1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXX

791. Was ist der seltsamste Ort, an dem du jemals aufgewacht bist?

In der Kirche von Taizé – nach einer anstrengenden Schicht als Nightguard bin ich während des Morgen- Gottesdienstes eingeschlafen und zum Ende hin von Frère Haniòl geweckt worden.

792. Würdest du es gut finden, wenn etwas nach dir benannt würde?

Da so etwas zumeist posthum passiert, werde ich es nicht mitbekommen. Der Gedanke hat aber was.

793. Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?

Für mich ist es seit Grundschulzeiten liebgewonnene Gewohnheit, im Bett einige Seiten zu lesen.

794. Kannst du auch mit Leuten befreundet sein, die vollkommen anders denken als wir?

Nein, auf kurz oder lang sortiere ich diejenigen aus, mit denen nicht einmal eine gewinnende Diskussion führen kann.

795. Wie lange könntest du auf einer einsamen Insel überleben?

Keine Ahnung – ich würde es aber auch nicht testen wollen.

796. Wie oft googelst du den Namen deiner Jugendliebe?

Das macht keinen Sinn – ich weiß, daß sie mit unserem damaligen Englischlehrer verheiratet ist.

797. Welches Unterrichtsfach in der Schule war für dich schrecklich?

Chemie – obwohl ich einen tollen Lehrer hatte, habe ich bis heute keinen Zugang dazu bekommen.

798. Welche Zutaten dürfen in deinem Lieblingskuchen nicht fehlen?

Ich mag unglaublich gerne gedeckten Kirsch – und Apfelkuchen.

799. Was singst du unter der Dusche?

Gern und viel Blues und Gospel.

800. Fällt es dir leicht, einer Person zu sagen, dass du sie liebst?

Ja, ich trage mein Herz auf der Zunge.

Warten ….

…. auf meine Wäsche, das ist mein Sonntag Nachmittag. Das mache ich so entspannt wie möglich, unter anderem mit  Musik wie dieser hier:

 

 

Neben ihm ist heute auch er

 

ist auch er Teil meiner Liederliste im Hintergrund, während ich

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weiter besuche und ihren Gefühlen folge.

Ruhe

 

In ihr habe ich heute meinen Tag verbracht, meine Höhle habe ich nicht verlassen. Das Wetter hier hat auch wahrlich nicht dazu eingeladen. So habe ich meinen Tag mit Kannen Tee – aktuell trinke ich sehr gern Nana – Minze – lesend, Fernseh schauend, lesend & dösend verbracht.

 

1000 Fragen an mich Selbst – LXXIX

781. Welche Figur aus einem Roman würdest du gern verkörpern?

William von Baskerville aus Der Name der Rose, Umberto Eco.

782. Bist du ein unternehmungslustiger Typ?

Ja, sehr gern bin ich unterwegs. Heute ist es endlich so, daß ich meine Grenzen nicht mehr dem Gruppenzwang unterordne.

783. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

Ich bin gerne ausreichend früh an Ort und Stelle.

784. Wie sorgst du für Struktur in deinem Kopf?

Mit einer Gedankenstütze im Handy und mit meinem Gerüst aus Arbeitstherapie, ambulant betreutem Wohnen, meinem Neurologen, meinem rechtlichen Begleiter und meiner Familie gelingt es mir ziemlich gut, meinen Alltag entspannt zu gestalten.

785. Bist du schon einmal irgendwo gewesen, wo du nur Sand und Wasser um dich
herum gesehen hast?

Jepp, das Strandhaus meines Onkels an Brasiliens Ostküste liegt so idyllisch.

786. Auf welchen Platz setzt du dich in der Achterbahn?

Solange ich gefahren bin, habe ich möglichst ganz vorne gesessen.

787. Machst du eine andere Person schnell auf ihre Fehler aufmerksam?

Sofern und solange mich der Fehler nicht selbst oder mein direktes Umfeld betrifft, halte ich mich sehr zurück.

788. Welche Rolle hast du in deiner Freundesgruppe?

Ich hoffe, daß ich nie wieder auf eine Rolle beschränkt werde. Das war in meiner Jugend so, da ich noch nicht einmal hätte sagen, wer ich selbst denn genau bin.

789. Was ist das Exotischste, das du jemals gegessen hast?

Krokodil- und Känguruhfleisch

790. Liest du Horoskope?

Immer mal wieder, wenn ich schmunzeln mag.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXVIII

771. Wer hat dich in letzter Zeit stark beeindruckt?

Meine jüngste Nichte – sie hat in wenigen Tagen krabbeln gelernt.

772. Bist du ein gutes Vorbild?

Für einige vielleicht – möglicherweise wegen meiner Herangehensweise an das Leben mit meiner Depression.

773. Welche Tradition wird überbewertet?

Das, von dem behauptet wird, es sei auch in Deutschland bereits Tradition, Halloween. Es ist nichts weiter als ein Marketinginstrument, um mit Ramsch möglichst viel Geld zu verdienen.

774. Packst du Geschenke immer hübsch ein?

Ich tue mein bestes, mit anderthalb Händen komme ich aber schnell an Grenzen; von Herzen find ich wichtiger als vom Designer.

775. Interessierst du dich für Königshäuser?

Nein – zumindest was die aktuell noch amtierenden angeht. Anders ist es, wenn es um die historisch großen König- & Kaiserreiche geht. ZDFinfo leistet beste Dienste.

776. Welche Note von 1 bis 10 würdest du deinem Leben geben?

Eine 8, denn es geht mir schon arg gut, seitdem ich verstanden habe, daß mein Leben zu allererst mir gefallen und gut tun muß. Selbstverständlich gehören zu diesem schönen Leben nahe Vertraute, Freunde, Familie und auch Personen, denen ich möglicherweise nie wieder begegnen werde.

777. Fällt es dir leicht, mit Leuten in Kontakt zu kommen?

Oh ja, das ist wohl so. Ich lerne gerne neue Leute kennen. Schwerer fällt es mir dann, ein angebrachtes Gleichgewicht von Ferne und Nähe zu halten.

778. Wann hast du zuletzt etwas Neues gelernt?

Heute. Ich habe einen Auftrag hinbekommen, den andere mit zwei Händen nicht erledigen konnten. Das macht mich dann auch sehr stolz.

779. Wie hoch ist die Mauer um dein Herz?

Nicht sehr hoch, denn dann wäre aktives Zuhören kaum möglich. Manchmal führt das zu einer Verletzlichkeit, mit der einige bei mir nicht rechnen.

780. Machst du manchmal etwas nur widerwillig?

Manche Dinge ( Spülen 😂🤣) schiebe ich auch mal einen Tag vor mir her.

Kühles Wetter & klasse Musik

 

Gerade heute ist hier das Wetter so, wie ich es sehr mag.  Es ist kalt, die Luft klar und trocken.

Mit den Süddeutschen auf den Ohren habe ich vorhin meine erste Radtour diesen Jahres durch die nähere Umgebung gemacht. Meine Liege hat die paar Wochen Weihnachtspause im trockenen Keller gut überstanden, ebenso offenbar ich, denn das Fahren ging  flüssig und zügig.

Euch allen einen ruhigen Abend.

 

 

Abend – Musik

 

 

Eine meine ersten Entdeckungen auf qobuz war und bleibt sie, Alela Diane. Dieser Song ist einer meiner absoluten Favoriten von ihr. Läuft er bei mir, dann beruhigt er mich unmittelbar; warum genau, ist mir bisher nicht klar. Sicher kann ich nur sagen, daß mich der tiefe Baß im Refrain jedes Mal trifft, ich unmittelbar, unabhängig davon, wo ich bin, mitsinge. Die Reaktionen sind mir in der Regel egal, doch heute – es war im Bus auf dem Rückweg von der Therapie – scheine ich jemanden berührt zu haben. Von irgendwo im Bus gab es Beifall. Das war schon schön.

Auch der Rest der Tages war angenehm, die ersten beiden Tage der Therapie sind entspannt dahin geplätschert, es gab genügend zu tun, aber keinen Termindruck. So mag ich das,  und ich hoffe, daß der Rest der ersten Woche genau so bleibt.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXVII

761. Glaubst du an den Zufall?

Nein. Ich glaube, daß alles ein Effekt von Aktion und Reaktion ist. Es liegt meiner Meinung nach schlicht an der unvollkommenen menschlichen Wahrnehmung und Logik.

Wir sind schlicht nicht in der Lage, die gesamte Komplexität unserer Welt wahrzunehmen.

762. Wie viel Zeit am Tag verbringst du in der Küche?

Sehr wenig im normalen Alltag, denn für mich alleine gut zu kochen und nichts wegzuschmeißen, ist schlicht zu teuer. Da kommt es mir sehr zupass, daß die Alexianer in Laufweite meines Büros ein Restaurant führen und wir dort günstig jeden Tag 3- Gänge – Menüs für einen Heiermann bekommen können.

Gerne aber nehme ich mir an freien Tagen die Zeit, für mich, auch für andere, zu kochen.

763. In wem hast du dich vor Kurzem wiedererkannt?

Ich wurde wiedererkannt, oder besser, mein Vater 😉 Einer seiner Lehrerkollegen, selbst schon einige Jahre länger in Pension als er, begrüßte er mich überschwenglich zwischen den Tagen in meiner Heimatstadt.

Offenbar wird mein Vater mich nie leugnen können.

764. Bist du impulsiv?

Ich reagiere gerne spontan, was aber nicht immer mit einem Gefühlsausbruch zusammen fällt. Ein solcher ist für mich zum Unterscheidungskriterium zwischen diesen beiden Begriffen geworden.

Insofern sage ich nein.

765. Für wen hast du dich vor Kurzem geschämt?

Ich bin zufrieden und glücklich, daß ich so ausgeglichen bin, daß mich solche Dinge gar nicht mehr berühren. Ich kann mich mit ruhigem Gewissen um meine Gesundheit und mein Lächeln kümmern.

766. Kannst du mit einer Person des anderen Geschlechts eine Freundschaft haben?

Ja. Ich habe eine sehr gute, enge Freundin. Zugegeben, vor ein paar Jahren ist das mal schiefgegangen und die Freundschaft mit der gesamten Familie auseinander.

767. Hast du ein Lächeln, das du nur für Fotos aufsetzt?

Nein, dieses Heucheln beherrsche ich nicht. Auf Fotos lächele ich ehrlich. Biometrische Fotos mag ich überhaupt nicht.

768. Wen rufst du zuerst an, wenn du eine gute Nachricht hast?

Ich spreche mit meinen Eltern und meinen Schwestern.

769. Was würdest du tun, wenn du keine Verantwortlichkeiten mehr hättest?

Ich wäre tot. Eine solche Situation wird es nie geben, denn zumindest für mich trage ich immer Verantwortung.

770. Findest du dich selbst attraktiv?

Ich bin mit mir zufrieden, ja. Und offenbar gibt es auch einige Frauen, denen es so geht 😉

Reihe wieder vollständig

Heute ist wieder ein medimops – Paket bei mir eingetrudelt. Dieses hatte etwas ganz tolles für mich parat.

Band 7 & 8 der Martin-Schlosser-Reihe von Gerhard Henschel. Dabei handelt es sich um autobiographische Erzählungen, die im Jahr 1962 mit der Geburt des Autors in personam Martin Schlosser beginnen und zunächst im Erfolgsroman Ende der 90er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts Gipfeln.

Schon im Kindheitsroman, obschon einige Jahre vor meiner Geburt spielend, habe ich einiges aus meiner Kindheit wiedererkannt und manches Mal laut gelacht, mich an Geschmäcker erinnert und manches Gott sei Dank! fallen gelassen, da mir einige Erfahrungen erspart geblieben sind.

Ich freue mich drauf, wieder in seine Welt einzutauchen.

Sofa – Tag

Mit Musik im Hintergrund und meiner neuen Lektüre

werde ich meinen Tag ganz ruhig verbringen. Einzig um mein Leergut wegzubringen, werde ich meine Wohnung verlassen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXVI

751. Mit welcher Frucht würdest du dich vergleichen?

Einer 🍍 Ananas komme ich wohl am nächsten. In der Hauptsache bin ich gut zu vertragen, habe eine Schutzhülle, die ich ablegen kann, um mich vertraut zu machen. An vielen Stellen behalte ich sie aber, um nicht weiter verletzt zu werden.

An einigen Stellen – nach vielen unterschiedlichen Erfahrungen – bin ich leider schon holzig, schwer verträglich geworden.

752. Sind deine Gedanken immer richtig?

Richtig im Sinne von Es sind meine! sind sie immer. Das gilt aber nicht für die sachliche Richtigkeit; meine Gedanken und Erkenntnisse sind sämtlich falsifizierbar.

Im Grunde genommen startet unter anderem an diesem Punkt gewinnende Kommunikation.

753. Welche Worte möchtest du irgendwann noch von jemandem hören?

„Ja, ich will!“

754. Was an dir ist typisch deutsch?

Ich sage sogar typisch westfälisch. Ich verstehe und spreche sehr gern Münsterländer Plattdeutsch.

755. Fühlst du dich in deiner Haut heute wohler als vor zehn Jahren?

Oh ja. Ich bin froh, daß ich die notwendigen Schritte mit viel und toller Unterstützung habe tun können, um heute einen geordneten und angenehmen Alltag zu haben. Mir geht es richtig gut.

756. Wann hat mal dein Glück auf dem Spiel gestanden?

Das hat es mit Sicherheit zum Zeitpunkt meiner letzten aktiven Autofahrt. Die Beobachter meines Unfalles sagten mir später, daß sie damit gerechnet haben, mich aus meinem Auto herausziehen zu müssen, das Auto war ein Totalschaden. Ich habe nicht mal einen blauen Fleck gehabt.

Mein Leben ist mein Glück.

757. Was möchtest du irgendwann unbedingt erleben?

Gerne mag ich Island und Finnland bereisen.

758. Trinkst du am liebsten aus einer bestimmten Tasse oder einem bestimmten Becher?

Ja, diesen Spleen habe ich.

Zumindest die erste Tasse morgens 😉😎

759. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen?

Mit Melanie. Wir haben nur die erste Klasse zusammen besucht, dann ist sie mit ihrer Mama umgezogen. Lange haben wir kaum etwas voneinander gehört, doch seitdem wir uns regelmäßig sehen, ist die Verbindung wieder da.

760. Würdest du es selbst weniger gut haben wollen, wenn es dadurch allen Menschen besser ginge?

Ich verzichte gerne auf mehr oder minder kleine Dinge im Alltag. Ich lerne einige der Wohnungslosen hier in der Innenstadt immer besser kennen, gebe ihnen gerne etwas, auch praktische Unterstützung. Einer hat es jetzt in seine erste Wohnung geschafft.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXV

741. Darf man einem Freund von einem Gespräch mit einem anderen Freund erzählen?

Ja, das halte ich immer dann für notwendig, wenn ich um Rat gefragt werde in komplexeren Fragen, erst recht dann, wenn es Alltagsbewältigung in meinem Umfeld geht.

742. Wem erzählst du, was du geträumt hast?

Niemandem, denn das setzt voraus, daß ich mich an den Traum erinnere. Nur höchstselten gelingt es mir, irgendwelche Erinnerungen an meine Träume wach zu halten.

743. Ist Neues immer besser?

Nein, denn viele neuere Lösungsvorschläge setzen einen unnötigen Materialeinsatz voraus. Insbesondere der Trend zum Immer-kleiner-Werden sorgt dafür, daß viele Dinge immer empfindlicher werden, keinen Sturz oder andere Einwirkungen verzeihen. Das halte ich für schlechter.

Viele alte Dinge haben eben einen handwerklich höheren Wert als neue Gebrauchs-gegenstände, ganz zu schweigen vom emotionalen Wert.

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Benni feiert im kommenden Jahr seinen 41. Geburtstag. Ich habe ihn zu meiner Taufe geschenkt bekommen.

744. Was machst du, wenn eine Party nicht so richtig in Schwung kommt?

Kaum etwas, denn ich bin noch nie ein Partyhengst gewesen. Die wenigen Feten, die ich besucht habe, habe ich auch mitorganisiert und habe die Abende und Nächte hinter der Theke verbracht und auch genossen.

745. Was hast du in der Schule gelernt, wovon du immer noch profitierst?

Den Umgang mit Sprachen und die Begeisterung für die Möglichkeiten mit ihnen habe ich in der Schule lieben gelernt. Nicht nur sind und wurden sie meine Mittel der Kommunikation mit meinem direkten Umfeld, sondern auch – geschrieben und gehört – Weg in mir völlig fremde Vorstellungswelten.

Ich liebe ungeheuer Sprachphilosophie, also das Nach – Denken darüber, wie Sprache funktioniert, wie Bedeutungen Worten zuwachsen etc.

746. Sagst du immer die Wahrheit, auch wenn du eine Person damit verletzen könntest?

Das ist notwendig, denn Wahrhaftigkeit macht Kommunikation und Beziehungen untereinander erst langfristig möglich. Auch ich habe über den Lernprozess möglicherweise Freunde verloren.

747. Was hast du in letzter Zeit jemanden gegeben, der die betreffende Sache dringender gebraucht hat als du?

Ich habe vor kurzem meine gesamten CDs verschenkt.

748. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?

Ich möchte doch hoffen, daß ich das nicht bin. Komplett verhindern läßt es sich wohl nicht.

749. Was machst du, wenn du dich irgendwo verlaufen hast?

Ich frage nach dem Weg – von Angesicht zu Angesicht.

750. Wann bist du zuletzt im Theater gewesen?

Vor zwei Jahren habe ich das letzte Mal auf der Bühne im Stadttheater gestanden bei einem Konzert des Konzertchores Münster.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXIV

731. Denkst du lang über Entscheidungen nach?

Im Grunde genommen entscheide ich gerne spontan aus dem Bauch heraus, doch sind teurere Entscheidungen zum einen von der Dauer Sparens und zum anderen davon abhängig, wie nah die Angebote an meine Wünsche und Notwendigkeiten herankommen. So hat der Weg vom ersten Wünsch bis zur Abholung meiner Liege fast 2 Jahre gedauert.

 

732. Hast du schon mal vor dem Ende eines Films das Kino verlassen?

Nein, aber bei so manchem wäre es angebracht gewesen. Es ist aber schon das Gegenteil passiert, zu zweit waren wir diejenigen, die

 

komplett gesehen haben.

 

733. Über welche unangemessenen Witze lachst du insgeheim doch?

Da gibt es im Office so einige Kollegen, deren Witze mir die Zehen aufrollen. Da ist dann halt auch mal Gruppenzwang.

 

734. Findest du, dass die schlechten Tage auch zum Leben gehören?

Ja, auf jeden Fall – erst Recht im Leben mit meiner Depression.

 

735. Was müsste in der Gebrauchsanweisung zu deiner Person stehen?

Immer mit schwarzem Humor rechnen – gerne zurückpfeifen.

Kuschelbedürftig, neugierig und leseverrückt.

 

736. Wie groß ist unsere Willensfreiheit?

Ich habe die Freiheit und die Verantwortung – innerhalb meiner Notwendigkeiten – eigene Entscheidungen treffen zu müssen.

 

737. An welchem Kurs würdest du gern teilnehmen?

Sprachkurse sind meine Wahl – finnisch und isländisch stehen oben auf meiner Wunschliste.

 

738. Machst du manchmal Scherze auf deine eigenen Kosten?

Sehr gern haue ich mich selbst in die Pfanne. Ich fänd es sehr tragisch, ständig bierenst zu sein.

 

739. Welche Blumen kaufst du am liebsten für dich selbst?

Das habe ich noch nie getan. Ein von meiner Mama geschenkter Kaktus ist vor Jahren vertrocknet.

 

740. Welche Eigenschaft eines Tieres hättest du gern?

Ich hätte sehr gern die Ausgeglichenheit eines Berner Sennenhundes.

Countdown

 

Ja, stimmt schon – in 2 Tagen steht eine 19 ganz am Ende des Datums, aber ändert sich wirklich mehr?

Möglich, entscheidend aber ist, ob ich das überhaupt will. Offen gestanden, nicht wirklich, denn im Jahr 2018 ging und geht es mir gesundheitlich, insbesondere psychisch, so gut wie schon lange Jahre nicht mehr. Das hängt damit zusammen, daß mein Gerüst, welches in den letzten Jahren um mich herum entstanden ist, sich als sehr solide und unglaublich hilfreich gezeigt hat. Ich habe wenige wirkliche Freunde und Vertraute, die um mich herum sind, die ich neben meiner Familie in die Lösung meiner persönlichen Probleme einbeziehen mag und so ist dieses professionelle Umfeld eine wirkliche Stütze.

Ich möchte mein neues Jahr 2019 ebenso ruhig starten, wie es sich 2018 als gesund und wohltuend gezeigt hat. Meine Liege werde ich wieder mehr aus dem Keller holen, weitere Strecken in Angriff nehmen.

Urlaubsbeginn

Heute war mein erster freier Nicht- Weihnachtstag.

Erst am 7. Januar im kommenden Jahr werde ich wieder zu den Alexianern – noch an den alten Standort – zurückkehren. Bis dahin werde ich die Tage nach meinem Geschmack gestalten.

Heute habe ich den Tag beim Einkaufen und gemeinsam mit einer Freundin verbracht, mit ihr und für sie ihr neues Tablet eingerichtet. Das ging schnell und einfach, und sie ist nun glücklich. Solche Dinge mache ich sehr gern.

Meinen Abend verbringe ich heute vor dem Fernseher, schaue meinen Lieblingssender zdfinfound werde im Anschluß einige Seiten meiner Lektüren lesen.

Ist das Wetter noch so gut wie heute, werde ich meinen Termin morgen Nachmittag mit dem Rad wahrnehmen, während der Fahrt Musik hören.

Im Zug – Dreieck…

… geht es jetzt zurück in meine Wohnung. So sehr ich die Zeiten mit meiner Familie liebe, so sehr muß ich aber auch auf meine innere Stimme hören. Und die sagte mir nach unserem sehr schönen, mit tollen Gesprächen gespickten Frühstück: „Jetzt ist es für dieses Jahr Zeit, wieder in meine ‚Höhle‘ zurückzukehren.“

Meine Zahn-OP vom Mittwoch steckt mir offenbar noch in den Knochen. Gerne hab ich mein Bett und Zimmer meiner jüngeren Schwester und der kleinsten meiner 5 Nichten überlassen. Ich habe für die Nacht dann ein aufblasbares Bett im Büro meines Vaters bezogen, was jedoch dazu geführt hat, daß ich sehr wenig geschlafen habe. Zu Zeiten von

wäre das

kein Problem gewesen, doch heute morgen mußte ich mir eingestehen, daß ich kaum geschlafen habe und eine zweite Nacht auf dem Boden wäre nicht zuträglich.

So sitze ich jetzt im Zug nach Essen, um von dort dann – quasi vorbei an meinem Elternhaus – nach Münster zu gelangen.

Das ist das Los des Nahverkehrs am ersten Weihnachtstag. Ich habe ja Zeit. Deswegen ist alles okay.

Schon Tradition?

Gerade sitze ich im Innerstadtzug in den großen Stadtteil im Süden der kleinen Domstadt. Dort besuche ich das Weihnachtsfrühstück des BeWo als Startpunkt meiner Weihnachtstage. Mit 20, vielleicht auch 30 Personen frühstücken wir gemeinsam, habe ich Gelegenheit, auch Bekannte zu treffen, denen ich im Alltag selten bis gar nicht begegne.

Im Anschluß daran starte ich dann zu meiner Familie. Wir treffen uns allesamt bei meinen Eltern, um den Geburtstag Jesu gemeinsam zu feiern.

In diesem Sinne

Es hat mich wieder,..

mein Sofa.

Und ich bin stolz drauf, daß ich alle Dinge für das Weihnachtstage erledigt und zusammen habe. Jetzt habe ich es mir gemütlich gemacht, schaue fern und lasse die Welt draußen Welt draußen sein.

Morgen werde ich es genauso halten, mich zurückhalten, ein neues Hörbuch beginnen.

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Ebenso werde ich die Vorbereitungen für die Weihnachtstage mit meiner Familie im Hause meiner Eltern treffen, die letzten Geschenke einpacken, um dann nach dem BeWo – Weihnachtsfrühstück in den Bus zu steigen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXIII

721. In welchem Beruf wärst du wahrscheinlich ebenfalls gut?

Ich würde vermutlich einen ganz ordentlichen Kfz-Kaufmann abgeben – leider wurde mir zur Zeit der Entscheidung sehr ehrlich gesagt, wie entscheidend der erste Eindruck der erste Handschlag ist. Auch wenn es niemand zugegeben hätte, der kleine Moment der Unschlüssigkeit im Umgang mit meiner rechten Hand hätte sich direkt auf die Entscheidungen des Kunden ausgewirkt.

Dies hat mir ein guter Freund – selber Inhaber eines BMW – Autohauses – offen und mit einem ehrlichen Ausdruck von Entschuldigung in seinen Zügen – gesagt und meine Frage nach einem Ausbildungsplatz mit Nein beantwortet. Er kennt mich nun schon fast 35 Jahre und weiß, wie viel Begeisterung und Wissen ich rund um seine Produkte hatte und habe.

722. Was waren die liebsten Worte, die du jemals zu einer Person gesagt hast?

An den genauen Wortlaut kann ich mich nicht erinnern, doch gab es einige sehr intensive Gesprächssituationen, die ich nie vergessen werde.

723. Was von der Einrichtung deiner Wohnung hast du selbst gemacht?

Einige Bilder und Zeichnungen an den Wänden sind von mir. Einige Möbelstücke habe ich zumindest mit aufgebaut.

724. Wie würden dich Leute beschreiben, die dich zum ersten Mal sehen?

Sympathisch, offen und interessiert.

725. Was würdest du mit einer zusätzlichen Stunde pro Tag anfangen?

Ganz klar schlafen. Gerade momentan habe ich gerade in den Nachmittagsstunden das Bedürfnis, einige Stunden zu ruhen, den Einfluß  von außen so klein wie möglich zu halten.

726. Welchen Film würdest du für einen Filmabend mit Freunden aussuchen?

Im Moment wäre es Ich bin dann mal weg! von und über HaPe Kerkeling.

727. Fühlst du dich anders, wenn du einen Anzug trägst?

Ich fühle mich in einem Anzug – sei es auch nur ein Jacket mit Hemd – sehr wohl. Er schafft einen gewissen Abstand, der meinem inneren Bedürfnis nahe kommt.

728. Welcher Geruch erinnert dich sofort an früher?

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Der Bruder meines Vaters – er lebt in Brasilien – war über die Jahre nur selten bei uns. Solange und nachdem er bei uns war und ist, liegt dieser Duft im ganzen Haus meiner Eltern.

729. Was würdest du anders machen, wenn du auf niemanden Rücksicht nehmen müsstest?

Nichts, denn in dieser Situation lebe ich.

730. In welcher alten Kultur hättest du leben wollen?

Mich hätte es gereizt, im biblischen Jerusalem zu leben. Ich mag gerne wissen, wie aus dem Juden und Tischler  Jeshoua ben Josef der Sohn Gottes wurde und wie er seine Wirkung entfaltet hat.

Backenzahn zu den Feiertagen

Gestern Morgen durfte ich ungeplant zum Zahnarzt meines Vertrauens – ein Apfel hatte in den Tagen vorher Spuren hinterlassen – habe einen meiner Backenzähne gelassen. Er saß zwar noch an Ort und Stelle, doch nur noch an einem Nervenende. Um nicht über die Feiertage loszumüssen, hab ich vorgestern eben in den sauren gebissen und mich auf den Stuhl gelegt. War ich im Anschluß gestern noch zurück zur Therapie gefahren, so sind die Schmerzen nach dem Ende der Betäubung doch wieder so zurückgekommen, daß meine Konzentration so niedrig war, daß unser momentaner Auftrag keinen Sinn macht und ich auch deshalb heute noch zuhause bin.

Morgen früh entscheide ich spontan, ob ich noch einen Vormittag zu Hause bleibe oder zur Weihnachtsfeier zu unserem neuen Standort starten werde. Es gibt einige Kollegen, die sich sehr freuen würden, wenn ich käme, auch einige vom zweiten Standort,  mit dem wir zusammengelegt werden. Gesundheit und mein Wohlfühlen stehen eben an erster Stelle. Darauf werde ich morgen früh hören, mein Chef weiß bereits Bescheid.

Heute Nachmittag werde ich mein aktuelles Hörbuch

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zuende hören und

die ruhige Zeit genießen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXII

711. Wie schnell weichst du vom vorgegeben Pfad ab?

Das passiert mir im Alltag sehr regelmäßig, denn ich adaptiere jede Alltagstätigkeit auf meine anderthalb Hände.

712. Was ist das beste Gefühl der Welt?

Das beste Gefühl habe ich auf der Chorbühne, wenn nach intensiven Proben das Stück wie selbstverständlich über meine Lippen kommt, ich mich auf das Dirigat konzentrieren kann, ein Konzert fließt.

713. Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags?

Eine Pause auf dem Sofa nach dem Ende meiner wochentäglichen Therapie.

714. Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du dich sehr gut verstehen?

Ich würde gerne angeregte Gespräche mit Franziskus I. P+ führen.

715. Was würdest du servieren, käme die Königin von England zum Tee?

Earl Grey & Scones

716. Was kannst du einfach auf morgen verschieben?

Vieles.

717. Was macht ein Spaziergang in der Natur mit dir?

Der letzte lange Spaziergang am Samstag hat mir den Schädel freigeblasen.

718. Welches Lied passt am besten zu deiner Beziehung?

Da ich momentan keine intime Beziehung führe, kann ich keinen Song benennen.

719. Wie sieht deine ideale Welt aus?

Belesener und bedachter als sie mir heute erscheint.

720. Was bedeutet für dich Geselligkeit?

Spieleabende im einem übersichtlichen Kreis vertrauter Menschen

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXXI

701. Wie zufrieden bist du mit deinem Körper?

Ich habe einen Naschbrettbauch, gepflegt seit Beginn meiner nicht immer einfachen Schulzeit.

Es war einer meiner Auswege,  genommen aus den Situationen, in denen ich gemobbt oder einfach auch nur deutlich auf meine körperlichen Grenzen hingewiesen wurde – ich war immer der letzte, der gewählt wurde,  nur meine Volleyballaufschläge in der Oberstufe haben das geändert.

Vom Naschbrettbauch habe ich mir nur einmal verabschiedet – das war in der Zeit meiner ausgebrochenen Depression 2010/2011/2012 – ich konnte kaum noch etwas essen. Ich habe mehr als einen Zentner Gewicht verloren. Die Komplimente, die an meiner äußeren Hülle ankamen, sind an meiner Seele abgeprallt, denn es gab bisher keine Zeit in meinem Leben, die ich mehr verabscheue. Ich konnte kaum Gedanken überhaupt  formulieren. In diesen Käfig möchte ich nie wieder zurück.

Dann habe ich lieber Naschbrettbauch und die Möglichkeit zu formulieren und zu kommunizieren.

 

702. Wenn du für eine Wand in deiner Wohnung eine Farbe aussuchen solltest: Für welche Farbe würdest du dich entscheiden?

Ich würde mich für ein British Racing Green entscheiden. Die freien Flächen nutzte ich als Platz für einige meiner Zeichnungen und als Kontrast zu meinen hellbraunen Möbeln.

 

703. Was hast du gestern Schönes getan?

Einen 10 km langen Spaziergang querfeldein vom Ort des Weihnachtsmarktes in die Innenstadt der kleinen Domstadt habe ich genossen, um dort dann Mittag zu essen und die Geschenke für meine Nichten zu kaufen.

 

704. Was machst du, wenn dir etwas nicht gelingt?

Ich unternehme weitere Versuche, ohne mich darauf zu sehr zu fixieren. Daher wende ich mich zwischen den Versuchen immer wieder anderen Dingen zu.

 

705. Was ist das Unheimlichste, das du jemals getan hast?

Was ich getan hätte – das kann ich nicht mehr sagen. Hängengeblieben ist ein Erlebnis zum Ende eines meiner Taizé – Aufenthalte in den 1990er Jahren.

Nach der üblichen Woche Aufenthalt, nach Verlassen des Abschlußgottesdienstes, bepackt mit Rucksack und anderem Dingen auf dem Weg zum Bus, trat ein Ehepaar in seinen 50ern, vermute ich, an mich heran, sagte schlicht Danke und blickte mich sehr ausdauernd an.

Verzeih bitte, daß wir dich so anstarren, aber du siehst heute so aus, wie unser Sohn aussehen müsste, wenn er nicht vor einigen Jahren einfach eingeschlafen wäre.

 

706. Sind andere gerne in deiner Nähe?

Ja, davon gibt es offenbar einige.  Ich wurde gefüllte x Male gefragt, ob ich denn am Freitag auch bei der Weihnachtsfeier bin, von Kollegen beider Standorte, die zusammen feiern werden.

 

707. Was schwänzt du manchmal?

Da gibt es kaum etwas.  Wenn ich eine  Verpflichtung annehme, dann ziehe ich das auch durch. Zugegeben, gestern war der Weihnachtsmarkteinsatz schon nach einer Stunde zuende, wir standen uns zu viert auf den Füßen.

 

708. Wann ist die Welt am schönsten?

Ich mag die Welt am liebsten, wenn sie ruhig & weiß vor meinem Fenster liegt und ich sie mit einem warmen Getränk, Musik im Hintergrund und einem Buch betrachten kann.

 

709. Was hast du erst vor Kurzem herausgefunden?

Vor kurzem habe ich das erste Mal Tee vom Moringabaum getrunken, sehr lecker.

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710. Magst du Kostümpartys?

Nein. Das war schon zu Kinderzeiten so – es wird sich auch wohl nicht mehr ändern.

Neu gebettet….

…. bin ich ab der heutigen Nacht. Meine neue Federkernmatratze wurde mir heute per Spedition gebracht. Diese 1,60 m x 2,00 m ersetzen die beiden 80 cm – Exemplare, die mir im Laufe der Nächte immer mal wieder ausgewichen sind. Ich schiebe es mal auf ihren Respekt vor mir 😉😁.

Morgen früh starte ich zu meinem zweiten Weihnachtsmarkt- Einsatz, hoffe, daß der Tag wieder ähnlich wird wie der vor 7 Tagen.

Etwas zu lesen werde ich auf jeden Fall mitnehmen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXX

691. Wen fragst du, wenn du einen weisen Rat brauchst?

In einem solchen Fall wende ich mich an meine Eltern wie auch andere Personen meiner Familie. Solange er lebte, war auch der Graf  immer einer meiner ersten Ansprechpartner. Er wie auch meine Familie eröffneten und eröffnen mir immer wieder Blickwinkel, die ich möglicherweise nie eingenommen hätte.

692. Was ist das Schönste am Nach-Hause-Kommen?

My home is my cave. Ich mag es, mich in meine 4 Wände zurückzuziehen, Kerzenlicht und Weihrauchgeruch um mich zu haben, einen Tee auf dem Stövchen stehen zu haben und die Ruhe zu haben, entweder einen guten Film zu sehen oder ein gutes Buch zur Hand zu nehmen.

Gerade ist es

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693. In welchem Unterrichtsfach warst du in der Schule gut?

Ich mochte die Stunden rund um lebende Fremdsprachen –  bis heute spreche Englisch & Französisch fließend und würde auch in Russland nicht verhungern.

694. Wann hast du zuletzt ein Baby im Arm gehalten?

Bei unserem letzten Familientreffen – da war es meine jüngste Nichte. Sie ist gerade ein halbes Jahr alt geworden.

695. Würdest du jemanden wie dich gern zum Freund haben?

Ja, denn ich mag es, offene und ehrliche Gespräche zu führen, ebenso auch einfach mal Musik zu hören. Klar – ich habe eine nicht ganz einfache Geschichte, insbesondere mit mir selbst, doch finde ich es besser, auch über schwarze und graue Flecken zu reden, als nur mit  Bonbonfarben zu zeichnen.

696. Kannst du gut warten?

Ich lerne es immer besser. Warten zu können heißt ja auch, immer besser mit sich allein sein zu können.

697. Welches Problem würde dich veranlassen, zum Psychologen zu gehen?

Bei mir ist der Präsens Konjunktiv II schon vor fast 10 Jahren zu einem stetigen Präsens Indikativ geworden. Es geht mir gut damit.

698. Was möchtest du irgendwann noch lernen?

Ich mag noch Sprachen lernen. Oben auf meiner Liste stehen finnisch, sorbisch und hebräisch.

699. Worauf kannst du keinen einzigen Tag verzichten?

Ich mag keinen Tag verzichten auf Musik nach meinem Geschmack, Gedankenanstöße und Lächeln. Die Krönung ist, wenn es erwidert wird.

700. Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…“?

Nicht allzu oft. Wenn es passiert, dann aber sehr deutlich, denn zumeist sind es Ansprachen an Jugendliche und Kinder, deren Verhalten im Alltag mich auf die Palme bringt.

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXIX

681: Was war deine letzte gute Tat?

Mir wurde heute gesagt, daß ich ein wichtiger ausgleichender Faktor im teils sehr wuseligen Therapiealltag sei.

 

682: Siehst du deine Lieblingsmenschen jede Woche?

Nein, meine Schwestern, Schwager und Nichten leben leider zu weit über NRW verteilt.

 

683: Was war deine beste Entscheidung im vergangenen Jahr?

Das war eindeutig die Entscheidung, mich um eine Finanzierung für mein Liegedreirad zu kümmern. Das ist mir ja auch gelungen.

 

684: Was war dein bestes Konzert, das du jemals besucht hast?

Es war das Wohnzimmerkonzert von Vienna Teng.

 

685: Womit belohnst du dich am liebsten, wenn du hart gearbeitet hast?

Mit einem Essen in einem guten Restaurant, einem Film im Kino oder einem neuen Buch.

 

686: Hast du schon mal jemanden zum Weinen gebracht?

Ja – über die mittlerweile fast 42 Jahre meines Lebens eine ganze Reihe Leute. Im Rückspiegel betrachtet war der gemeinsame Grund ein ganz ungesundes Selbstbewusstsein, ein völlig übersteigertes Geltungsbedürftnis.

 

687: Zählt für dich Quantität oder Qualität?

Qualität – das gilt für die unterschiedlichsten Bereiche meines Lebens.

 

688: Was ist die beste Medizin gegen Liebeskummer?

Was mich angeht, so ist es Musik wie zum Beispiel:

 

689: Welche fünf Dinge würdest du in einen Picknickkorb tun?

Käse, Walnussbrot, Trauben, Oliven und einen roten Traubensaft.

 

690: Hast du viel Selbstvertrauen?

Ich habe mittlerweile ein gesundes – es schließt die Fähigkeit zum Grenzen setzen und ebenso zur Selbstreflexion ein.