es, allerdings nach den Erfahrungen mit derjenigen, die ich für eine Freundin hielt, beschränkt es sich auf Hilfestellung und Unterstützungen, auf Dinge, die ich unter Kontrolle halten kann. Der Gedanke an mich Selbst, der setzt mittlerweile an einer sehr gesunden Stelle ein, ich setze bewußt und sehr deutlich Grenzen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben es mich gelehrt.

Frage 576: Was versuchst du zu vermeiden, weil du Angst hast?

Ich vermeide große Menschenansammlungen, da ich Angst habe, meinen Stand – das meine ich wörtlich – zu verlieren. Nur solange ich auf meinem linken Bein stehe, kann ich auf Enge reagieren, auf dem rechten Bein kann ich nichts ausgleichen – ich falle um, wie ein Sack.

Frage 577: Was ist deine neuste harmlose Leidenschaft?

Qobuz durchforsten.

Frage 578: Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?

Einen Cut.

cut

Frage 579: Wie geht es dir wirklich?

Ich lerne immer mehr und besser mit meinen Depressionen zu leben. Da kann es mitunter richtig miese Tage geben, doch Übung macht den Meister! Wichtig ist, daß ich mich immer besser beobachten lerne und akzeptiere, daß Signale mich eben aus dem Tagesplan rausholen – ich meine Gesundheit an erster Stelle halten muß.

Frage 580: Worauf hast du zuletzt schweren Herzens mit NEIN geantwortet?

Ich wurde heute um Hilfe gebeten, von einer  Freundin, die wieder nach Spanien zurückgekehrt ist. Auf ihre erste konkrete Bitte habe ich mit Nein geantwortet, weil es ähnlich hätte enden können wie 2011, ich wieder tief hätte abstürzen können. Selbstachtung kann manchmal extrem schwer fallen. Kontakte werde ich ihr aber vermitteln können.

:- ))Dank an…

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In einer thematischen Playlist bin ich über diesen Song

gestolpert.

 Boz alias William Royce Scaggs ( * 8.Juni 1944) macht schon Jahrzehnte lang Rock & Blues Musik. Bis heute war ich ihm noch nie begegnet, weiß nun also, wie ich meinen Abend heute gestalten kann. Ich werde mich mal durch seine Diskografie wühlen, herausfinden, was ich bisher an weiterer guter Musik verpasst habe.

Gestern habe ich erfahren, daß im Laufe dieses Monats der ältere Bruder meines Vaters uns wieder einmal besucht. Schon jahrzehntelang lebt er mit seiner Familie in Sao Paulo, ist mittlerweile viermal Opa. Nach ihrem letzten Kontakt meinte mein Vater, er sei froh, mal raus zu kommen. Er vermutet, meine Tante habe ihn etwas zu oft großväterlich eingespannt. 😉

Ich freu mich auf jeden Fall, ihn wieder zu sehen.

 

….

 

 

Neuberliner…..

 

….. sind die Jungs vom 5ten Kontinent. Es klingt, als habe Nile Rodgers einen Zwilling im Geiste, denn er klingt so:

.

 

In den letzten Jahren war er nicht nur mit CHIC erfolgreich, sondern auch mit diesem Song:

 

Die Gitarre zieht sich durch, richtig? Ich liebe cleanen Funk einfach. Nach der sehr kurzen letzten Arbeitswoche fiel mit der Start nach 5 Tagen Pause etwas schwerer – so kam es uns und mir zugute, daß einer unserer Zulieferer mit einer Lieferung in Verzug war. Erst nach einigen Stunden Lektüre (gegen Mittag) konnten wir mit dem neuen, ziemlich umfangreichen Auftrag starten. Morgen wird es regelmäßig ruhig weiter gehen. Das kommt mir gelegen.

 

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LVII

Frage 561: Bedauerst du etwas?

Ich bedauere, manchen Personen zu lang Zugang zu meinem Leben gegeben zu haben.

Frage 562: Welchen Zeichentrickfilm magst du am lieben?

Alles rund um Scrat.

Scrat

Frage 563: Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt?

Terranauten

Ich hatte mir während dieses Experiments mehr Einblicke in die Psyche der Protagonisten erhofft.

Frage 564: Was würdest du deinem Kind fürs Leben mitgeben?

 Du bist gewollt, ein Geschenk GOTTES. Probier‘ aus, was dir Spaß machen kann. Habe keine Angst vor Fehlern.

Frage 565: Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?

Ich nehme mir regelmäßig internetfreie Zeiten, lebe im Kloster mit.

Frage 567: Wer war deine Jugendliebe?

Heute ist sie die Frau unseres gemeinsamen ehemaligen Englisch-Lehrers. Wir verstehen uns bis heute bestens.

Frage 568: Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen?

Das war beim letzten Sommerfest des BeWo, Anfang September.

Frage 569: Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben?

Hell, zweigeteilt (ich lebe in einer Maisonette), ne Menge Bücher.

Frage 570: Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen?

mit meiner Familie, der erweiterten. Ende des Monats besucht uns der ältere Bruder meines Vaters, er lebt in Sao Paulo.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LVI

Frage 551: Welchen Wochenendtrip oder welche Kurzreise hast du gerade geplant?

Ich starte gleich zu meinen Eltern. Dort treffe ich auch meine kleine Schwester und ihre 3 Töchter.

Frage 552: Bist du ein Landmensch oder ein Stadtmensch?

Ich bin absolut Landmensch – ich brauche sicheren Stand, das geht nur mit Platz.

Frage 553: Mit welcher Person, die du nicht persönlich kennst, fühlst du dich verbunden?

Mit dem Papst, Franziskus I., denn ich teile seinen genügsamen Lebensstil, gebe, was ich kann.

Frage 554: Was gibt dir in einer schweren Zeit Halt?

Mein Umfeld & Gespräche mit IHM.

Frage 555: Bist du gut zu dir selbst?

Ich lerne es immer mehr. Das reflexhaft schlechte Gewissen meines alten Lebens tritt immer mehr in den Hintergrund.

Frage 556: Was bedeutet Freundschaft für dich?

Freundschaft ist etwas sehr rares. Sie zu finden und zu pflegen – das bleibt stete Aufgabe.

Frage 557: Wer hat dich in letzter Zeit überrascht?

Die Natur mit ihren tollen Farben:

AAsee Herbst

 

 

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Die Fotos habe ich während meiner letzten langen Spaziergänge einfangen können.

Frage 558: Traust du dich, Fragen zu stellen?

Ja, auf jeden Fall. Es gibt keine Frage, die nicht gestellt werden sollte. Ob sie grenzüberschreitend war, wird anhand der Antwort unmittelbar klar.

Frage 559: Hast du Dinge vorrätig, die du selber nie isst oder trinkst?

Nein, denn ich lebe alleine. Einzig bei Besuch habe ich alkoholische Getränke da, die ich nie anfassen würde.

Frage 560: Setzt du dir Regeln, die du dir selbst ausgedacht hast?

Ja, denn sie sind nichts anderes als Teil von Disziplin. Manche verstehen die Regeln nicht, die ich mir in Bezug auf Geld selbst auferlegt habe. Sollte ich mal wieder depressiv abschmieren, sind sie unabdingbar.

Die musikalische Untermalung der Busfahrt zu meiner Familie:

1000 Fragen an mich Selbst – Part LV

Frage 541: Führst du Tagebuch?

Ich habe innerhalb einer sehr tieftraurigunsortierten Phase 2005 begonnen, auf www.mytagebuch.de zu schreiben, meine Gedanken zu sortieren und für mich selbst greifbar zu machen. Kurz vor meinem Start hier, mit einigen gemeinsam, ist die Seite dann offline gegangen.

Frage 542: Welche Personen sind auf deinem Lieblingsfoto abgebildet?

Meine Nichten gemeinsam in der Badewanne 😉

Frage 543: Hast du häufig unnötigerweise Schuldgefühle?

Ja – das ist wohl eines der Symptome des Lebens mit einer Depression. Es ist und bleibt eine Sache des Damit-Umgehen-Lernens.

Frage 544: Was magst du am Sommer am liebsten?

Sein Ende – dann verlieren meine Kopfschmerzen ihren nahezu chronischen Charakter.

Frage 545: Auf was kannst du am leichtesten verzichten?

Auf sommerliche Temperaturen.

Frage 546: Wie häufig gönnst du dir irgendwas?

Das mache ich regelmäßig schön sehr lange Zeit – über die Jahre hat sich die Natur der Dinge grundlegend geändert. War es über Jahre eher materieller Natur – krankheitsbedingt bis in die Privatinsolvenz – so genieße ich heute den Luxus, Ich- Zeiten ohne schlechtes Gewissen immer wieder einzuflechten.

Frage 547: Mit welcher Art von Fahrzeug fährst du am liebsten?

Ich liebe die Touren mit meiner ziemlich flotten Liege.


Frage 548: Wovon bist du glücklicherweise losgekommen?

Ich kann von mir stolz sagen, daß ich nie betrunken war. Die Zahl der Zigaretten und Zigarillos in meinem Leben kann ich an meinen zwei Händen abzählen. Stattdessen gab es in der Zeit vor dem Abitur  eine andere Sucht; 3 – 4 Pakete Fischerman’s Friend täglich.

Frage 549: Woran denkst du morgens zuerst?

Ab unter die Dusche … und dann alles andere.

Frage 550: Was hast du vom Kindergarten noch in Erinnerung? 

Während meiner 3 Kindergarten Jahre (1980 – 1983) habe ich den Kindergarten innerhalb meiner Heimatstadt gewechselt. 1981 sind wir 5 in unser Haus in einem neuen Stadtteil umgezogen. An die Räume meines ersten Kindergartens kann ich mich nicht erinnern, treffe aber regelmäßig bis heute meinen Kindergärtner – wir teilen ein Hobby, singen in unterschiedlichen Chören, treffen uns bei Projekten immer mal wieder.

Zu einigen meiner Gruppenkollegen aus dem zweiten Kindergarten habe ich bis heute Kontakt. Wir treffen uns immer mal wieder im Heimatort.

Die Truppe des ersten Jahres:

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Die Truppe der beiden letzten Jahre:img_20171227_110753970377979.jpg

Reborn?

 

Hört ihr ihn, den King of Pop?

Ich finde die Idee ganz witzig, aber nötig hätte Lenny K. es nun wirklich nicht. Der Song, das ganze Album sind mal wieder richtig funky.

Heute war der erste Tag meines laaaaaangen Wochenendes, erst am Montag geht’s wieder los zur Arbeitstherapie. Bis dahin nutze ich die Stunden für Ich – Zeit, werde am Samstag nach einigen Monaten meine jüngste Nichte wieder sehen. Ich freue mich riesig darauf, heute Abend auf eine kühle Flasche Bier, weitere gute Musik und eines meiner aktuellen Bücher.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LIV

Frage 531: Wer hat für dich eine Vorbildfunktion?

Meine Eltern, einige meiner Familienmitglieder – allein die Seite meiner Ma hat 89 Mitglieder – und einige meiner Lehrer aus Grundschul – & Gymnasialjahren.

Frage 532: Würdest du etwas stehlen, wenn du nicht dafür bestraft werden würdest?

Nein.

Frage 533: Hättest du gern eine andere Haarfarbe?

Nein. Ich richte mich eher darauf ein, keine Haare mehr zu haben 😉

Frage 534: Was ist der größte Unterschied zwischen dir und deiner Partnerin?

Ich habe im Moment niemanden an meiner Seite.

Frage 535: Wo isst du zu Hause am liebsten?

Auf dem Sofa vor dem Fernseher.

Frage 536: Wenn alles möglich wäre: Welches Tier hättest du gern als Haustier?

Ich hätte gerne wieder ein Hund – leider geht das alleine nicht. Das wäre eine Qual für ein Tier.

Frage 537: Auf welche Frage wusstest du in letzter Zeit keine Antwort?

Auf einige – die meisten der Fragen bezogen sich auf politische Situationen und mein Befremden: Wie kann es unter denkenden Menschen soweit kommen?

Frage 538: Was ist in deinen Augen die großartigste Erfindung?

Das Rad und alles, was sich aus ihm entwickelt hat.

Frage 539: Wenn du emigrieren müsstest: In welches Land würdest du auswandern?

Nach Island oder Nordfinnland – dort sind die Temperaturen über das Jahr hinweg nie zu hoch , zudem mag ich die Sprachen.

Frage 540: Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus?

Ich liebe Programmkino – gerne theologische Themen oder aber auch Reisedokumentationen.

Das Meer

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war meine Beschäftigung für heute.  Gegen Ende des Buches wurde hingewiesen auf eine Reportage, die sich um die Fisch- & Walfangpraxis Japans dreht.

 

Nach diesen 90 Minuten wurde mir etwas flau im Magen, ich habe mich an einigen Stellen heftig erschrocken und die Informationsquellen Wolfgang Fleischhauers wiedererkannt. Es war ein Sonntag nach meinem Geschmack.

 

Ruhige Stunden…

… habe ich mir gestaltet heute. Nach einer kurzen Einkaufstour – das Wetter hier hat jeden unnötigen Weg ausgeschlossen – war ich gegen Mittag wieder hier, in meinen vier Wänden.

Ich hab sie mit einigen Reportagen auf

zdfinfo, meinem absoluten Lieblingssender seit einiger Zeit, einigen Seiten in Meinem Kampf oder in meiner neuen Lektüre

Gewalt

verbracht. Diese Tage mag ich, sehe keinen Grund, den Tag morgen anders zu gestalten. Es ist auch so, daß die Beschäftigungen mich im Nachhinein weiter beschäftigen. Im Alltag beobachte ich unterschiedlichste Dinge, die mir unbegreifbar bleiben, zumindest solange mir ein theoretischer Unterbau fehlt. Diesen versuche ich mir langsam und konzentriert aufzubauen. Da ist der Zulauf zur AfD, den ich nicht nachvollziehen kann.

Wie können Menschen, denen per Universitätsabschluß die Fähigkeit zu denken, die Wirklichkeit wahrzunehmen und zu beurteilen, bescheinigt ist – Prof.Dr. Jörg Meuthen, Dr. Alexander Gauland, etc. – die Realitäten ihrer offensichtlichen Vorbilder verleugnen und ihre Denkmodelle als für Deutschland im Jahr 2018 geeignet ansehen? Das ist mir unbegreiflich. Ebenso die Szenen in unterschiedlichen Bundesliga – Stadien immer wieder – heute in Dortmund:

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BVB – Hertha

Was soll der Mist?

Begeisterung für den Fußball, für einen bestimmten Verein – geschenkt. Begeisterung für Feuerwerk und Donnerschläge – geschenkt. Begeisterung  für MMA, Wrestling – geschenkt.

Für die beiden letzteren gibt es andere Orte. Wird es verbunden, also offensichtlich zwangsläufig Gewalt daraus, sollte diese verfolgt werden. Daß die Vereine zur Verantwortung gezogen werden, ist in Ordnung,  notwendig, reicht aber meiner Meinung nach nicht aus. Ich hoffe, zumindest einige der Idioten können – trotz der Unübersichtlichkeit – identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden.

Ruhige Stunden – sie werden für mich immer wieder zu Zeit des Nach – denkens, des Nachvollziehenwollens. Das klappt nicht immer. Das ist nicht schlimm. Auf manches Niveau mag ich mich nicht herab begeben.

 

My task

…for next two days: 

Entspannen und wieder komplett fit werden. Das geht in den letzten Tagen zwar schon gut voran, doch werde ich in den beiden Tagen werde ich mich um mich selbst kümmern. 

Das mag heißen, daß ich lange schlafe, in einem meiner aktuellen Bücher versinke oder aber auch einen Spaziergang im botanischen Garten unternehme. Die Zeit wird meine sein.

 

Off duty

Morgen früh werde ich dann wissen, ob ich bis zum Ende der Woche in meiner Wohnung bleiben sollte. Auch ich habe mir – nach Jaaaaahren wieder  – die Rüsselseuche eingefangen und hüte mein Sofa mit Tee, heißer Milch mit Honig und anderen Hausmitteln. Da sind mir meine Sommerkopfschmerzen wesentlich lieber.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LIII

Frage 521: Welcher Dokumentarfilm hat dich beeindruckt?

 Zum Ende der fast 3 Stunden hatten wir 2005 das ursprünglich vollbesetzte Kino für uns zwei allein.

In den folgenden Jahren habe ich ihn mehrfach allein gesehen, bin immer wieder schwer beeindruckt.

 

Frage 522: Machst du in der Regel das, was du willst?

Solange die Verpflichtungen mir selbst gegenüber und meinem täglichen Umfeld gegenüber nicht darunter leiden, habe ich mir genau das in den Jahren meiner Therapien auf die Fahne geschrieben.

Frage 523: Wie weit hast du deine Vergangenheit hinter dir gelassen?

Ausreichend weit, um ohne Tränen oder Wut zu fühlen, sachlich über die Geschichte mit meiner Depression nachzudenken und auch – viel  wichtiger – darüber zu sprechen. Erst das macht es Schritt für Schritt möglich, mit meiner Depression umgehen zu lernen und zu leben.

Frage 524: Was solltest du eigentlich nicht mehr tun?

Meinem kleinen Finger den ganzen Arm folgen zu lassen. So gern ich helfe, muß ich lernen, den Blick viel näher bei mir zu halten.

Frage 525: Magst du klassische Musik?
Ja, ich singe sie herzlich gerne. Mein Lieblingsstück ist und bleibt seit meinen Jugendchorfängen dieses hier:

 

 

Frage 526: Wie aufgeräumt ist es in deinem Kopf?

Nach meiner Zeit in der Psychiatrie 2012/2013 kann ich von Glück sagen, daß es nie wieder so unaufgeräumt war wie in den 2 Jahren davor. Auch heute achte ich auf mich, sortiere die Aufgaben in meiner Therapie und meine Beschäftigungen in der Freizeit so, daß ich nicht mit unnötigem Datenmüll vollgestopft bleibe.

 

Frage 527: Welches Gedicht magst du sehr?

 

 Frage 528: Bist du ein guter Verlierer?

Spiele sind zum Spielen da – Gewinnen ist eine schöne  Zugabe.

 

Frage 529: Wer sollte dich spielen, wenn man dein Leben verfilmen würde?

Hmmm. Da ich davon ausgehe, daß – wenn überhaupt – so ein Film posthum entstehen könnte, darf es mir herzlich egal sein.

 

Frage 530: Wie viel zeit brauchst du, um dich für einen festlichen Anlass zu stylen?

Die Dauer bleibt sehr übersichtlich, max. 30 min.

Licht und Schatten….

…. haben dieses Bild gemalt.

Es ist entstanden während des Spaziergangs heute Nachmittag. Es wird wohl der letzte wirklich lange Gang gewesen sein, wenn der Wetterbericht Recht behalten sollte. So war er umso schöner, daß wir zwei nach einer längeren Radtour einen fast zweistündigen Spaziergang haben machen können. 

Wieder in meiner Wohnung habe ich den Abend mit dem Tatort und einem weiteren aufgezeichneten verbracht und hoffe jetzt, daß ich nach den fast 35 km Radtour und Fußmarsch heute morgen ohne Humpeln durch den Tag komme.
https://youtu.be/VKtUSpK2T7U

Andernfalls muß ich das Tanzen in meine Vorstellung verlegen.

Day off

Diese Woche ist es wieder soweit – ich verlängere mein Wochenende um einen Tag. Heute Vormittag helfe ich einer fußlahmen Freundin, ihren Pfand mal wieder loszuwerden. Seit mittlerweile zwei Wochen kann sie sich nur noch an Krücken bewegen – ihr ist eine Dame mit dem Auto über den Fuß gefahren.

Im Anschluß an die ein, zwei Gänge werde ich zur Bank fahren, Bargeld holen und dann mit der Kaffeerunde endgültig ins Wochenende starten.

Wenn einer Nachbarn mein Paket annimmt, habe ich neuen Lesestoff:

Right

 

Ich bin erstmal niemandem etwas schuldig, ich mache mein Ding, und das ist gut so.

Umso schöner ist es dann, wenn es jemanden gibt, der Interesse hat, dieses Ding kennen zu lernen. Auch gestern haben wir uns wieder gesehen, einige Stunden miteinander verbracht.

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Hier sind wir hinter dem Münsteraner Schloß im botanischen Garten unterwegs. Die Farben sind doch einfach genial, oder? Zu zweit haben wir ihn entdeckt, denn ich mußte gestehen, daß ich in meinen insgesamt fast 17 Jahren hier noch nie einen Schritt hineingesetzt hatte.

Es fühlt sich so selbstverständlich, vertraut an, wenn wir gegenseitig von uns erzählen und damit so ungewöhnlich – für mich. Das ist gut so. Ich mag das Gefühl, wenn ich an ihr Lächeln denke.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LII

Frage 511: Wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben?

Casual, leger.

Frage 512: Was ist wahr geworden, wovon du als Teenager geträumt hast?

Ich wache jeden Morgen gerne auf, mag das, was ich tue und die Menschen um mich herum. Als Teenager war das ganz anders.

Frage 513: In welchem Meer bist du zuletzt geschwommen?

Zuletzt bin ich vor Mexikos Westküste im Ozean geschwommen.

Frage 514: Kochst du oft Fertiggerichte?

Ja, es gibt mal Fertigpizza und auch Ravioli.

Frage 515: Wo fühlst du dich geborgen?

In meiner Höhle.

Frage 516: Was ist dein Schönheitsgeheimnis?

Ich trinke viel Wasser, komme jeden Tag auf rund 4 Liter.

Frage 517: Bist du manchmal streng mit dir?

Ja, insbesondere, wenn es um meine tägliche Therapie geht.

Frage 518: Welche Geschichte wird schon seit Jahren immer wieder in deiner Familie erzählt?

Es wird erzählt, ich habe als Kind und Jugendlicher meine Schutzengelarmee heftig strapaziert. 😉

Frage 519: Wann bist du zuletzt den ganzen Tag an der frischen Luft gewesen?

Heute. Wie üblich habe ich einige Botengänge und -fahrten erledigt und habe mich im Anschluss wieder mit ihr getroffen. Wir sind durch den botanischen Garten geringelt. Einer der beeindruckendsten Bäume war dieser hier:

Im westfälischen Bauerngarten sind wir beide an den Farben der Gemüsen hängengeblieben.

Frage 520: Wie schön schreibst du noch mit der Hand?

Ich schreibe täglich während der Therapie mit der Hand. Ich bin ganz zufrieden mit den Ergebnissen.

Auch ohne jeden Alkohol….

 

…. kann ich an manchen Tagen dieses Gefühl verdammt gut nachvollziehen. Da bin ich nach 6 Stunden unter Therapiekollegen auch mal richtig ausgebrannt, froh, meiner Wege alleine ziehen zu können, mit Musik auf den Ohren und Gedanken auf Reisen. Heute war es auch wieder so – meine Gedanken hingen meinem Wochenende nach. Der Sonntag war so, wie ich ihn kenne und mag – habe mich dem Ende einer meiner Lektüren angenähert, einige ZDFinfo – Dokus gesehen und einige Stunden gedöst.

Am Samstag war es anders – seit langer Zeit hatte ich wieder ein Date. Auf einer kleinen regionalen Seite hat sie mich angeschrieben – einige Nachrichten gingen hin und her – und ich bin ihrer Idee, uns am herbstlichen Aasee hier in der kleinen Domstadt zu treffen, sehr gern gefolgt.

AAsee Herbst

Die herbstlichen Farben waren bei dem Sonnenschein der absolute Hit. Das ging uns zweien genau gleich – wir waren absolut geflasht. Nach einem Essen beim Italiener sind wir zurück zu unserem Ausgangspunkt, haben heute immer mal wieder Nachrichten ausgetauscht und werden uns morgen Nachmittag wiedersehen.

Ich freu mich.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LI

Frage 501: Lässt du dich gern überraschen, wenn du essen gehst?

Ja, allerdings; insbesondere, wenn es um Eissorten geht.

 

Frage 502: Was war die beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn?

Meine erste Berufslaufbahn – als Kommunalbeamter – an den Nagel zu hängen, war die beste. Ohne sie wäre ich heute schlechter dran – davon bin ich überzeugt.

 

Frage 503: Wie heisst deine Liebelingsblume?

Ich liebe Sonnenblumen.

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Frage 504: Glaubst du, dass man dich hynotisieren kann?

Ich denke, daß das ginge, denn ich glaube, daß ich insbesondere in Taizé – während meiner Wochen in der ökumenischen Gemeinschaft in den gemeinsamen Gebets- & Gesangszeiten dem Zustand sehr nah war.

 

Frage 505: Was musst du endlich wegwerfen?

Bei meinen Eltern auf dem Dachboden stehen noch Zeitungssammlungen aus meiner Grundschulzeit.

 

Frage 506: Welche Stadt im Ausland würdest du gerne besuchen?

Ich mag gerne Reykjavik sehen und kennenlernen.

 

Frage 507: Trägst du häufig Lippenstift?

Das gab es bisher nur einmal – bei Konzerten innerhalb von Szenen aus La Cage aux folles. 

 

Frage 508: Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten?

Mit aufgeschäumter Milch und braunem Zucker. 🙂

 

Frage 509: Gehst du gelegentlich auf einem Friedhof spazieren?

Ich bin in meiner Kindheit und Jugend fast wöchentlich auf den Friedhöfen meiner Gemeinde gewesen – als Messdiener bei Beerdigungen.

 

Frage 510:Wie viel gibst du maximal für eine gute Flasche Wein aus?

Das ist bisher nur ein einziges Mal passiert. Ich habe knapp 50 € für eine Flasche Rioja Gran Reserva investiert – habe ihn über ein halbes Jahr schluckweise genossen. Kennengelernt hatte ich ihn bei einer Weinprobe in meiner damaligen Studentenjobfirma.