1000 Fragen an mich Selbst – Part LXVII

661. Magst du es, wenn man sich um dich kümmert?

Im Grunde genommen ja, doch hat es für mich etwas vom Gang auf

Auch heute in manchen Situationen ertappe ich mich dabei, Tipps und Ratschläge als untrüglichen Stoß auf meine körperlichen Unzulänglichkeiten zu begreifen, nach dem Motto: Mach das mal besser so, denn anders klappt das nicht! Oder: Ich mach das Mal eben schnell!

Die Enttäuschung über mich selbst schmerzt dann heftig.

662. Welchen Wunsch wirst du dir nie erfüllen?

Eine selbstgefahrene Motorradtour – kein Motorrad lässt sich für mich passend umbauen.

663. Was war die interessanteste Einladung, die du jemals bekommen hast?

Das war die zum 50. Geburtstag des Bruders meines Vaters. Im Dezember 1996 habe ich das erste – bislang auch einzige – Mal Brasilien besuchen können. Es war und ist dort einfach so anders als hier.

664. Wie würden dich deine Freunde beschreiben?

Ich denke als gesellig und doch zurückgezogen, amüsant und doch sehr bedacht. Ich denke, sie merken, daß ich noch immer auf der Suche nach einem Ausgleich bin, der mir gut tut.

665. Wer hat dir in deinem Leben am heftigsten wehgetan?

Der angetrunkene Hilfeversuch einer Stufenkollegin meiner Schwester am Abend ihres Realschulabschluss war es wohl. Sie wollte meine Hand begradigen. – Ich habe geschrien wie am Spieß.

666. Was war ein Wendepunkt in deinem Leben?

Es war wohl eher eine Wendezeit – die sechs Monate in der Psychiatrie 2012/2013. Seitdem lerne ich immer besser, Glück und Zufriedenheit im kleinen des Alltags zu entdecken und bei mir zu bleiben.

667. Glaubst du, dass Menschen die Zukunft vorhersagen können?

Nein. Ich bin aber schon beeindruckt von den Möglichkeiten der Wahrscheinlichkeitsmathematik, die Wettervorhersagen – als der alltäglichsten Anwendung – möglich machen.

668. Was kannst du fast mit geschlossenen Augen tun?

Einige Tänze sind mir so in Fleisch und Blut übergegangen, daß das bis heute möglich ist. Ich habe anderthalb Jahrzehnte Standard- und Lateintänze gepflegt und trainiert.

669. Auf welchem Platz in der Klasse hast du am liebsten gesessen?

Zumeist vorne und immer links außen. Ich war zumeist der einzige Linkshänder.

670. Vermeidest du bestimmte Musik, weil du davon traurig wirst?

Ich verlasse bis heute jeden Gottesdienstraum, sobald Maria, breit den Mantel aus erklingt. Ich werde nicht traurig, sondern stante pede aggressiv.

Blick des Tages

Aus unserer Bude am Hotel am Wasserturm heraus hatten wir diesen Blick, einen eher trostlosen; trostlos aufgrund des fast ganztägigen Münsterländer Sonnenscheins.

Die Adventssamstage, die übrigen, werde ich auch stundenweise dort verbringen, in netter Gesellschaft durch die Besatzungen der übrigen Buden. Heute Abend verbringe ich auf dem Sofa und werde morgen meinen Eltern einen kurzen Besuch abstatten, um ein paar Kleinigkeiten zu besprechen. Ich freue mich darauf, ebenso wie ich auf den anschließenden Lese- & Musiktag.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXVI

651: Wie würdest du dein Leben in drei Stichwörtern beschreiben?

Familiär, belesen, musikalisch.

652: Was ist das Beste am Erwachsensein?

Nicht mehr jeden Tag mit gefühlt eingezogenem Kopf vor die Tür zu gehen – ein gesundes Selbstbewusstsein gefunden zu haben.

653: Bist du ein Kämpfertyp?

Andernfalls wäre ich schon längst nicht mehr.

654. Wie viel Phantasie hast du?

So einiges an Phantasie darf ich wohl mein Eigen nennen. Andernfalls wären meine Hobbies – zeichnen und lesen, ob Romane oder auch Sachliteratur, schnell sehr langweilig.

655: Können sich Menschen ändern?

Ganz klar: Ja. Man entwickelt sich ja weiter. Mich dauerhaft im Kreis drehen kostete mehr Arbeit als die Suche nach einem und das Gehen eines neuen Weges.

656: Versuchst du, ein Problem zuerst selbst zu lösen?

Ja. Und ich bin stolz darauf, daß ich für fast alles eine anderthalbhändige Lösung in petto habe.

657: Was hättest du gern zehn Jahre früher gewusst?

Wie einfach und entspannt das Leben sein kann, wenn ich nicht Jedermanns Ansprüche, sondern meine Ziele und Wünsche zum Maßstab gemacht hätte.

658: Was wird dein nächstes Projekt?

Ich versuche mich an einem Bild für meine Wohnung. Eine Motividee wabert schon länger durch meinen Schädel.

659: Machst du häufig mehrere Dinge gleichzeitig?

Ich versuche, das möglichst zu verhindern, denn dann ist das Risiko, von der Hektik in eine Panik zu verfallen, sehr groß. Aus Panik wurde 2012 der akute Depressionsschub.

660: Was liegt dir immer noch im Magen?

Heute ganz kurz war es wieder einmal das Verhalten desjenigen, den ich mal Freund genannt hatte. Auf meinen Hinweis, ich ließe mich in der Klinik an meiner Depression behandeln, stellte er lapidar fest:„Meld dich wieder, wenn du gesund bist!“

Als sei eine Depression wie ein Beinbruch, könne im Bestfall folgenlos heilen.
Mein letzter Kontakt zu ihm war eben diese Aussage Mitte 2012.

Ich frage mich bis heute, wie er so oberflächlich und desinteressiert vor sich hinleben kann.

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXV

641. Welches Musikinstrument würdest du gern spielen?

Würde spielen? Ich spiele, im Laufe der Jahre sind einige zusammengekommen: Fürst-Pless- Horn, Parforce- Horn, Waldhorn, Kornett, Stimme

642. Hast du eine umfassende Allgemeinbildung?

Das, denke ich, darf ich von mir behaupten. Ich werde häufig nach Wissen und Erfahrungen gefragt.

643. Für wen hast du eine Schwäche?

Schokolade 😂

644. Was ist dein größtes Hemmnis?

Fehlende Geduld mit mir Selbst.

645. Was machst du heute?

Meinen Abend auf dem Sofa genießen.

646. Worüber hättest du lieber länger nachdenken sollen?

Über etwas nicht zu lange nachzudenken, gehört nicht zu meinen Problemen.

647. Bist du lieber im Recht oder hast du lieber Glück?

Ich habe viel lieber meine Ruhe.

648. Was hälst du von den Partnerinnen deiner Freunde?

Von polygamen Beziehungen halte ich gar nichts. 😉

649. Welche Eigenschaft deines Vaters hättest du auch gerne?

Manch handwerkliche Fähigkeiten würde ich gerne von ihm noch lernen.

650. Welche Idee musst du irgendwann noch aufgreifen?

Ich würde gerne mal einige meiner Zeichnungen ausstellen.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXIV

631. Ist jeder Tag ein neuer Anfang?

Ja, vom Rest meines Lebens.

632. Wo gehst du beim ersten Date am liebsten hin?

Ich bewege mich bei ersten Treffen gerne in der Natur. Wenn es uns beiden gut geht, lade ich gerne zum Essen ein.

633. Wann musstest du dich zuletzt zurückhalten?

Das war heute. Einige meiner Therapiekollegen waren etwas neben der Spur. Es hat mal richtig geknallt. Ich weiß, daß einige auf mich reagieren würden, es ist und bleibt einfach nicht meine Aufgabe. Auch könnte ich dann abschmieren.

634. Kannst du jemanden imitieren?

Nach einem Konzert wurde mir gesagt, meine Stimme wäre nah am Original gewesen.

635. Was hättest du viel früher tun müssen?

Einige meiner Freunde hätte ich viel früher aus meinem Leben ausschließen sollen.

636. Singst du im Auto immer mit?

Im Auto als Beifahrer sehr selten, auf meiner Liege singe ich aber sehr oft bei den Songs mit, die aus den Lautsprechern kommen.

637. Mit wem würdest du gern tauschen?

Mit niemanden.

638. Wann hast du zuletzt heftig gejubelt?

Es gab Situationen, in denen ich innerlich aus Schadenfreude gejubelt habe.

639. Wie läuft es in deinem Liebesleben?

Ich bin gern Single.

640. Wodurch wirst du inspiriert?

Ich lese viel, gerade faszinieren mich die Bücher von Steven Pinker.

&

Es beginnt….

…. zu weihnachten. Heute Abend sind wir – wie in den letzten Jahren auch – mit einer Gruppe des BeWo zum Weihnachtsessen beim Mongolen losgezogen.  Es hat richtig gut geschmeckt, und die Zeit war richtig launig. An diesen Abend trifft man eine ganze Reihe weiterer Menschen, die einem im BeWo – Alltag so gut wie nie begegnen.

Ich mag diese Abende. 

Gute Laune Entspannung

 

 

Dieses Wochenende war eines nach meinem Geschmack. Den Freitag hatte ich wieder therapiefrei, konnte den Vormittag nach meinem Geschmack gestalten – ich habe begonnen, Weihnachtsgeschenke auszusuchen – und habe danach mit der Kaffeerunde das Wochenende eingeläutet. 

Am Samstag Morgen bin ich dann zu meinen Eltern gestartet, um dort meine Schwestern, Schwager und Nichten – die kleinste wird in 14 Tagen ein halbes Jahr alt – und den Bruder meines Vaters nach nahezu 2 Jahren wieder zu treffen. Es ist eben sehr selten, daß er aus seinem Land in seine Heimat kommt. Er lebt mit meiner Tante und meinen 2 Cousins seit mehreren Jahrzehnten bereits in Brasilien. Im kommenden Jahr sehe ich nach 18 Jahren seine älteste Schwester wieder – sie wird ihren 80ten Geburtstag in Deutschland feiern.

Ein wirklich toller Moment war, als die kleinste verstanden hat, was sie anstellen muß, um zu krabbeln.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXIII

Frage 621: Von wem hast du vor kurzem Abschied genommen?

Von meinen Therapiekollegen, gegen 14 Uhr. Ich habe das Glück, daß der letzte Todesfall in meinem familiären Umfeld bereits 3 Jahre zurückliegt. Damals ist mein Patenonkel ganz plötzlich einem aggressiven Krebs erlegen.

Frage 622: Bist du (oder wärst du) ein Jungenvater oder ein Mädchenvater?

Hmmm. Ich würde vermuten, eher ein Mädchenvater.

Frage 623: Hast du schon mal individuelle Ansichtskarten gestaltet?

Ja, mehrfach. An manchen Tagen in der Therapie nehme ich mir die Zeit dazu.

Frage 624: Wie würde dich deine Familie beschreiben?

Komplex, herzlich & freundlich.

Frage 625: Wonach suchst du deine Kleidung aus?

Es geht um meinen Wohlfühlfaktor, erst an zweiter Stelle darum, ob es zu Konventionen passt.

Frage 626: Welche deiner Eigenschaften magst du nicht?

Meine enorme Stressanfälligkeit fordert mich im Alltag am meisten heraus.

Frage 627: Welches Gericht würdest du am liebsten jeden Tag essen?

Milchreis mit Fruchtkompott

Frage 628: Mit welchem Gefühl spazierst du durch den Zoo?

Neugierde auf der einen steht Skepsis bzgl mancher Haltungsbedingungen auf der anderen Seite gegenüber. Unbestritten sind manche Zuchterfolge.

Frage 629: Bei welcher Angelegenheit hättest du deine Grenzen früher aufzeigen müssen?

Der letzte große Fehler war zugleich der Beginn meines dritten Lebens.

Frage 630: Welcher Film ist für dich der beste oder schlechteste Film, der jemals produziert wurde?

Vollkommen überflüssig finde ich Godzilla. Immer wieder werde ich Moulin Rouge genießen.

Noch 3 Tage…

… Therapie habe ich vor mir, bevor ich am Samstag den älteren Bruder meines Vaters – er lebt mit seiner Familie seit fast 40 Jahren in Sao Paulo – wiedersehen werde.

Die Therapie bis dahin wird sehr ruhig verlaufen, neue, größere Aufträge lassen auf sich warten.

Schlimm….,

…. morgen startet also der Weihnachtsmarkt, wieder eine ganze Woche eher als letztes Jahr. Das nervt mich, wird nur noch getoppt von diesem BlackFriday – Blödsinn.

Daß Tradition kaufmännisch ausgeschlachtet wird, ist ja nun schon seit Jahrzehnten so, wird sich auch nicht mehr ändern. Diese Denkrichtung ist ja grad noch akzeptabel, auch wenn es mich schon arg nervt. Umgekehrt allerdings – eine Tradition soll kreiert werden, um Geld zu verdienen – finde ich es einfach nur ekelhaft.

100 Fragen, die sich niemand zu fragen traut 3

51. Wann war das letzte Mal, als du ein Portraitaufnahme beim Fotografen gemacht hast?

Das ist schon einige Jahre her, demnächst werde ich aber wieder einmal eine machen lassen.

52. Denkst du, dass Musicals kitschig sind?

 

Nein, Operetten sind viel kitschiger.

 

 

53. Findest du Weihnachten stressig?

Die Geburtstags- & Familienfeiertage sind für mich wesentlich entspannter als die Wochen der provozierten Geschenkehatz vorher. Die hat ja gerade mit der BlackFriday- Week begonnen.

Diesem Run versuche ich weitestgehend auszuweichen.

 

 

54. Hast du jemals Piroggen gegessen?

 

Ja, ich mag sie sehr gern, in den unterschiedlichsten Varianten.

 

 

55. Welcher ist dein liebster Obstkuchen?

 

Gegen ein Stück Schwarzwälder Kirsche oder einen Gedeckten Apfelkuchen hätte ich auch jetzt nichts.

 

56. Was wolltest du als Kind von Beruf werden?

Mein absoluter Traumberuf war Automobilkaufmann. Die Fachkenntnisse hatte ich schon in sehr jungen Jahren.

Zum passenden Zeitpunkt mußte ich mich aber der Realität meiner rechtsseitigen Spastik stellen. Von mehreren Autohändlern wurde mir offen, ehrlich und hart ins Gesicht gesagt, das Risiko, der potentielle Käufer verabschiede sich innerlich schon vom Kauf, sobald ich meine rechte – aber kleinere – Hand und wecke auch nur einen Hauch von Unsicherheit, sei zu groß.

Die Erfahrung war hart.

 

 

57. Glaubst du an Geister?

Ja, an den Heiligen Geist als Teil der christlichen Trinität.

58. Hattest du jemals ein Déjà-vu?

 

Ich bin mit einer sehr guten Intuition gesegnet. Ich habe den Eindruck, daß die zwei ziemlich nah beieinander liegen.

So kommt es des öfteren vor, daß meine Erwartungen an die ganz nah Zukunft sehr nah mit der Realität zusammenfallen.

 

 

59. Nimmst du täglich Vitamine zu dir?

 

In Form von Säften und Früchten, ja.

 

60. Trägst du Hausschuhe?

 

In meinen eigenen vier Wänden laufe ich zumeist barfuß. Allenfalls trage ich Socken.

 

61. Trägst du einen Bademantel?

 

Nicht mehr. In meiner Wohnung sind die Wege zu kurz und unter anderem find ich Hausanzüge viel bequemer.

62. Was trägst du zum Schlafen?

T-Shirt und Boxershorts.

 

 

63. Was war dein erstes Konzert?

 

 

Dieses Stück habe ich gemeinsam mit meinen Eltern und meiner ersten Kindergartengruppe in unserer Stadthalle gesehen.

Bis heute bin ich von diesem Märchen begeistert.

64. Lidl, Aldi oder Kaufland?

 

Edeka oder REWE

 

 

65. Nike oder Adidas?

 

Puma, da das wesentlich einfacher zu finden ist als Klettverschluss – bewährte Sportschuhe in meiner Größe.

 

 

66. Chips oder Flips?

 

Erdnüsse oder Pistazien, wenn überhaupt, dann Chips Salt&Vinegar.

 

 

67. Erdnüsse oder Sonnenblumenkerne?

 

S.o., Erdnüsse

68. Hast du jemals von der Gruppe „Trés bien“ gehört?

Nein.

 

 

69. Hast du jemals Tanzuntericht genommen?

 

Ich habe fast 15 Jahre Standard- & Latein-Tänze in einer Tanzschule und im Verein getanzt. Nach 1 Jahr hatte meine Mutter mich überzeugt. Ich hatte Panik, ich sei zu schlecht, jedoch durfte ich feststellen, daß es wesentlich dramatischere Fälle von Bewegungslegasthenie gab und gibt.

 

 

70. Welchen Beruf sollte dein zukünftiger Ehemann haben?

 

Das spielt keine Rolle, solange sie glücklich und zufrieden in diesem Beruf ist.

 

71. Kannst du deine Zunge rollen?

 

Ja, ich gehöre zu der Gruppe, die beim Gen-Lotto in diesem Punkt Glück hatte.

72. Hast du jemals einen Buchstabierwettbewerb gewonnen?

 

Nein, niemals habe ich auch an einem teilgenommen. Es gab da mal einen niederdeutschen Vorlesewettbewerb.

73. Hast du jemals vor Freude geweint?

 

Ja, selbstverständlich.

 

 

74. Besitzt du irgendwelche aufgenommenen Alben?

 

Ja, es gibt einige Aufnahmen von Abendmusiken bei Kerzenschein. Dies war der Name der Konzerte des Eltern-, Lehrer-, Schülerchors meines Gymnasiums zum Buß- & Bettag.

 

75. Hast du ein Aufnahmegerät?

 

Ja, mein Handy.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXII

Frage 611: Welchen kleinen Erfolg konntest du zuletzt verbuchen?

Ich schaffe es immer besser, mich aus dem Alltag zurückzunehmen. Das entspannt mich ungemein.

Frage 612: Wirst du am meisten jünger oder älter geschätzt?

Ich werde regelmäßig älter geschätzt, wurde vor Jahren von Schülern meines Vaters des öfteren nach Hausaufgaben gefragt, wenn ich in der Innenstadt unterwegs war.

Frage 613: Wann hast du zuletzt Sand zwischen den Zehen gespürt?

Vor drei Jahren in Hooksiel.

Frage 614: Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?

Aufgrund meiner körperlichen Einschränkungen haben sich meine Eltern einen sicheren Job gewünscht. Den hatte ich auch kurze Zeit. Ich war vier Jahre Kommunalbeamter.

Frage 615: Welches Gerät von früher fehlt dir?

Ich könnte mir vorstellen, wieder etwas kettcarähnliches, vierrädriges zu fahren.

Frage 616: In welcher Hinsicht denkst oder handelst du immer noch wie ein Kind?

Meine Begeisterung für Musik fühlt sich ähnlich wie im Kindergarten an. Damals war es

Nile Rodgers CHIC. Mein Vater hatte Kassetten mit ihren Alben.

Frage 617: Heilt die Zeit alle Wunden?

Nein, denn dann würden mich meine Erfahrungen aus Kindheit und Jugend nicht zu dem gemacht haben, der ich heute bin.

Frage 618: Bist du romantisch?

Oh ja, hoffnungslos 😉

Frage 619: Was würdest du deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?

Ich würde mir empfehlen, „Nein sagen“ zu trainieren. Das hätte mir einige unangenehme Erfahrungen erspart.

Frage 620: Was machst du mit Souvenirs, die du bekommst?

Ich schreibe über sie, denn irgendwann habe ich zu wenig Platz für sie. Gedanken und Erinnerungen bleiben, wenn ich sie sortiere.

Warten….

…. auf Arbeit, mehr bleibt mir leider gerade nicht. Leise läuft im Hintergrund

wird regelmäßig von der Papierschneidemaschine und dem schrillen Lachen einer Kollegin übertönt.

In hoffentlich kurzer Zeit haben wir wieder Arbeit, das Weihnachtsquiz der LaLu hat gestern wieder begonnen.

100 Fragen, die sich niemand zu fragen traut 2

26. Welche Filme kannst du immer wieder schauen und liebst sie trotzdem?

Der Name der Rose, Die große Stille, Jenseits der Stille

27. Wer war die letzte Person, die du geküsst hast / die dich geküsst hat?

meine jüngste Nichte am Samstag Nachmittag.

28. Warst du jemals bei den Pfadfindern?

Nein. Ich war über ein Jahrzehnt Messdiener und Chorsänger in meiner Kirchengemeinde.

29. Würdest du jemals nackt in einer Zeitschrift posieren?

Nein. Ich  möchte keinen Neid wecken 😉

30. Wann war das letzte Mal, dass du jemandem einen Brief auf Papier geschrieben hast?

Gerade letzte Woche.

31.  Kannst du ein Auto volltanken?

Ja, selbstverständlich. Das ist aber lange Jahre her.

32. Hast du jemals einen Strafzettel bekommen?

Auch das ist länger her, aber: Ja! Damals war es eine Rotampelblitze – unter 1 Sekunde Rot.

33. Ist dir jemals während der Fahrt das Benzin ausgegangen?

Ja, knapp 500 m vor der Tankstelle.

34. Lieblingssandwich?

Putenbrust, Käse, Mais, Jalapenos

35. Was ist das Beste, was man zum Frühstück essen kann?

. Eine Boule Müsli mit Milch, dazu einen Kaffee

36.  Wann gehst du normalerweise zu Bett?

Zwischen 22 und 23 Uhr, manchmal auch eher. Um gut einschlafen zu können, lese ich zumeist einige Seiten meines aktuellen Buches.

37. Bist du faul?

Ich leiste sie mir gerne am Wochenende, Faulheit oder besser Bequemlichkeit. Ich mache es mir gerne gemütlich – sei es mit einem Tee oder Kaffee mit einem Stück Kuchen.

38. Als was hast du dich an Halloween verkleidet als du noch ein Kind warst?

Gar nicht. In meiner Kindheit war diese Unsitte noch nicht nach Deutschland geschwappt.

39. Was ist dein chinesisches Sternzeichen?

Ich habe keinen blassen Schimmer.

40. Wie viele Sprachen kannst du sprechen?

Ich spreche fließend Hochdeutsch, münsterländer Plattdeutsch, Englisch und Französisch. Auch in Rußland würde ich nicht verhungern.

41. Hast du irgendeine Zeitschrift abonniert?

. Zwei. Ich habe ein Abo der Hohe Luft!  und der  auto motor & sport.

42. Was findest du besser: Lego- oder Dominosteine?

Legosteine sind zum Spielen, Dominosteine sind zum Essen da.

43. Bist du stur?

Nein, behaupte ich, allerdings kann ich sehr bestimmt werden, sollten meine Grenzen angekratzt werden.

44. Wer ist besser: Thomas Gottschalk oder Markus Lanz?

Ich bin froh, wenn ich beiden ausweichen kann.

45. Hast du jemals eine Seifenoper gesehen?

Ja. In manchen Unterzahlsituationen ließ es sich nicht verhindern.

46. Hast du Höhenangst?

Nein, nicht mehr. Heute kann ich mich auf die zweite Plattform des Eiffelturms stellen und heruntergucken.

47. Singst du im Auto?

Das passiert auch im Bus- oder an den Haltestellen.

48. Singst du unter der Dusche?

Ja 🙂

49. Tanzt du im Auto?

Im Bus werde ich mitunter sehr schräg angesehen ;-).

50. Hast du jemals eine Pistole benutzt?

Pistole nein, Gewehr ja. Ich habe als Jugendlicher mehrere Jahre Jagdhorn gespielt und hatte Gelegenheit, am Schießstand auf Tontauben geschossen.

100 Fragen, die sich niemand zu fragen traut 1

1. Schläfst du mit geschlossener oder geöffneter Tür?

Mein Schlafzimmer hat keine Tür, ist das offene Obergeschoß meiner Maisonette.

 2. Nimmst du die Shampoos und Spülungen aus Hotels mit?

Nein, denn ich war schon über 25 Jahre nicht mehr im Hotel.

 3. Schläfst du mit deinen Jalousien oben oder runter?

Unten, denn nur dann komme ich wirklich zur Ruhe.

4. Hast du jemals ein Straßenschild gestohlen?

Japp, in meiner Aktivenzeit im katholischen Studentenverein ist das passiert.

5. Magst du es, Post-Its zu benutzen?

In der Therapie regelmäßig jeden Tag nutze ich diese Art Zettel zuhause gar nicht.

6. Schneidest du Coupons aus, ohne sie dann zu benutzen?

 Nein, warum sollte ich Müll produzieren.

7. Würdest du lieber von einem Bären oder einem Schwarm Bienen attackiert werden?

Von Bienen – sie sind harmlos.

8. Hast du Sommersprossen?

Nein. Ich habe auch nie welche gehabt.

9. Lachst du immer auf Bildern?

Auf gestellten Fotos kann ich das kaum, auf Selfies noch weniger.

 10. Was ist die größte Sache, die du nicht abkannst?

Extremismus jedweder Art.

11. Zählst du manchmal deine Schritte beim Gehen?

Nein. Ich lasse zählen, von einer App.

 12. Hast du jemals in den Wald gepinkelt?

Selbstverständlich.

13. Hast du jemals dein großes Geschäft im Wald erledigt?

Nein.

 14. Tanzt du manchmal, auch wenn keine Musik läuft?

Japp – manch ungläubige Blicke bleiben schon an mir hängen.

 15. Kaust du auf deinen Stiften?

Nein. 

16. Mit wie vielen Leuten hast du diese Woche geschlafen?

😉

17. Wie groß ist dein Bett?

1,80 m x 2,00 m, ausreichend groß und gemütlich.

18. Was ist dein Song der Woche?

19. Findest du es okay, wenn Jungs pink tragen?

Selbstverständlich, ich trage die Farbe auch.

20. Schaust du immer noch Zeichentrickfilme?

Klar. Regelmäßig die Pinguine aus Madagascar

21. Was ist dein allerliebster Film?

Zeit der Stille

22. Wo würdest du einen Schatz vergraben, wenn du einen hättest?

Den hab‘ ich immer bei mir, im Herzen und in Gedanken.

 23. Was trinkst du zum Abendessen?

Milch oder Tee

24. Worin dippst du deine Chicken Nuggets?

Gar nicht, ich esse sie nicht.

25. Was ist dein Lieblingsessen?

Westfälisches Zwiebelfleisch mit Reis

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LXI

Frage 601: Worauf achtest du bei jemanden, dem du zum ersten Mal begegnest?

Die Augen und das Lächeln.

Frage 602: In welches Hinsicht könntest du etwas aktiver sein?

Manche denken, ich zöge mich zu sehr zurück. Ich könne also öfter mal rausgehen. 

Frage 603: Spielst du in deinem Leben die Hauptrolle?

Ja. Ich habe aber ein Netz um mich aufgebaut, welches das erst möglich gemacht hat und dazu beiträgt, daß das genau so bleibt.

Frage 604: Welche Lehrer hat einen positiven Einfluss auf dich gehabt?

Da gibt es einige über die Kindergarten-, Grundschul-, & Gymnasialjahre.Ich kann und mag es nicht auf eine bestimmte Person einengen, denn ich bin defacto – in einer Zeit, als der Begriff nicht einmal gedacht war – integrativ unterrichtet und begleitet worden. Im Kunst- und Mathematikunterricht sowie in anderen Feldern auch wurde ich – ohne daß das jemals als herausragend oder besonders herausgestellt worden wäre – unterstützt, manche Dinge wurden mir gar ganz abgenommen.

Frage 605: Was würdest du am meisten vermissen, wenn du taub wärst?

Musik, zum Beispiel:

Frage 606: Über welche Nachricht warst du in letzter Zeit erstaunt?

Ich habe ein Video meiner jüngsten Nichte (noch kein halbes Jahr alt) bekommen. Sie liegt in einer Wippe und bewegt sich darin so extrem agil, daß klar ist: Ich mach das auch nur ein paar Sekunden und könnte mich dann laaaaaaange nicht mehr rühren. 

Frage 607: Wärst du gern wieder Kind?

Zur Kindergarten sehr gern – da war alles noch rund. In den Jahren danach wurden Kinder immer mehr Arschloch. Diese Erfahrungen möchte ich nicht wieder machen müssen. 

Frage 608: Was kannst du stundenlang tun, ohne dass es dir langweilig wird?

Lesen und gute Musik hören. 

Frage 609: Wann warst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort?

In Taizé – dort habe ich mehrfach Begegnungen gehabt, die ich nicht missen möchte. 

Frage 610: Denkst du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden?

Das mache ich regelmäßig.  Bei Discovery HD läuft regelmäßig die Serie „So wird’s gemacht!“

1000 Fragen an mich Selbst – Part LX

Frage 591:Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft?

Immer wieder Bücher – bei Medimops.

Frage 592: Was ist als Kopie besser als das Original?

Original

vs.

Cover

 

Frage 593: Hörst du gut auf deinen Körper?

Ich habe es schmerzvoll lernen müssen, aber besser spät als nie. Wäre es nicht geschehen, ginge es mir möglicherweise gar nicht mehr

.Frage 594: Von welchem Beruf weißt du nicht, was man da genau macht?

Da gibt es so einige Berufsfelder, von denen ich so gar keine Ahnung hab, sei es, weil sie mich so gar nicht interessieren, oder sei es, weil mir klar ist, daß ich nie in ihnen arbeiten werde bzw. könnte.Mir am entferntesten bleibt wohl Petrologie – Steinesammeln und – sortieren. Ebenso weit entfernt ist alles rund um Elektro – mir fehlt schlicht der Zugang. Hauptsache, es funktioniert. 😉

Frage 595: Was stimmt nicht, wenn du dich jetzt umschaust?

Im Moment ist alles gut, ich bin auf dem Rückweg von der Geburtstagsfeier meiner ältesten Nichte – sie ist mittlerweile zehn Jahre alt. Jammern auf hohem Niveau wäre, mich über schreiende und besoffene Kegelbrüder hier auf dem Bahnsteig in Altenbeken zu beschweren.

Frage 596: Was wünschst du dir für die Menschheit?

Die Akzeptanz von Grenzen, die gesetzt werden, sei es auf völkerrechtlicher oder aber persönlicher Ebene.

Frage 597: Gehst du unter die Leute, wenn du dich allein fühlst?

Nein. Ich gehe in eine Kirche, nehme das Buch, welches ich in meiner Tasche habe – das ist immer so – und lese, höre der Ruhe zu.

Frage 598: Welche Droge würdest du gern ausprobieren, wenn sie legal wäre?

Keine.

Frage 599: Wann hattest du zuletzt Schmetterlinge im Bauch?

Vor zwei Wochen – beim ersten Treffen mit der Dettenerin.

Frage 600: Wie oft schaltest du dein Telefon aus?

Jeden Abend – ich genieße die Möglichkeit, mich zurück zu ziehen, nicht erreichbar sein zu müssen.

 

Start ins wieder lange Wochenend‘

Auch dieses Wochenende habe ich wieder einen freien Freitag für mich. Morgen werde ich ihn erst einmal dazu nutzen, auszuschlafen. Ich bin froh, daß es nur noch etwas mehr als vier Wochen sind, bis ich 14 Tage Zeit für mich bekommen werde. 

Darauf freue ich mich. Ich brauche diese Zeit. Wozu ich sie neben dem Ausruhen und Abstandhalten vom Alltag nutzen werde, weiß ich noch nicht, habe aber Wünsche. Da ist zum Einen der Wunsch, mein Selbst herauszufordern, endlich mal eine 100 km – Tagestour anzutreten, beispielsweise über Land bis zu meinen Eltern zu fahren. Zum anderen ist da auch der Wunsch, Gemälde in Acryl zu schaffen, es nicht bei Zeichnungen zu belassen. Und da ist der Wunsch, es immer besser mit mir Selbst aushalten zu lernen, in Ruhe, mich meinen Gedanken auszusetzen, noch weniger in flüchtenden Aktionismus zu verfallen. 

Euch allen einen ruhigen Abend.

1000 Fragen an mich Selbst – Part LIX

Frage 581: Wie kannst du es dir selbst leichter machen?

Eine Sínglespülmaschine wäre toll. In meiner jetzigen Wohnung kann und darf ich sie aber nicht einbauen lassen. Das muß also bis zu meinem nächsten Umzug warten, den ich erst nach dem Ende meiner Privatinsolvenz angehen kann. Also muß dieses Projekt warten.

Frage 582: Worum weinst du insgeheim?

Ich trauere immer noch den verpassten Gelegenheiten zu Gesprächen mit meinem Patenonkel nach. Leider ist er vor 3 Jahren viel zu plötzlich gestorben.

Frage 583: Hast du jemals einen Liebesbrief geschrieben?

Ja, habe ich, weiß aber bis heute nicht, ob er bei ihr jemals angekommen ist. Wir trafen uns in den Herbstferien 1994 im Kloster der Gemeinschaft von Taizé, haben die gemeinsame Woche sehr genossen, aber bis auf den Vornamen nichts weiter ausgetauscht. Es hat mich ein Vierteljahr gekostet, die Adresse über die verrücktesten Wege heraus zu bekommen und mich zu überwinden, überhaupt einen Stift in die Hand zu nehmen und Worte zu finden. 😉

Frage 584: Hast du jemals einen Liebesbrief erhalten?

Ja, den habe ich auch noch immer. Es war zu Schulzeiten – heute ist sie mit unserem Englischlehrer verheiratet.

Frage 585: Spendest du regelmäßig für einen guten Zweck?

Ich gebe gerne an Wohnungslose hier in Münster mal alte warme Kleidung oder auch mal eine Flasche kaltes Getränk – keinen Alkohol. Im diesem Sommer habe ich das häufiger getan.

Frage 586: In wie vielen Weltstädten bist du gewesen?

Ich war bisher in London, Paris, Rom, Berlin, Sao Paulo, Chicago, Nantes

Frage 587: Welchen Modetrend von früher findest du heute lächerlich?

In meiner Zeit als Punk unter der Trauerweide im Stadtpark meiner Heimatstadt habe ich ständig Lederkutten getragen  – obschon ich ihn besorgt habe, war ich der einzige, der keinen Alkohol getrunken hat.

Frage 588: Ist deine Grundeinstellung positiv?

Ja, mittlerweile wieder. Das habe ich mir schwer erarbeitet.

Frage 589: Wie reich wärst du gerne?

Geld macht kein Glück, allenfalls entspannt es den Alltag. Ich bin reich, weil ich nach einer Zeit der absoluten Panik wieder so konzentriert sein kann, Bücher zu lesen, zu erleben und zu genießen. Gleiches gilt für Musik. Dort lassen sich Welten entdecken:

 

Frage 590: Darf man lügen, um jemand zu schützen? 

Ja, auf jeden Fall.

Nobody ever

 

Das wünsche jedem meiner Gegenüber und habe daraus das Motto für meinen Alltag gemacht. Auch das ist ein Grund für manchen Rückzug aus dem Draußen.

Jahreszeitentsprechend….

…. ändert sich meine Grundstimmung – nein, sie wird nicht akut depressiv – ich bekomme eine Grundruhe, die sich auch in diesem Song finden läßt.

 

 

Damit geht es mir gut, dieses Zusammenspiel wirkt auf entspannend. Auch werde ich häuslicher, bin gerne in meinen vier Wänden, fühle mich angekommen, zu Hause. Meine erste Ansprechpartnerin beim BeWo hakte in unserem 4 – Augen – Gespräch heute Nachmittag nach, ob alles gut sei, denn ihr sei im Laufe der letzten Wochen aufgefallen, daß ich mich oft zurück zöge. Ihr Vermutung war, daß meine Depression sich wieder nach vorne geschoben habe, ich mich flüchtend vor meinem Alltag verstecken könne. Das konnte und kann ich aber entkräften, denn  meine Wohnung ist mein Ruhepunkt, in dem ich Kräfte sammeln und Dinge für mich tun kann. Das mache ich bewußt, nehme mich zurück, denn in früheren Jahren war ich ständig unterwegs und unter Strom. Wenn es damals unterm Strich wenigstens für mich gewesen wäre, dann wäre ich möglicherweise im Gleichgewicht geblieben.

Hätte, wäre, wenn bringt aber nichts – ich wurde und habe mich persönlich und finanziell ausnutzen lassen. Um das zu verhindern, nehme ich mich zurück. Das fällt auf und es wird beim BeWo angesprochen. Dort fühle ich mich gut aufgehoben.

 

Wochenendstart

Da wir keinen Urlaub ins neue Jahr übertragen können, habe ich nun jeden zweiten Freitag frei – bis Jahresende. Dann sind meine Tage gut eingesetzt.

So bin ich jetzt gerade in meiner Wohnung, in meinem Regal steht meine Weihrauchschale, dampfend und duftend, im Hintergrund läuft ein Konzert des Altmeisters

des Soulfunks

und ich habe meinen letzten Platz des Abends auf meinem Sofa erreicht,  mit einer meiner aktuellen Lektüren in meinen Händen.

 

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Euch allen einen ruhigen, gemütlichen Abend.

 

 

 

1000 Fragen an mich Selbst – Part LVIII

Frage 571: Wie viele Stunden am Tag verbringst du vor dem Computer?

Zwei bis drei Stunden – während meiner Therapie habe ich seit fast 3 Jahren keinerlei Kontakt mehr zu PC – Tätigkeiten.  Sollte es doch mal dazu kommen, dann ist es, weil ich jemanden in Excel unterstütze.

Frage 572: Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?

Das ist einfach  für mich. Ich brauche nichts zu verschweigen, denn es gibt längere Zeit schon niemanden mehr, mit dem ich mein Leben so eng teile.

Frage 573: Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht machen zu müssen?

Warum sollte ich Ausreden nutzen? Ich gehe sehr offen und direkt damit, wenn ich Dinge nicht mache.  Einige können damit nicht umgehen, doch  bin ich mir in dem Punkt einfach selbst der Nächste.

Frage 574: Gehst du gerne ins Kino?

Ich gehe sehr gerne ins Kino, aber mittlerweile eher selten. Es ist schlicht eine Kostenfrage. Natürlich kommt auch dazu, daß ich nie ins Kino gehe, weil irgendwer meint, ich müsse; Mainstream ist einfach nicht mein Ding. Ich liebe Programmkino.

Frage 575: Wie großzügig bist du?

Ich bin und  bleibe es, allerdings nach den Erfahrungen mit derjenigen, die ich für eine Freundin hielt, beschränkt es sich auf Hilfestellung und Unterstützungen, auf Dinge, die ich unter Kontrolle halten kann. Der Gedanke an mich Selbst, der setzt mittlerweile an einer sehr gesunden Stelle ein, ich setze bewußt und sehr deutlich Grenzen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben es mich gelehrt.

Frage 576: Was versuchst du zu vermeiden, weil du Angst hast?

Ich vermeide große Menschenansammlungen, da ich Angst habe, meinen Stand – das meine ich wörtlich – zu verlieren. Nur solange ich auf meinem linken Bein stehe, kann ich auf Enge reagieren, auf dem rechten Bein kann ich nichts ausgleichen – ich falle um, wie ein Sack.

Frage 577: Was ist deine neuste harmlose Leidenschaft?

Qobuz durchforsten.

Frage 578: Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?

Einen Cut.

cut

Frage 579: Wie geht es dir wirklich?

Ich lerne immer mehr und besser mit meinen Depressionen zu leben. Da kann es mitunter richtig miese Tage geben, doch Übung macht den Meister! Wichtig ist, daß ich mich immer besser beobachten lerne und akzeptiere, daß Signale mich eben aus dem Tagesplan rausholen – ich meine Gesundheit an erster Stelle halten muß.

Frage 580: Worauf hast du zuletzt schweren Herzens mit NEIN geantwortet?

Ich wurde heute um Hilfe gebeten, von einer  Freundin, die wieder nach Spanien zurückgekehrt ist. Auf ihre erste konkrete Bitte habe ich mit Nein geantwortet, weil es ähnlich hätte enden können wie 2011, ich wieder tief hätte abstürzen können. Selbstachtung kann manchmal extrem schwer fallen. Kontakte werde ich ihr aber vermitteln können.

:- ))Dank an…

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In einer thematischen Playlist bin ich über diesen Song

gestolpert.

 Boz alias William Royce Scaggs ( * 8.Juni 1944) macht schon Jahrzehnte lang Rock & Blues Musik. Bis heute war ich ihm noch nie begegnet, weiß nun also, wie ich meinen Abend heute gestalten kann. Ich werde mich mal durch seine Diskografie wühlen, herausfinden, was ich bisher an weiterer guter Musik verpasst habe.

Gestern habe ich erfahren, daß im Laufe dieses Monats der ältere Bruder meines Vaters uns wieder einmal besucht. Schon jahrzehntelang lebt er mit seiner Familie in Sao Paulo, ist mittlerweile viermal Opa. Nach ihrem letzten Kontakt meinte mein Vater, er sei froh, mal raus zu kommen. Er vermutet, meine Tante habe ihn etwas zu oft großväterlich eingespannt. 😉

Ich freu mich auf jeden Fall, ihn wieder zu sehen.

 

….